<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716</id><updated>2011-04-21T22:56:33.595+02:00</updated><title type='text'>Lisa in Bukarest</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>56</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-7680962958229292282</id><published>2008-03-18T14:41:00.001+01:00</published><updated>2008-03-18T14:43:48.884+01:00</updated><title type='text'>Erlebnisse in Wales</title><content type='html'>vor einigen wochen hatte ich ein einwöchiges austauschprojekt an der südküste von wales.&lt;br /&gt;bisher hatte ich es noch nicht geschaft, den bericht darüber zu schreiben, aber hier ist er endlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;Meine einwoechige reise nach wales war super. Es war wieder so ein internationales austauschprojekt, diesmal aber ein training mit dem thema „altering attitudes”. Es ging also um vorurteile und diskriminierung im alltag und was man dagegen tun kann – angefangen bei einem selbst. Wir hatten sehr spannende diskussionen untereinander und auch in der ganzen gruppe. Insgesamt waren wir ca 20 leute aus litauen, oesterreich, spanien, wales, rumaenien und bulgarien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;Aber ich fang am anfang an :) zusammen mit meinen zwei kolleginnen alice (nicht meine mitbewohnerin, sondern ne andre) und andreea kam ich mittags in london an. Bis zum treffen mit dem rest der gruppe hatten wir ca zwei stunden zeit. Also sind wir durch london gehetzt, um ein paar sehenswuerdigkeiten zu erhaschen und einfach die zeit so gut wie moeglich zu nutzen. War natuerlich viel zu kurz und wir sind am buckingham palace, big ben und westminster abbey vorbei gehastet. Allerdings hatte andreea immer noch genug zeit von sich in allen moeglichen posen jeweils zig fotos zu machen. Andreea vorm palast, andreea am springbrunnen, andreea in der telefonzelle... ich hab mich drauf beschraenkt, die gebaeude selbst zu knipsen. Ich bin ja nicht son fan von mir auf fotos ;-) schlimm genug, dass wir so richtig touristenmaessig aufgefallen sind. Ich mag das gar nicht. staendig wurden wir von den stadttour-busfahrern angesprochen und zum einsteigen eingeladen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;Anschliessend trafen wir bei der victoria station auf den rest der gruppe und weiter gings per kleinbus (wirklich klein! Meine beine hatten kaum platz und es war echt unbequem) fuenf stunden lang an die walisische suedkueste. Gegen 11 uhr nachts kamen wir dann an – in stackpole, irgendwo am ende der welt. Das stackpole-haus stand einsam und allein oben auf einem berg, umgeben von einem kleinen wald und einem huebschen fluesschen, das direkt nach ca 10 minuten fussmarsch zum atlantik fuehrt. Dort sind wir am naechsten vormittag auch hingewandert. Und es war herrlich. Nur natur um uns herum, voegel zwitschern, herrlichster sonnenschein! Nach dem ganzen dreck, stress und gedraenge in bukarest hab ich das wirklich sehr genossen. Der atlantik war zwar sehr kalt aber tapfererweise hab ich dann doch mal meine fuesse reingehalten :) eine wunderschoene landschaft auf jeden fall. Wir hatten auch eine sehr gute gruppe. Die leute aus litauen waren alle sehr lustig und mit denen verstand ich mich auch am besten. Die spanierinnen konnten kaum englisch, daher war es etwas schwierig, aber so im ganzen hatten wir ein gutes gruppenklima.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;Wie schon gesagt, diskutierten wir sehr viel und machten viele uebungen, bei denen man wirklich viel nachdenken musste, auch ueber sich selbst und es war sehr interessant, was dabei rauskam. Oft hatten wir sehr hitzige diskussionen ueber bestimmte themen. Aber unsere gruppenleiter hatten alles top im griff und die diskussionen blieben zivilisiert ;-) als freizeitbeschaeftigungen hatten wir im stackpole-haus ein kleines schwimmbad, einen whirlpool und eine sauna. Ich widmete mich aber lieber den artistischen angeboten. Fast alle aus der wales-gruppe waren in ihrer freizeit in einer zirkusgruppe aktiv und zeigten mir da einige tricks. Ich versuchte mich im jonglieren mit baellen und keulen, im einradfahren (lief ganz miserabel...), im poi-schwingen (das sind diese laengeren baender, die man in kreisen um sich herum wirbelt). Am besten gefielen mir aber die sprungstelzen. Die waren zwar unglaublich anstrengend, weil man sich hauptsaechlich huepfend fortbewegt und auch staendig in bewegung bleiben muss, um nicht umzufallen, das machte aber total viel spass und nach kurzer uebung konnte ich schon ohne hilfe mit riesenschritten durch die halle huepfen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;Auch unser interkultureller abend war toll. Jedes land hatte traditionelles essen vorbereitet und wir verbrachten die ganzen abend essend und erzaehlend. Anschliessend praesentierten dann alle noch ein lied und einen tanz aus ihrem land, was vor allem beim litauischen tanz&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;sehr lustig war, da der tanz hauptsaechlich aus rennen, stampfen und springen bestand. Zum glueck hatten unsere leiter erbarmen und am naechsten tag begann unser programm erst spaeter, da wir noch bis in die fruehen morgenstunden zusammen getanzt und geredet hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-7680962958229292282?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/7680962958229292282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=7680962958229292282' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7680962958229292282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7680962958229292282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/03/erlebnisse-in-wales.html' title='Erlebnisse in Wales'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3094963508309410645</id><published>2008-03-18T14:33:00.002+01:00</published><updated>2008-03-18T14:40:48.879+01:00</updated><title type='text'>Zuwachs</title><content type='html'>da bin ich mal wieder und es gibt so viel zu erzählen. dabei müsste ich noch einiges aus der letzten zeit aufholen, das ich bisher noch nicht aufschreiben konnte.&lt;br /&gt;aber ich jetzt doch erst einmal von den neuesten entwicklungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zunächst bin ich umgezogen. in dem studentenwohnheim gab es in der letzten zeit immer wieder (unausgesprochene) konflikte mit alice und alexandra. daher hab ich die gelegenheit genutzt, als meine chefin für die neu ankommenden freiwilligen ein neues apartment gemietet hat und bin dort einfach auch mit eingezogen. die ersten zwei wochen hatte ich ein richtig schönes und vor allem grosses apartment ganz für mich alleine. und letztes wochenende war es dann soweit:&lt;br /&gt;paolo aus italien, karine aus frankreich und jens-jakob ("jj") aus dänemark kamen an.&lt;br /&gt;seitdem wohnen wir jetzt also zusammen in dem apartment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit karine teile ich mir ein zimmer. ihr englisch ist  nicht so gut, aber ich denk, wir werden uns aneinander gewöhnen. sie  scheint ganz nett zu sein. und kann auch schon ein bisschen rumänisch,  weil ihr bruder hier in bukarest lebt (oder gelebt hat) und sie letztes  jahr schon mal für mehrere monate hier wohnte. auch paolo, der  italiener ist nett (zumindest auf den ersten blick... wer weiss welche  tiefen dunklen seiten er verbirgt...&lt;b class="moz-txt-star"&gt;&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;g&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;) aber sein englisch ist echt schlecht. ich muss jeden satz ganz langsam sagen und die meisten vokabeln  nochmal anders umschreiben, weil er sie nicht kennt. naja, mal sehen,  wird schon werden, irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zuerstmal hab ich paolo geschirrspülen  beigebracht.  der hat das echt nicht hingekriegt. in einer  tasse, in der vorher nur tee war, war nach seinem "putzen" (das fast 5  minuten gedauert hat) immer noch unten der boden schmutzig. und nach dem  ausspülen stellt er die tassen neben den geschirrhalter und meint dann,  es sei kein platz mehr. und die tassen hat er auch nicht kopfüber  hingestellt, wie es ja eigentlich normal ist, damit sie trocknen,  sondern so, als würde man draus trinken wollen. sehr seltsam...  allgemein wirkt er etwas verwirrt &lt;span class="moz-smiley-s3"&gt;&lt;span&gt; ;-) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;   aber echt putzig. jens-jakob  ("jj") aus dänemark ist richtig cool. ich denke, wir werden eine gute  gemeinschaft haben. wir haben schon geplant, wie wir zusammen essen  einkaufen und jj dann für uns kocht. er hat nämlich die letzten zwei  jahre als koch gearbeitet. nur mit dem aufräumen hat ers nicht so... mal  sehen...&lt;br /&gt;und alle drei rauchen wie die schlote. das ist etwas nervig für  mich als einzige nichtraucherin, aber wenigstens machen sies auf dem  balkon.&lt;br /&gt;unsere willkommensfeier am sonntag abend war nur im kleinen kreis. sechs  andere actor-freiwillige waren da und später kam dann auch noch eugenia  mit stefanita und den zwei söhnen. wir haben viel geredet, auch als alle  dann weg waren. am montag war ich dann den ganzen tag (naja, was heisst  den ganzen. nach 12 uhr erst, weil sie alle bis mittag gepennt haben) in  bucharest unterwegs und ich hab ihnen die wichtigsten dinge gezeigt, ein  transportmittel-abo besorgt und ein paar sachen erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;morgen früh gehts dann erstmal in die berge für 5 tage zum  on-arrival-training. danach haben die neuen dann noch eine weitere woche  frei und dann beginnt ihre arbeit. also das vorbereiten ihrer promotions-tour über den freiwilligendienst, die in verschiedenen schulen und unis in bukarest und umgebung stattfinden wird.&lt;br /&gt;und dann anfang april kommt ja auch schon der nächste schwung  freiwilliger: zwei italiener, eine deutsche und ein portugiese.  wir sind dann also ein richtig internationaler haufen. ich bin gespannt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3094963508309410645?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3094963508309410645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3094963508309410645' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3094963508309410645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3094963508309410645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/03/zuwachs.html' title='Zuwachs'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1898928325628268162</id><published>2008-02-24T15:46:00.001+01:00</published><updated>2008-02-24T15:46:47.244+01:00</updated><title type='text'>Chaos im Krankenhaus</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier schon mal davon berichtet habe, falls doch habt ihr es wahrscheinlich eh schon wieder vergessen, sodass ich es ruhig nochmal schreiben kann ;-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Fuer das Krankenhausprojekt, fuer das ich verantwortlich bin hatte ich schon immer schwierigkeiten, andere Freiwillige zu finden, die mit mir dorthin gehen. Das Krankenhaus liegt etwas ausserhalb in Bukarest und man braucht ziemlich lange, um dorthin zu kommen. Ausserdem ist die Gegend dort ziemlich arm und nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr so sicher. Daher ist dieses Krankenhaus nicht sehr beliebt bei den Freiwilligen, aber ich mag es sehr – es ist mein Lieblingsprojekt gleich nach meinem Chitila-Tagescenter. Daher versuche ich immer neue Leute zu rekrutieren und stuerze mich auf neue Freiwillige. So auch in dieser Woche. In ACTOR hatten wir drei neue rumaenische Freiwillige, drei ganz schicke Maedels, die sich fuer die Arbeit in den Krankenhaeusern interessierten. Die schnappte ich mir gleich und nahm sie am Donnerstag mit in mein Krankenhaus. Schon als wir die Gegend erreichten fuehlten sich die drei unwohl und jammerten, als sie mit ihren Stoeckelschuhen durch den Matsch laufen mussten und neben den aermlich gekleideten Leuten in ihren schicken Outfits schon ziemlich herausstachen. Im krankenhaus selbst war es nicht viel anders. Wir hatten an diesem Tag eine sehr grosse Gruppe hauptsaechlich Jugendlicher und ich kann schon nachfuehlen, dass so eine Uebermacht etwa Gleichaltriger beim ersten Mal etwas einschuechternd sein kann. Ich hatte ihnen schon vorher mein geplantes Programm fuer heute und was sie tun sollten erklaert. Aber trotzdem ruehrten sie sich nicht von der Stelle, als wir dann bei unserer Gruppe waren, standen dicht aneinander gedraengt zusammen und schienen sich hinter mir verstecken zu wollen. Also versuchte ich ihnen verschiedene Aufgaben zuzuteilen und Anweisungen zu geben, damit sie sich vielleicht besser integrieren koennen. Aber die Maedels schienen da echt Probleme zu haben. Bei jeder Gelegenheit scharten sie sich zusammen und schauten mich veraengstigt an. Ich wusste nicht, ob ich das lustig oder aergerlich finden sollte. Selbst als ich die grosse Gruppe aufteilte und mit einer der Freiwilligen zusammen in einer kleiner Gruppe von 5 Jungs&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ein Spiel begann, machte sie keine Anstalten mal von selbst etwas zu tun und als ich ihr dann eine Anweisung gab, schaute sie mich nur mit grossen Augen an und sagte „das verstehe ich nicht“. Also musste ich mit meinem holprigen rumaenisch alles alleine machen, was bei so einer grossen und laermenden Gruppe echt schwierig war. Die Jugendlichen selbst hatten die Unsicherheit und Verschuechterung der Maedels auch bemerkt und vor allem die Jungs machten Witze ueber sie, was ihre Situation natuerlich nicht unbedingt verbesserte. Die Maedels jedenfalls waren heilfroh als die Stunde endlich um war und sie gehen konnten. Und ich auch. Die Maedels waren ja fast anstengender gewesen als die Gruppe Jugendlicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1898928325628268162?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1898928325628268162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1898928325628268162' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1898928325628268162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1898928325628268162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/02/chaos-im-krankenhaus.html' title='Chaos im Krankenhaus'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-5245601884968522015</id><published>2008-02-24T15:45:00.002+01:00</published><updated>2008-02-24T15:46:21.988+01:00</updated><title type='text'>Deutschland und ich</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Waehrend der stressigen Examenszeit lief bei ACTOR ziemlich viel auf Sparflamme, da die meisten vor lauter Lernen einfach keine Zeit hatten. Dafuer hatte ich umso mehr zu tun, da ich oftmals einspringen musste oder ein andres Programm erstellen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;So zum Beispiel in dem Militaer-Kindergarten, in den ich sonst immer jeden Morgen mit meiner Kollegin Andreea gehe. Da es fuer Andree aber unmoeglich war, zu kommen und das Kindergatenprojekt aber trotzdem nicht ausfallen sollte, bekam ich den Auftrag, fuer die Kinder eine Art interkulturellen Vortrag zu halten – ueber Deutschland. Da musste ich mir echt was einfallen lassen. Was interessiert Kinder denn im Alter von 3 Jahren, noch dazu ueber ein Land, von dem sie bisher vielleicht noch gar nichts gehoert hatten. Und wie kann ich sie eine ganze Stunde lang bei der Stange halten? Sicherlich nicht mit Fakten ueber den hoechsten Berg und das Regierungssystem. Ich habe lange hin und her ueberlegt und auch erstmal selbst im Internet suchen muessen, was eigentlich „Deutschland“ bzw die „deutsche Kultur“ ausmacht. Wenn man ueber das, was fuer einen voellig normal und selbstverstaendlich ist, was erzaehlen soll, sieht man meist den Wald vor lauter Baeumen nicht. Mir ist wirklich nichts eingefallen, ausser den gaengigen Stereotypen wie Lederhosen und Bier.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Schliesslich war es aber vollbracht. Nach stundenlanger Arbeit und Malerei (Eugenia wollte kleine Deutschland-Flaggen fuer jedes Kind haben, die musste ich natuerlich selbst basteln) hatte ich ein interessantes und lustiges Programm zusammen gestellt. Es hatte nicht so viele Fakten ueber Deutschland, da das die Kinder ja wirklich nicht interessiert, sondern viele persoenliche Geschichten und Anekdoten, ein Maerchen der Gebrueder Grimm (die Bremer Stadtmusikanten), das die Kinder dann auch mit Feuereifer und einem Heidenlaerm nachspielten und auch ein lustiges Spiel (Topfschlagen mit „Kinder“-Schokolade als Preis). Die Kinder waren begeistert und auch Eugenia hats gut gefallen. Sie erzaehlte dann allen andren ACTOR-Freiwilligen die es hoeren wollten oder auch nicht, wie toll ich das gemacht haette. Und in ihrer Euphorie hatte sie auch gleich noch die tolle Idee, das auszubauen und mich noch in Schulen mit meinem (dann etwas abgeaenderten) Programm zu schicken. Ich weiss ja nicht, was ich davon halten soll. Aber wahrscheinlich verlaeuft sich das wieder. Eugenia hat viele solcher Einfaelle in ihrer Euphorie, die sie dann aber (meist zum Glueck fuer die armen Freiwilligen) schnell wieder vergisst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-5245601884968522015?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/5245601884968522015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=5245601884968522015' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5245601884968522015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5245601884968522015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/02/deutschland-und-ich.html' title='Deutschland und ich'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-7068295861984655444</id><published>2008-02-24T15:45:00.001+01:00</published><updated>2008-02-24T15:45:41.023+01:00</updated><title type='text'>was andere so treiben</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Es ist an der zeit, mal wieder aus meinem spannenden leben zu berichten. Es hat sich mal wieder einiges getan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Aber bevor ich die momentanen Ereignissen erzaehle, muss ich erst noch von einigen Dingen vor ein paar Wochen berichten, fuer die ich bisher noch nicht die Zeit hatte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Zum ersten mal seit ich hier in rumaenien bin war ich richtig krank. Ich weiss zwar nicht genau was es war, aber ich vermute mal ne Magen-Darm-Grippe. Mir ging es richtig hundeelend, ich konnte nichts andres machen als frierend bei voll aufgedrehter heizung und drei pullis an im Bett liegen und bloss beim Gedanken an Essen wurde mir schlecht. Alices Schwester, die gerade zu Besuch war hat mir dann immer Tee ans Bett gebracht, da ich wegen meinem ueblen Brummschaedel und Beinen wie Pudding nicht mal aufstehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Aber anscheinend hat diese konsequente Bettruhe was geholfen. Am naechsten Morgen fuehlte ich mich zwar noch etwas schwach, aber wieder frisch und munter und am Nachmittag gings mir schon wieder blendend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am darauffolgenden Wochenende veranstaltete das Bukarester Naturkundemuseum eine Sonderausstellung ueber Dinosauerier und da war ACTOR natuerlich auch mit dabei. Vier Stunden lang bastelten wir mit mehreren Kindergruppen Origami-Dinosaurier und veranstalteten Wettbewerbe. Es war ein heilloses Chaos und viel Laerm bei so vielen Kindern und wir hatten alle Haende voll zu tun, da deren Eltern ihre Sproesslinge vertrauensvoll in unsre Haende gegeben hatten um selber mal ne ruhige Minute zu haben. Aber es machte auch viel Spass und im Anschluss sah ich mir auch noch zusammen mit zwei andren ACTOR-Maedels das ganze Museum an, ohne Eintritt zahlen zu muessen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Fuer die naechste Woche hatten sich zwei deutsche Freiwillige aus Suceava (im Norden Rumaeniens) bei mir angekuendigt. Sie waren unzufrieden mit ihrem Projekt und sind nun auf der Suche nach einem neuen. Dafuer besuchen sie einige Projekte in ganz Rumaenien und wollten eben auch mit mir zusammen in meine Krankenhaeuser gehen. Am Montag besuchten sie das Projekt von Claudia, einer Freiwilligen, die ich auch schon von der Feier einer andren Deutschen hier in Bukarest kannte. Das Projekt hoerte sich interessant an und da ich an diesem Tag vormittags frei hatte, begleitete ich Anna und Arne (die zwei aus Suceava).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Claudia arbeitet in einer Kerzenwerkstatt fuer geistig Behinderte. Sie sind 20 Jahre oder aelter, sind im Geiste aber noch kleine Kinder oder koennen sich nicht richtig artikulieren. Auch zwei mit Down-Syndrom sind dabei. Die Kerzenwerkstatt ist zum einen fuer sie ein Ort, wo sie angenommen werden (viele der Eltern waren mit ihren Kindern ueberfordert und haben sie in Heime geschickt oder manche wurden auch auf der Strasse gefunden) und eine sinnvolle Beschaeftigung haben. 8 Stunden am Tag arbeiten sie in der Werkstatt und stellen Kerzen her, die dann auch verkauft werden. Die Kerzen sehen richtig toll aus und ich habe mir auch ein paar mitgenommen. Gegruendet wurde die Werkstatt vor sieben Jahren von einem Deutschen, der das Projekt zusammen mit seiner Frau leitet. Ausserdem gibt es in der Werkstatt auch eine Psychotherapeutin, die die Menschen betreut. Claudia selbst arbeit auch mit ihnen und hilft z.B. dabei, lesen zu lernen, den Weg nach Hause allein finden zu lernen und sich sprachlichbesser auszudruecken. Mich hat das Projekt sehr beeindruckt und ich fand die Arbeit toll. Ziel der Werkstatt ist es, den Menschen, die dort arbeiten zu helfen, selbststaendiger zu werden und so vielleicht irgendwann sogar eine „normale“ Arbeit beginnen zu koennen. Und es gibt auch viele kleine und grosse Erfolge. Und jedes Jahr veranstaltet die Werkstatt im April etwas besonderes zur „Nacht der Kerzen“. Im vergangen Jahr war es eine ca zwei Meter hohe Kerze, die dann feierlich angezuendet wurde. Dieses Jahr soll es eine ganz breite Kerze mit 200 Dochten werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Eine Weile konnten Anna, Arne und ich den anderen zusehen, wie sie ihre Arbeit begannen und z.B. die Kerzenformen saeuberten oder Dochte flochten. Anschliessend konnten wir uns auch selber mal am Dekorieren einer Kerze mit farbigen Wachsplatten versuchen. War gar nicht so einfach, war fuer mich aber ne tolle Erfahrung und ich hab mich mit meinem holprigen Rumaenisch auch ein bisschen mit den andren unterhalten. Ich moechte das Projekt gern mal wieder besuchen, da ich es wirklich toll dort fand und mich auch das Kerzenmachen selbst total interessiert :)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ich habe auch gleich Kontakte geknuepft und mit meiner Leiterin Eugenia gesprochen, sodass wir jetzt fuer unsere Osteraktion einige Kerzen in der Werkstatt bestellen werden. Ich darf fuer diese Kerzen jetzt ein Motiv entwerfen... bei sowas bin ich ja ganz unkreativ... mal sehen, was mir so einfaellt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Nach der Kerzenwerkstatt gingen Anne, Arne, Claudia und ich zusammen weiter zu Almut. Almut ist auch eine deutsche Freiwillige, die in einem Atelier fuer stark hospitalisierte Kinder arbeitet. Dort macht sie verschiedene Aktivitaeten mit den Kindern (wobei „Kinder“ ja eigentlich das falsche Wort ist. Sie sind ja auch um die 20 Jahre alt, nur eben im Verhalten und von der Entwicklung her noch Kinder). Allerdings konnte ich nicht so lang bleiben, da ich zu meiner eigenen Arbeit losmusste. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-7068295861984655444?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/7068295861984655444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=7068295861984655444' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7068295861984655444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7068295861984655444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/02/was-andere-so-treiben.html' title='was andere so treiben'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-8025177978946025339</id><published>2008-02-02T16:49:00.001+01:00</published><updated>2008-02-02T16:49:58.626+01:00</updated><title type='text'>Lisa bei den wilden Hühnern</title><content type='html'>Im Moment sind die Studenten Rumäniens schwer beschäftigt, denn es ist Examenszeit. Und bei ACTOR läuft alles ziemlich auf Sparflamme, weil eben niemand Zeit hat. Die Projekte laufen allerdings weiter. Und was macht man am besten, wenn man selber keine Zeit für seine Projekte hat? Genau, man schickt die EFD-Freiwillige, sprich mich, hin, dafür hat man sie ja. Daher hatte ich also vergangene Woche das besondere Erlebnis, drei Grundschulklassen (zwei erste und eine vierte Klasse) mit je ca zwanzig aufgedrehten Kindern ganz allein am Nachmittag zu beschäftigen.&lt;br /&gt;So rein von sprachlichen her war das eigentlich nicht das Problem. Mittlerweile kann ich genug Rumänisch (zumindest im Bezug auf Origami etc), um auch allein zurecht zukommen.&lt;br /&gt;Zwei der drei Klassen klappten auch ohne Probleme und ich kam gut mit den Kindern zurecht. Nur eine Klasse, oder besser gesagt ein einzelner kleiner Junge namens Razvan hat mich wirklich fast den letzten Nerv gekostet. Nicht nur, dass er ständig von seinem Platz aufsprang, durchs Zimmer rannte, die anderen Kinder mit Papierrollen schlug und sich dann schreiend auf den Boden warf, er steckte auch einige der anderen Jungs an und so hatte ich dann mit drei bis vier wildgewordenen Kindern zu kämpfen, während ich noch gleichzeitig dem Rest der Klasse versuchte, die Origami-Schritte zu zeigen und dann anschließend bei jedem einzelnen zu verbessern. Das war nämlich auch nicht so einfach. Die Kinder konnten es anscheinend nicht abwarten, bis ich zu ihnen kam und rannten alle sofort vor zu mir, bildeten dann einen lärmenden Haufen um mich herum und jeder streckte mir wild fuchtelnd seine Bastelei entgegen. Nach mehrmaliger eindringlicher Aufforderung setzten sich die meisten dann aber doch wieder auf ihre Plätze und den wild gewordenen Jungs drohte ich an, ihre Bastelei wegzunehmen, wenn sie nicht aufhörten. Das half dann auch für kurze Zeit – jedoch nicht bei Razvan. Als ich ihm seinen Papier-Dinosaurier dann nämlich wegnahm, begann er, seinen Tisch und Stuhl umzuschmeißen. Daraufhin fingen dann die anderen Kinder das Schreien an (wer weiß, was sie sonst von ihm gewohnt sind...) und ich versuchte es mit ignorieren, nachdem ich die anderen wieder ruhig stellen konnte.&lt;br /&gt;Ein andres Mädel aus der Klasse machte mich auch fast wahnsinnig. Sobald ich ihr eine Faltung gezeigt hatte, rannte sie zu allen anderen Kindern, entriss ihnen ihre Bastelei und wollte es ihnen verbessern. Sie war davon nicht abzubringen. Und anscheinend hatte sie mit Razvan noch eine Rechnung zu begleichen, denn als er sich seinen Dinosaurier wieder holen wollte, zerriss sie ihn einfach. Daraufhin war er überhaupt nicht mehr zu bändigen, randalierte und warf sich heulend auf seinen Tisch. Die anderen Kinder scharten sich dann alle um ihn und begannen mit schadenfreudigem Hohngesang. Das kriegte ich dann allerdings wieder in den Griff und nachdem Razvan erstmal keinen Mucks mehr von sich gab, konnte ich den Rest der Stunde relativ ungestört zuende bringen. Uff...&lt;br /&gt;Zum Glück waren die beiden anderen Klassen ganz anders. Dort hatte ich überhaupt keine Probleme mit den Kindern oder dem Programm und die Kinder waren sogar so motiviert, dass sie die Faltungen wieder und wieder machen wollten, um sie sich gut zu merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Woche bin ich dann noch dreimal allein in einem Kindergarten. Das wird auch ein Spaß... naja, was einen nicht umbringt... ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-8025177978946025339?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/8025177978946025339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=8025177978946025339' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8025177978946025339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8025177978946025339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/02/lisa-bei-den-wilden-hhnern.html' title='Lisa bei den wilden Hühnern'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1579723174579837267</id><published>2008-01-28T13:41:00.001+01:00</published><updated>2008-01-28T13:44:14.516+01:00</updated><title type='text'>Alles neu macht der Januar</title><content type='html'>Ich glaube, ich sollte mal wieder etwas schreiben. Habe mich ja lange nicht gemeldet und es gibt sehr viel zu erzählen. Wo fange ich denn am besten an?&lt;br /&gt;Von der Weihnachtsaktion in den Krankenhäusern habe ich ja eigentlich schon bei meinem „Heimaturlaub“ allen erzählt, die diesen Blog hier lesen könnten, daher lasse ich das einfach mal aus, da würde ich wahrscheinlich Jahre drüber schreiben können :-) Kurz zusammen gefasst war es aber auf jeden Fall sehr erfolgreich und schön. In einem (sehr großen) Krankenhaus mussten wir zwar ziemlich von Zimmer zu Zimmer hetzen und uns sogar aufteilen, um alle Kinder in dem vom Krankenhaus gegebenem Zeitlimit zu erreichen, das hat mir nicht so gut gefallen. Aber wir waren auch in einer Tagesstätte für behinderte Kinder, was ich sehr beeindruckend fand. Die Kinder haben sich je nach Möglichkeit so richtig ins Zeug gelegt und Gedichte vorgetragen, Lieder gesungen und sich festlich herausgeputzt. Auch in „meinem“ Krankenhaus bekam unser Weihnachtsmann Misha eine richtig tolle Vorführung der Kinder geboten. Ich war die ganze Zeit mit der Kamera dabei und habe für den geplanten Film über diese Aktionen Aufnahmen gemacht. Zusammen mit meinem ACTOR-Kollegen Stefan (der Filmschnitt studiert) werde ich demnächst dann noch die Aufnahmen bearbeiten und einen Film zusammen stellen, der unsere Arbeit schön dokumentiert, damit wir auch weiterhin von Sponsoren Unterstützung erhalten oder das vielleicht auch noch ausbauen können. Dafür musste ich dann allerdings auch die kranken Kinder in Nahaufnahme festhalten, das Leid, die Tränen, die Schmerzen. Das war mir schon sehr unangenehm, ich kam mir wie ein Schaulustiger vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Weihnachten und Sylvester hatte ich dann nach langem Hin und Her mit meiner Organisationsleitung meinen Urlaub zuhause in Deutschland erkämpft (Stefanita war der Meinung, ich sollte die freie Zeit nutzen und Rumänien erkunden) und kehrte Anfang Januar wieder nach Bukarest zurück. Die ersten Tage fielen mir schon ziemlich schwer. Mit einem mal wieder von der vertrauten Umgebung weg, an die ich mich gerade wieder gewöhnt hatte, ohne Familie und Freunde. Aber am zweiten Abend hatte ich Besuch von einer anderen deutschen Freiwilligen, die in Bukarest einen Zwischenstopp auf dem Weg zu ihrem Projekt weiter nördlich in Rumänien machte. Sie hatte auch gerade drei Wochen in Deutschland verbracht und so hatten wir beide die selben Empfindungen, was mir schon sehr geholfen hat und wir redeten über alles mögliche bis spät in die Nacht. Danach ging es mir dann von Tag zu Tag besser. Die Arbeit begann wieder und ich freute mich, „meine“ Kinder wiederzusehen und gewöhnte mich sehr schnell wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe jetzt ein weiteres Krankenhausprojekt hinzubekommen. Allerdings ist das alles noch nicht so wirklich am Laufen. Die ersten zwei Male, die ich zusammen mit drei anderen ACTOR-Kollegen dort war, verbrachten wir die gesamte Zeit eigentlich nur, irgendjemanden zu finden, der sich zuständig fühlte, uns zu sagen, wie und wo wir mit den Kindern arbeiten können. Das war nahe unmöglich. Von einem Stockwerk wurden wir ins nächste geschickt, mussten ständig warten, wurden schulterzuckend abgewiesen und siteßen auf viel (gewollte) Ahnungslosigkeit. Das war wirklich frustrierend und anstrengend. Aber wir bleiben dran, aller Anfang ist schwer. Meine Kollegin Andreea erzählte mir, dass es bei den anderen Krankenhaus-Projekten am Anfang ähnlich lief und es sehr lange dauern kann, bis man akzeptiert wird oder die Arbeit, die man tun will überhaupt verstanden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile habe ich auch die kulturelle Seite Bukarests entdeckt - und da gibt es wirklich einiges. Ich war mit einer weiteren deutschen Freiwilligen, die auch bei mir zwei Nächte lang übernachtete und auf der Durchreise war, im Nationalen Kunstmuseum und wir sahen uns europäische Gemälde unterschiedlicher Epochen an. Und obowhl ich ja sonst eher der Kunstbanause bin und keine Ahnung davon habe, haben mir sehr viele der ausgestellten Werke sehr gut gefallen oder beeindruckt.&lt;br /&gt;Außerdem sah ich mir auch eine sehr tolle Fotografie-Ausstellung an, die mich auch für meine eigenen Pläne (bzgl. meines Studiums) inspirierte.&lt;br /&gt;Mit meiner Sprachtrainerin und mittlerweile guten Freundin Mihaela besuchte ich vor kurzem auch eine Ausstellung von „Verbotenen Fotografien“ (so der Titel der Ausstellung), bei der sehr viele Fotos aus der Zeit des Kommunismus unter der Diktatur Ceaucescus zu sehen waren. Dazu erzählte mir Mihaela auch sehr viele Geschichten, die sie von ihren Eltern und anderen gehört hatte und ich erzählte ihr meine. Für mich war die Ausstellung sehr interessant, da ich nun auch Bilder zu den Erlebnissen hatte, die ich bisher nur aus Erzählungen kannte (z.B. das Schlangestehen um Milch). Die vielen Parallelen und Ähnlichkeiten machten diese Ausstellung für mich sehr beeindruckend und aufschlussreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im März und April bekomme ich dann auch noch weitere ausländische Unterstützung. Am 15.3. und 1.4. kommen insgesamt 7 neue EFD-Freiwillige zu ACTOR. Manche von ihnen bleiben nur drei Monate, aber zwei Mädels bleiben bis Dezember. Ich freue mich schon richtig auf sie. Natürlich mag ich meine rumänischen Kollegen auch (zumindest die meisten), aber es ist doch etwas anderes, wenn man das gleiche durchmacht. Mit einigen der Neuen habe ich auch schon per Mail Kontakt und werde Löcher in den Bauch gefragt. Aber ich freue mich wirklich und habe schon einiges mit ihnen vor. Die haben ja dann wenigstens auch mal Zeit, was zu unternehmen, im Gegensatz zu meinen rumänischen Kollegen, die dauernd nur im Uni-Stress sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte Februar werde ich eine Woche lang zu einem Jugendaustauschprojekt nach Wales fliegen. Dabei geht es um das richtige Spielen mit Kindern, also so von der pädagogischen Seite aus und Eugenia meinte, das hilft mir sicher bei meiner Arbeit in ACTOR. Ich hoffe, ich kann bei diesem Projekt auch ein bisschen was von der Region entdecken, da bin ich schon sehr neugierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit kurzem gehe ich auch regelmäßig in ein nahes Fitness Center, was mir sehr gut gefällt. Der Sport hat mir hier richtig gefehlt. Mittlerweile kann ich mich auch schon auf Rumänisch halbwegs unterhalten, sodass ich dort auch schon etwas Anschluss gefunden habe.&lt;br /&gt;So, ich denke, dass wars erstmal mit den Neuigkeiten. Vielleicht schreibe ich demnächst noch einmal ausführlicher, das hier war ja nur die kurze Zusammenfassung. Mir geht es auf jeden Fall sehr gut in Bukarest, ich habe mich eingelebt, habe meine Freizeitbeschäftigungen und Freunde und auch die Arbeit macht (meistens) viel Spaß.&lt;br /&gt;Ich lasse von mir hören!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1579723174579837267?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1579723174579837267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1579723174579837267' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1579723174579837267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1579723174579837267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2008/01/alles-neu-macht-der-januar.html' title='Alles neu macht der Januar'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-984137537176611088</id><published>2007-12-14T18:07:00.001+01:00</published><updated>2007-12-14T18:09:57.774+01:00</updated><title type='text'>Rumänien feiert</title><content type='html'>&lt;h1&gt;01.12.2007&lt;/h1&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Am ersten Dezember ist der Nationalfeiertag Rumäniens. Nach dem ersten Weltkrieg wurden die drei Teile Transylvanien, Walachei und Moldova nach jahrhundertemlangem Hin und Her endlich vereint. Und in Gedenken daran findet an diesem Tag eine mehrstündige Militärparade in Bukarest statt, mit der Armee, Panzern, Blasmusik und allem, was so dazu gehört. Ich hab mir das allerdings nicht angeschaut. Die Menschenmassen dort müssen unglaublich sein, denn schon Tage und Wochen vorher wurden überall auf den Straßen rumänische Flaggen verteilt und sogar die Kinder im Kindergarten dachten nicht als erstes an den Nikolaustag, sondern an den Nationalfeiertag, als Misha sie fragte, welcher besondere Tag bald sei. An diesem sind alle Rumänen unglaublich stolz auf ihr Land. Gekrönt wird der Tag mit der Beleuchtung des riesigen Weihnachtsbaumes auf dem Piata Unirii am Abend. Dort versammelte sich scheinbar ganz Bukarest, denn als ich dorthin wollte, brauchte ich mehr Zeit, durch die Massen hindurch zukommen, als ich dann letztendlich auf dem Platz war. Busse waren lahmgelegt, die Straßen blockiert. Menschen kletterten auf Telefonhäuser, um besser sehen zu können und das Handynetz brach zusammen. Bukarest im Ausnahmezustand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Den ganzen Tag über hatte ich es mir bei Mihaelas Familie (bei der ich zwei Wochen lang gewohnt hatte) gut gehen lassen. Sie hatten mich nämlich zum Essen eingeladen und ich kochte zusammen mit Mihaelas Mutter ein typisch rumänisches Fischgericht mit Mamaliga und backte auch einen leckeren Kürbis-Apfel-Blätterteigkuchen, von dem ich dann noch die Hälfte mit nach Hause eingepackt bekam. Mihaela und ihre Mutter gaben mir dann auch Geschichtsunterricht und erzählten mir die lange Geschichte Rumäniens. Wenn ich das so mit Deutschland vergleiche, wissen hier eigentlich alle recht gut über die Geschichte ihres Landes Bescheid. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Was mir aber bei Mihaelas Familie und auch bei anderen Rumänen, die ich jetzt so kenne, auffällt, ist die extreme Abneigung (fast schon Hass) gegenüber den Zigeunern. Besonders krass war da mal ein Ausspruch von Mihaela selbst, die meinte, Hitler hätte ruhig alle Roma und Sinti auf der ganzen Welt ermorden können, das wäre besser gewesen. Generell scheinen die Rumänen kein so großes Problem mit der deutschen Vergangenheit im Dritten Reich zu haben. Wenn das Thema zur Sprache kommt, höre ich öfters, Hitler sei ja nicht so schlimm gewesen, er habe zwar viele Menschen ermorden lassen, aber über sowas muss man ja auch mal hinwegsehen und er hätte ja auch viel Gutes getan. Ich bin da richtig geschockt, wenn ich sowas höre und muss mich regelrecht rechtfertigen, dass ich NICHT der Meinung bin, dass Hitler schon ganz ok war. Also entweder wissen sie nicht so wirklich, was damals passierte oder ich weiss auch nicht. Mihaelas Mutter findet es zum Beispiel auch lustig, zu sagen, ich wäre wegen meiner hellen Haare und meinen blauen Augen sicher ein guter Arier gewesen. Für die Rumänen ist es total unverständlich, dass in Deutschland das Dritte Reich immer noch ein sehr sensibles Kapitel ist und sich das auf unsere Kultur ausgewirkt hat.&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-984137537176611088?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/984137537176611088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=984137537176611088' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/984137537176611088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/984137537176611088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/12/rumnien-feiert.html' title='Rumänien feiert'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-197092690310306983</id><published>2007-12-14T18:06:00.000+01:00</published><updated>2007-12-14T18:07:04.331+01:00</updated><title type='text'>Kauderwelsch</title><content type='html'>&lt;h1 style="font-family: times new roman;"&gt;30.11.07&lt;/h1&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Als nächstes berichte ich mal von meinen Fortschritten (*hüstel*) beim Rumänisch lernen. Einmal die Woche treffe ich mich jetzt immer mit meiner Freiwilligenkollegin Mikaela, die mit mir für ca 2 Stunden zusammen lernt. Dass ich dabei soviel mitbekomme, bezweifle ich aber. Wir schneiden jedes Grammatikthema nur kurz an, machen eine Übung dazu und das wars dann. Sicherlich würde es ewig dauern, wenn wir jedes Thema ausführlich behandeln und das meiste lerne ich ja wahrscheinlch einfach übers Hören oder in meinen kleinen Unterhaltungen mit anderen. Momentan lerne ich ganz viele Vokabeln und einen etwas seltsamen Modus namens Subjonktiv, von dem ich noch nie etwas gehört habe. Am schwierigsten ist für mich, die ganzen Verbformen auswendig zu lernen, da jedes Verb in jeder Konjugation der Person anders ist und das dann auch meistens unregelmäßig... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Meine „Lehrerin” ist aber sehr nett und die meiste Zeit während unsrer Übungsstunden quatschen wir nur ;-) Sie hat mich auch schon mal ins Kino eingeladen und erzählt mir so einiges über Rumänien, Bukarest und die Arbeit in unserer Organisation.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Mittlerweile ist mein Rumänisch aber schon so „gut”, dass ich fast alles verstehe, also worum es geht zumindest. Nur das selber Sätzebilden ist schwierig wegen den tausend verschiedenen Endungen je nach Fall, Geschlecht, Zeit, bestimmtem oder unbestimmtem Artikel etc... da bin ich noch sehr unsicher. Aber so einfach Sätze krieg ich schon gut hin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family: times new roman;"&gt;In meinem Projekt in Chitila sind schon seit Wochen Bauarbeiten und jedesmal, wenn ich das Haus verlasse, sprechen mich die Bauarbeiter an. Einer ist besonders hartnäckig und fragt mich, wann ich wieder komme und ob wir uns dann mal richtig unterhalten können. Da konnte ich ihm sogar richtig auf Rumänisch antworten und kurz mit ihm diskutieren, bevor ichs dann aufgab und weiter ging. Ja, ich denke, wenn mein Jahr hier vorbei ist, spreche ich perfekt Rumänisch. Nur werd ich es dann nie wieder brauchen und die ganze Arbeit war umsonst...&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-197092690310306983?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/197092690310306983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=197092690310306983' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/197092690310306983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/197092690310306983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/12/kauderwelsch.html' title='Kauderwelsch'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-4754557806574214514</id><published>2007-12-14T18:05:00.000+01:00</published><updated>2007-12-14T18:06:24.428+01:00</updated><title type='text'>neue Ideen</title><content type='html'>&lt;h1&gt;22.11.07&lt;/h1&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Wie ich ja schon einige Male geschrieben hatte, habe ich seit einiger Zeit die Verantwortung für das Krankenhausprojekt Lacul Bucura jeden Donnerstag Nachmittag. Als ich die ersten Male noch mit den anderen Freiwilligen dort war, fand ich es etwas langweilig, da wir waehrend der ganzen Zeit nur mehr oder weniger schweigend auf Bänken und Stühlen saßen und eine Origami-Falterei nach der anderen machten. Auch die Kinder schienen nicht so ganz begeistert davon, aber da das ihre einzige Abwechslung am Tag war, machten sie eben mit. Nun, da ich die Leitung dieses Projekts übernommen habe und jede Woche auch nur einen weiteren Freiwilligen zur Unterstützung dabei habe, hbe ich mir etwas neues überlegt. Die Kinder in diesem Krankenhaus haben zwar Aids, Krebs und Tuberkulose, sie sind aber alle sehr aufgeweckt und fit und wollen aktiv beschäftigt und unterhalten werden. Da ist ewiges Origamifalten nicht das Richtige. Daher hab ich mir im Internet und in einigen Büchern ein paar lustige Spiele rausgesucht, die am Anfang der Stunde erstmal das Eis brechen, nicht nur zwischen den Kindern selbst (sie sind ja alle in ganz unterschiedlichen Altern, von 9 bis 17 Jahren), sondern auch zwischen den Kindern und mir. Und auch zwischendurch mache ich immer mal ein paar auflockernde Spiele. Und die Kinder lieben das. Sogar die älteren, coolen Jungs, die sonst immer nur skeptisch zugeschaut haben, machen mit. Während der ganzen Projektzeit herrscht eine sehr lockere, entspannte Atmosphäre und es ist leicht für mich, mit den Kindern in Kontakt zu kommen und ein bisschen mit ihnen zu reden (das, was ich so halbwegs auf rumänisch sagen kann). So macht es allen viel mehr Spaß und ich hoffe, dass ich bald mehr Unterstützung seitens meiner Freiwilligenkollegen bekomme. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Besonders mit einem Mädel namens Georgiana habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Sie will mich immer neben sich haben, umarmt mich und hängt sich an mich dran. Erst eine Weile später habe ich dann rausgefunden, dass sie schon 17 ist; sie kam mir immer viel jünger vor.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Und auch mit den älteren Jungs komme ich gut zurecht. Sie finden es immer wahnsinnig lustig, wenn ich auf rumänisch rede, helfen mir aber auch und verbessern meine ständigen Grammatikfehler.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am Anfang hatte ich mit meinem neuen Konzept einige Schwierigkeiten mit Laura. Sie arbeitet hauptberuflich in einem Waisenhaus und hat Sozialpädagogik studiert. Sicherlich hat sie mehr Erfahrung und Ahnung als ich, ich hab sowas ja noch nie gemacht... und sie hat mich anfangs nie wirklich ernst genommen und meine Ideen einfach beiseite geschoben. Mittlerweile bin ich aber nicht mehr so neu hier, als dass ich ständig nur zuschaue und nicht selbst die Initiative ergreife und ich denke, mit der Zeit hat sie jetzt begriffen, dass ich durchaus in der Lage bin, mein eigenes Projekt zu leiten. Allerdings kommt sie seitdem nicht mehr ins Krankenhaus und ich muss jede Woche aufs Neue schauen, dass ich einen Freiwilligen finde, der mit mir kommt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-4754557806574214514?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/4754557806574214514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=4754557806574214514' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4754557806574214514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4754557806574214514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/12/neue-ideen.html' title='neue Ideen'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1024644417243126432</id><published>2007-12-09T09:19:00.000+01:00</published><updated>2007-12-09T09:21:21.205+01:00</updated><title type='text'>Türkei: Sonne und Mehr</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Schande über mein Haupt, dass ich solange keinen neuen Eintrag verfasst hatte. Nachdem ich aus der Türkei wiederkam, hatten wir im Apartment soviel zu tun mit Saubermachen, Schränke einräumen, Sachen verstauen und und und, dass ich bisher noch nicht dazugekommen bin. Außerdem hatte ich für meine verschiedenen Projekte auch einiges zu tun. Die ganzen Kindergärten schlauchen mich schon ganz schön... Mittlerweile hab ich richtig Respekt vor den Kindergärtnerinnen, die das tagtäglich so viele Stunden aushalten und immer noch geduldig sind. Das wäre wirklich nichts für mich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Aber gut, dann will ich mal von der Türkei erzählen. Es wird nicht so ausführlich, da wir in diesen 10 Tagen, die wir dort in Kilis nahe der syrischen Grenze verbracht habe, unglaublich viel erlebt haben und es wohl ewig dauern würde, das alles aufzuschreiben. Auf spezielle Fragen antworte ich aber gerne.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Allein die Reise in die Türkei wäre ein Kapitel für sich. Ich war zusammen mit Alice und Alexandra (meinen beiden Mitbewohnerinnen), einem ACTOR-Kollegen von mir –namens Lucian - und einer Studienkollegin von Alice –namens Sanziana- unterwegs. Von Bukarest aus flogen wir Sonntag Abend los nach Istanbul. Der Anschlussflug von Istanbul nach Gaziantep, dem nächstgelegenen Flughafen zu unserem Ziel Kilis, ging aber erst Montag Morgen. Das heißt, wir hatten ca 10 Stunden zwischen den Flügen auf dem Flughafen rumzukriegen. Unser erster Plan war ja gewesen, während dieser Zeit das Istanbuler Zentrum zu besichtigen. Allerdings fuhr nachts nur noch ein viel zu teurer Shuttlebus und so blieben wir dann doch im Flughafen, machten es uns in der Wartehalle so bequem wie möglich und versuchten zu schlafen. Die grellen Lichter, Lautsprecherdurchsagen, die vielen anderen Leute und die harten Stühle führten dann aber nur dazu, dass ich mich am nächsten Morgen wie gerädert fühlte und mir alles wehtat. Dann endlich in Gaziantep angekommen hatten wir einige Probleme mit den türkischen Flughafenbeamten, da Alexandras Koffer arg beschädigt angekommen war und sie das reklamieren wollte. So nach und nach entdeckten wir dann auch die anderen Teilnehmer des Workshops aus Österreich, Griechenland, Litauen, Polen und der Tschechischen Republik, insgesamt ca 30 junge Leute.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Ach ja, das sollte ich vielleicht noch erwähnen, ihr wundert euch sicher, warum ich überhaupt in die Türkei geflogen bin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Dort fand ein internationaler Jugendaustausch statt, mit dem Thema traditionelle Musik und Tanz. Und da mich die Türkei bei meinem letzten Besuch im Juni 07 so begeistert hatte, hatte ich mich für diesen Workshop entschieden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;In einem großen Bus fuhren wir anderthalb Stunden durch karge, staubige Landschaft mit einigen Pistazienbäumen- oder Olivenfeldern auf der roten Erde und keiner Menschenseele weit und breit. Unterwegs lernten wir auch einen Teil unserer türkischen Betreuergruppe kennen, die alle sehr nett und motiviert wirkten.Schließlich erreichten wir Kilis und unser Hotel und ich war sogar positiv davon überrascht (wenn ich das mit dem Hotel von meinem letzten Türkei-Besuch vergleiche). Nach einem kurzen Mittagessen hatten wir Zeit zum Auspacken und Ausruhen. Gegen Abend trafen wir uns wieder in einem großen Raum des Hotels und lernten uns erst einmal mit Hilfe einiger lustiger Spiele kennen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am nächsten Morgen gab es gegen 8 ein leckeres Frühstück, bei dem aber nicht sehr viele der Gruppe anwesend waren, da die meisten lieber noch länger schlafen wollten. Um 9 wurden wir dann auch schon von einem Bus abgeholt und fuhren zu dem Kulturzentrum der Stadt, wo wir schon von einem Tanzlehrer erwartet wurden. Dieser zeigte und im Verlauf des Tages drei verschiedene traditionelle türkische Tänze, die wir dann auch –sehr zum Vergnügen der Studenten der Uni nebenan- bei strahlendem Sonnenschein draußen auf dem Hof übten. Wir hatten auch Unterstützung durch einige Musikanten und immer wieder ließ sich einer der Türken zu einer spontanen Tanzeinlage hinreißen, was sich dann immer soweit steigerte, bis dann schließlich unsere ganze Gruppe mitten auf dem Hof einfach so zu der Musik tanzte. Das hat sehr großen Spaß gemacht und es herrschte eine tolle Stimmung innerhalb unserer Gruppe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am Abend hatte der Bürgermeister der Stadt etwas besonderes für uns vorbereitet. In einer kleinen, aber sehr farbenfroh und schön dekorierten Hütte, wurde uns leckeres türkisches Essen serviert. Wir saßen natürlich traditionell auf Kissen auf dem Boden. Außerdem gab es den türkischen Raki-Schnaps und kurze Zeit später auch wieder Live-Musik. Trotz der herrschenden Enge in dem kleinen Raum ließen es sich die Türken nicht nehmen, uns zum Tanzen aufzufordern und schon waren alle auf den Beinen und tanzten (einen Tanz, der dem griechischen Zirtaki ähnelt). An diesem Abend musste ich dann aber auch den Bürgermeister und den Tanzlehrer enttäuschen, da der Bürgermeister mir angeboten hatte, mich mit dem Tanzlehrer zu verkuppeln, da dieser mich ja so gern habe. Aber wie gesagt, da musste ich sie leider enttäuschen ;-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am dritten Tag war für den Nachmittag eine Veranstaltung auf einem großen öffentlichen Platz in Kilis für uns geplant und die Attraktion waren wir. In Gruppen sollten wir uns verschiedene artistische Dinge überlegen, die wir den Leuten aus Kilis präsentieren wollten. Ich war in der Pantomime-Gruppe und wir dachten uns ein tolles, kurzes Theaterstück aus. Alice und ihre Studienkollegen waren Clowns und die Gruppen aus Litauen, Tschechien und Griechenland präsentierten verschiedene Lieder ihres Landes. Die Vorbereitungen mit Kostümzusammenstellen, Schminken und Proben machten mir sehr viel Spaß, da ich mal etwas Neues ausprobieren konnte. Allerdings gab es einige organisatorische Missverständnisse, sodass wir am Schluss nicht mehr genügend Zeit hatten, unser Stück einmal ganz durchzuspielen. Es klappte dann aber doch sehr gut und wir hatten rund 2000 Zuschauer aus Kilis. Ich musste sogar ein Interview für das türkische Nationalfernsehen geben. Am nächsten Tag erschienen wir auch in den Lokalzeitungen und als wir nach unserer Veranstaltung den Platz wieder mit dem Bus verließen, folgten uns die Menschen, fotografierten uns die ganze Zeit mit ihren Handys und winkten uns im Bus zu. Ein Hauch Popstar also ;-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am Abend wurden wir von einem Minister der Stadt zum Essen in ein sehr gutes Restaurant eingeladen. Ich liebe ja das türkische Essen! Manchmal war es allerdings auch für mich einfach zu scharf, um es essen zu können. Und natürlich auch unglaublich große Portionen mit mehreren Gängen und den typischen, vor Fett und Zucker triefenden (aber sooooooooooo leckeren) Baklava als Nachspeise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am nächsten Tag besichtigten wir am Morgen eine Musikuniversität und uns wurden sehr viele alte, traditionelle Musikinstrumente vorgeführt und wir lernten auch ein lustiges türkisches Lied. Anschließend ging es mit dem Bus zwei Stunden lang weiter Richtung Urfa, einer sehr alten und sehr bedeutenden Stadt. Hier befindet sich nämlich ein heiliger Fluß voller Fische, umgeben von einem riesigen, sehr schönen Park. Den ganzen Tag verbrachten wir dort, stöberten durch die unendlichen, farbenprächtigen Bazare (wo ich auch einiges Geld ließ), erkundeten die Stadt und trafen uns am Abend wieder in einem großen Nobelhotel, wo wir zu Abend aßen. Diesmal hatte uns der Bürgermeister von Urfa eingeladen und natürlich gab es auch wieder eine Live-Band. Das Essen war unglaublich lecker, aber viel zu viel, sodass ich mich anschließend nicht mehr bewegen konnte. Natürlich mussten wir dann auch wieder tanzen (langsam wurde das etwas nervig), aber ich weigerte mich trotz der ausgesprochenen Hartnäckigkeit der Türken. Nachts um 3 kamen wir dann wieder im Hotel in Kilis an. Doch die Türken kannten kein Erbarmen – am nächsten Morgen um 8 gab es Frühstück und ab 9 weiteres Programm. Entsprechend unausgeschlafen und unmotiviert waren wir dann auch alle, da halfen auch die tollen „Energizer-Spiele” nichts. Aber zum Glück hatten wir an diesem Tag nicht so viel Programm. Wir sollten für unsere Gruppen für den Interkulturellen Abend vorbereiten, der an diesem Abend stattfinden sollte. Zusammen mit meinen Rumänen übte ich ein paar Lieder ein und wir besprachen unser Programm. Am Nachmittag gab es dann eine Führung durch Kilis mit ausgiebigem Besuch der dortigen Bazare und der Baklava-Läden, die es an jeder Ecke zweimal gab.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Gegen Abend fuhren wir dann an den Stadtrand Kilis zu einem alten Farmhaus, wo eine der Türken aus unserer Leitergruppe mit ihrer Familie wohnte. Dort bereitete jede Gruppe ihre Präsentation vor. Wir Rumänen kochten „Mamaliga” –ein Teig aus Maismehl, der wie Klöße in Deutschland, als Beilage zu allem möglichen gegessen werden kann. Nach und nach stellte jede Gruppe ihr Land vor, mit typischem Essen, Musik und Fotos. Aus Litauen zum Beispiel gab es Schwarzbrot mit Blutwurst, Ziegenkäse und Honig (das wird alles zusammen gegessen) und Schnaps. Pappsatt nach so vielen verschiedenen Leckereien und müde noch vom Vorabend blieb ich nicht lange bei der anschließenden Party und fuhr mit ein paar anderen schon eher (naja, war trotzdem halb 12) zurück ins Hotel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am nächsten, vorletzten Tag bereiteten wir eine für den frühen Abend geplante Aufführung in der Stadthalle von Kilis vor. Dort sollte wieder jedes Land vier bis fünf typische Lieder präsentieren und abschließend alle das gelernte türkische Lied singen. Das war für diesen Tag der einzige Programmpunkt neben einer kurzen Tour durch Kilis am Vormittag und das war auch gut so. Jeden Abend lange Partys und morgens wieder zeitig aufstehen machte sich nun nach den vielen Tagen wirklich bemerkbar. Die Aufführung war dann aber ein voller Erfolg. Ich weiß nicht, wie wir auf das türkische Publikum wirkten, aber wir jedenfalls hatten viel Spaß daran und gaben uns große Mühe. Anschließend gab es wieder eine Feier, diesmal aber nicht ganz so lang, da einige der Gruppe bereits am nächsten Morgen abreisen würden und noch zu packen hatten. Daher war die Feier auch eine Abschiedsfeier mit nochmaligen lustigen Gruppenspielen und einer ganz besonderen Überraschung der türkischen Gruppe: Unser „Ober-Türke” Frat führte uns zusammen mit einem litauischen Mädel eine traditionelle türkische Hochzeit vor. Natürlich im etwas kleineren Maßstab, aber dennoch mit Hennabemalung, riesen Schokotorte, Tanz und Verschleierung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Am letzten Tag und nur noch mit halber Besetzung fuhren wir mit dem Bus nach Gaziantep. Als erstes besuchten wir den dortigen Zoo, den größten in der Türkei. Dafür war aber nur etwas mehr als eine Stunde eingeplant, und ich hielt es für unmöglich, in so kurzer Zeit wirklich etwas mitzubekommen. Aber tatsächlich reichte die Zeit gut und ich fand den Zoo furchtbar. Die Tiere waren in wirklich winzigen Käfigen und Gehegen eingesperrt und die anderen türkischen Besucher machten einen Heidenlärm, um die äußerst passiven Tiere zu einer Bewegung zu veranlassen. Auch z.B. die Strauße sahen schlimm aus. An vielen Stellen fehlten großflächig die Federn oder z.B. in den Affengehegen liefen die Tiere eine Stunde lang nur auf ihrer ca. einen Meter langen Metallstange hin und her. Ich fand diesen Anblick furchtbar, aber den Türken hats anscheinend gefallen. Anschließend fuhren wir ins Stadtzentrum und aßen (mal wieder) in einem Nobelhotel zu Mittag (hmmm... lecker!). Dann ging es weiter in das weltweit zweitgrößte Mosaikmuseum. Das war wirklich interessant. Wir sahen einen kurzen Einführungsfilm zum Thema und konnten dann anderthalb Stunden lang durch das Museum laufen. Mir hat das gut gefallen, allerdings war die Zeit für die Größe des Museums knapp bemessen, sodass ich nicht viel Zeit hatte, die Infotafeln genauer zu lesen, was ich schon schade fand. Allgemein war es so die ganze Woche über. Hetzerei von einer Attraktion zur nächsten ohne wirklich Zeit, sich darauf einlassen zu können. Nach dem Museum liefen wir noch ein Stück durch die Altstadt und besuchten die dortigen sehr schönen Bazars mit handgeschmiedeten Schmuckstücken und allem möglichen anderen Kram. Das finde ich an Bazaren so faszinierend. Man kann stundenlang stöbern und schauen und entdeckt immer wieder etwas neues. Abends fuhren wir zurück ins Hotel und trafen die letzten Vorbereitungen für die Abreise am nächsten Morgen. Die sollte um 7 sein, allerdings verschlief unser Fahrer (genau der, der sonst immer böse war, wenn wir zuspät kamen). Mit einigen km/h mehr kamen wir aber dennoch pünktlich am Flughafen an. Der Rückflug war angenehmer als der Hinflug, da wir nicht so lange in Istanbul auf den Anschlussflug nach Bukarest warten mussten. Für mich war der Ausflug in die Türkei eine sehr schöne Erfahrung, wenn auch teilweise sehr anstrengend. Und nach etwas mehr als einer Woche Inselurlaub tauchte ich wieder ein in meinen Bukarester Arbeitsalltag.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;So, jetzt habe ich ne ganze Menge geschrieben. Mehr zu meinem Leben seitdem erfahrt ihr demnächst :-) versprochen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1024644417243126432?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1024644417243126432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1024644417243126432' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1024644417243126432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1024644417243126432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/12/trkei-sonne-und-mehr.html' title='Türkei: Sonne und Mehr'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6858510014826242408</id><published>2007-11-24T16:13:00.001+01:00</published><updated>2007-11-24T16:13:39.269+01:00</updated><title type='text'>Wieder da!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;20.11.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes steht jetzt mein Bericht über meinen Türkei”Urlaub” an. Allerdings müsst ihr euch da noch ein bisschen gedulden ;-) Bin gestern erst wieder gekommen und jetzt wieder im Apartment mit Alice und Alexandra. Unsere Wohnung sieht richtig schön aus. Allerdings noch überall sehr dreckig und staubig, das muss alles noch aufgeräumt und geputzt werden. Daher kommt mein Bericht etwas später. Wollte nur schon mal ein Lebenszeichen senden, da es ja seit meinem letzten Eintrag schon eine Weile her ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6858510014826242408?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6858510014826242408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6858510014826242408' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6858510014826242408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6858510014826242408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/wieder-da.html' title='Wieder da!'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3191641477327847026</id><published>2007-11-24T16:12:00.000+01:00</published><updated>2007-11-24T16:13:10.248+01:00</updated><title type='text'>Smells like Romania</title><content type='html'>Momentan ist hier in Bukarest richtiges Mist-Wetter. Ständig regnet es, ist eisigkalt und windig. Ich hab mir auch ne kleine Erkältung eingefangen, aber das wird schon wieder. Mihaelas Mutter kümmert sich sehr rührend um mich und macht mir alle paar Stunden einen Tee. Mit Mihaela und ihrer Mutter habe ich mich auch schon öfters länger unterhalten (mit Mihaela als Dolmetscherin) und ich mag die beiden sehr. Als ich heute Morgen von Alice die Nachricht bekommen habe, dass ich am Wochenende in unser Apartment zurück kann, da die Arbeiter endlich fertig sind, meinte Mihaela, ich solle doch noch bleiben und die Mutter lud mich ein, jedes Wochenende mal zu Besuch zu kommen, damit sie mir was kochen kann oder einen Kuchen backen kann. In meinem Apartment habe ich da ja nicht so die Möglichkeiten dazu.Mihaela und ihre Mutter haben auch einige Aktionen mit mir vor. Gestern Abend haben sie mir ihre gesamte Parfum-Sammlung vorgeführt und haben sich jetzt in den Kopf gesetzt, mich zu einer rumänischen Frau zu machen. Die Mädels hier sind nämlich alle sehr schick angezogen und zu jeder Tages- und Nachtzeit top gestylt. Da darf dann das Parfum natürlich auch nicht fehlen. Nach dieser Einführung in die weibliche Kultur Rumäniens roch ich wie ein ganzer Blumenladen, da die Beiden unzählige Düfte an mir ausprobiert hatten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3191641477327847026?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3191641477327847026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3191641477327847026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3191641477327847026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3191641477327847026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/smells-like-romania_24.html' title='Smells like Romania'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-510460656793079482</id><published>2007-11-24T16:09:00.000+01:00</published><updated>2007-11-24T16:12:42.958+01:00</updated><title type='text'>das Tagescenter</title><content type='html'>&lt;strong&gt;09.11.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von meinem Projekt in Chitila muss ich noch berichten.Am Montag war ich wieder dort, diesmal allerdings allein, da Rheea keine Zeit hatte und sich auch sonst keiner der andren auf meine Anfrage gemeldet hatte. Aber ich dachte mir, es würde schon irgendwie gehen, auch wenn dort keiner Englisch reden kann... Gegen 12 fuhr ich mit dem Bus hin und es waren erst drei Kinder dort, die ich vom letzten Mal noch kannte. Sie waren gleich begeistert, mich zu sehen, mussten aber erst noch ihre Hausaufgaben fertig machen. Also schaute ich mich ein bisschen in dem großen Gebäude um und nach und nach kamen immer mehr Kinder an, bis es dann so um die 10 waren. Mit einigen Rumänisch-Wortfetzen verständigte ich mich dann mit den Erzieherinnen und den Kindern, wobei es den Kindern wesentlich leichter viel, mich zu verstehen, da sie sich wirklich Mühe mit mir gaben und teilweise versuchten, zu erraten, was ich meinte. Pantomime half da auch weiter ;-) Nach den Hausaufgaben war dann erstmal Essenszeit, und vor allem die kleinen Jungs wollten unbedingt, dass ich mit in den Essensaal komme, obwohl das die Erzieherinnen nicht gern gesehen haben und ich da ja auch nicht mit essen darf. Aber mit den Kinder fühlte ich mich sehr wohl, auch wenn ich ihnen nicht alles verständlich machen konnte. Anschließend begannen wir dann mit den Origami-Figuren und die Kinder waren mit Feuereifer dabei. Ich kann mittlerweile die wichtigsten Worte für die Origami-Anleitungen auf Rumänisch und wenn ich es mal nicht wusste, half mir ein kleines Mädchen der Gruppe. Sie war besonders eifrig und ermahnte die anderen auch immer zur Ruhe, was meistens aber gar nicht nötig war, da alle sich sehr auf das Falten konzentrierten und mir wirklich sehr viel entgegenkamen, auch wenn ich ihnen nur einzelne Worte sagen konnte. Ein Junge war besonders talentiert und wollte die schwierigen Stellen immer wieder üben, damit er es sich merken konnte. Ich war insgesamt fast 3 Stunden dort gewesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder sind alle im Grundschulalter (7 bis 11 Jahre alt) und kommen alle aus schwierigen familiären Verhältnissen. Sie freuen sich riesig über jedes Lob und springen einfach während des Bastelns auf, um mich zu umarmen und wollen dann auch zigmal bestätigt haben, dass ihr Bild oder ihre Bastelei schön geworden ist. Ich war auf jeden Fall sehr postitiv überrascht, wie gut ich klargekommen bin, auch wenn ich nicht wirklich viel sprechen kann und auch mit den anderen Betreuerinnen, die manchmal mit im Raum waren, hatte ich keinerlei Probleme und sie waren sehr kooperativ. Für das nächste Mal muss ich einiges vorbereiten, da die Kinder ganz viele kreative Ideen hatten, was sie gern basteln würden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-510460656793079482?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/510460656793079482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=510460656793079482' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/510460656793079482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/510460656793079482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/smells-like-romania.html' title='das Tagescenter'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3897784418259529081</id><published>2007-11-09T08:50:00.000+01:00</published><updated>2007-11-09T08:51:00.608+01:00</updated><title type='text'>Plaene</title><content type='html'>&lt;strong&gt;08.11.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit drei Wochen wohne ich jetzt schon bei anderen Leuten, weil die Arbeiter in meinem Apartment einfach nicht fertig werden. Und es ist immer noch kein Ende in Sicht... Dabei war eine Woche geplant. Stefanizo meinte dazu „Welcome to Romania!”, ich kann also froh sein, wenn sie nach einem Monat fertig werden. Aber bei Mihaela gefällts mir sehr gut. Die Mutter ist nicht mehr ganz so aufdringlich ;-) und ich war in der vergangenen Woche öfters mal mit Mihaela oder ihren Freunden abends unterwegs. Mit ihnen komme ich sehr gut klar und wir hatten immer sehr viel Spaß zusammen, auch wenn es auf Englisch nicht immer so gut klappt. Aber mittlerweile verstehe ich auch schon mehr Rumänisch und es geht dann schon irgendwie. Am Montag habe ich mich dann auch mit Fabian getroffen, einem deutschen Freiwilligen aus Bukarest, den ich in Apold kennengelernt hab (falls ihr euch erinnert, ziemlich zu Beginn meines Rumänien-Aufenthalts), der mir von den unzähligen Problemen in seinem Projekt erzählt hat. Er arbeitet mit stark hospitalisierten Jugendlichen und Erwachsenen (die aber wirken wie 5-Jährige) in einem Heim in Vidra (dort hab ich ihn auch schon mal besucht, vor einigen Wochen, und hab davon auch hier im Blog berichtet). Und da ich mit meinen unzähligen Kindergartenprojekten eh nicht so wirklich zufrieden bin, habe ich beschlossen, einmal in der Woche einen Tag lang mit ihm in seinem Projekt zu arbeiten. Ab Dezember gehen nämlich die anderen Freiwilligen aus seinem Projekt zurück in ihre Herkunftsländer und er ist dann mehr oder weniger allein mit der ganzen Arbeit. Meine Kindergartenprojekte sind ja alle ganz nett, aber nicht das, was ich mir hier als Arbeit vorgestellt hab. Ich will mehr bewirken. Die Kindergartenkinder haben den ganzen Tag über unzählige Aktivitäten und haben reiche Eltern (es sind meistens private Kindergärten, in denen wir arbeiten) und meiner Meinung nach ist es sinnvoller, benachteiligen Kindern und Jugendlichen zu helfen, die die Aufmerksamkeit und Beschäftigung nötiger haben. Daher verlege ich jetzt einfach die Projekte, die ich montags habe, auf die anderen Tage und gehe dafür montags nach Vidra in Fabians Projekt. Da hab ich wenigstens ne sinnvolle Aufgabe.Ich mag meine Krankenhaus-Projekte und auch das Tagescenter in Chitila. Aber die Arbeit in den Kindergärten stellt mich einfach nicht zufrieden. Aber damit steh ich ziemlich allein. Die andren ACTOR-Freiwillien wollen alle nur in die Kindergärten und es ist schon allein jede Woche eine neue Herausforderung, Freiwillige zu finden, die mit mir in „mein” Krankenhaus gehen. Die Arbeit dort ist eben nicht so einfach und man muss sich schon mehr einfallen lassen, wenn man 16-Jährige beschäftigen will, als wenn man nur mit einer Horde Kleinkinder sein Programm durchzieht.&lt;br /&gt;Am Mittwoch war ich dann auch mal wieder im Kino und hab mir mit Fabian „Stardust” angeschaut. Ein echt cooler Film. Wir waren zwar etwas spät dran und haben den Anfang verpasst, aber es hat sich auf jeden Fall noch gelohnt und ich kann den Film nur weiter empfehlen. Ist ne Art Märchen für Erwachsene :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3897784418259529081?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3897784418259529081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3897784418259529081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3897784418259529081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3897784418259529081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/plaene.html' title='Plaene'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-8966412548830873</id><published>2007-11-09T08:48:00.000+01:00</published><updated>2007-11-09T08:50:29.385+01:00</updated><title type='text'>soziales Engagement?</title><content type='html'>&lt;strong&gt;03.11.07, Mihaelas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lasse jetzt ein paar Tage aus und schreibe gleich bei Samstag (3. nov) weiter. Es ist nichts großartig Neues passiert und ich will euch ja nicht langweilen :)&lt;br /&gt;Samstag stand wieder das ACTOR-Treffen an, wo ich viele organisatorische Dinge mit Eugenia und Stefanizo zu besprechen hatte und auch ne große Tüte mit neuen Materialien (Papiere in allen Farben und Formen, Servietten, Süßigkeiten, Seifenblasenwasser) für meine Projekte bekam. Außerdem war heute ein besonderer Feiertag an dem man der Verstorbenen gedenkt, indem man einen speziellen Nuss-Wein-Kuchen backt und diesen zusammen mit einem Ei, einer Tomate, einer Gurke, belegten Broten, Wein und einem Stück Holz jemandem überreicht. Dieser jemand muss dann ein bestimmtes Wort sagen (das ich schon wieder vergessen habe) und wenn er die Dinge isst, isst er sie quasi als Mittelsmann für die Verstorbenen, da diese das ja nicht selbst können, da sie nur noch als Seelen in der realen Welt existieren. Das war mein heutiger Exkurs in die rumänische Kultur :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit den anderen bastelten wir dann aus großen braunen Kartontüten Kleidung, die einige aus der ACTOR-Gruppe bald zu einem speziellen Anlass tragen würden. Da hab ich mich aber nicht lange dran beteiligt und machte mich voll beladen auf den Weg zu einer Eurolines-Filiale in der Nähe, da ich mich nach den Preisen für meinen Ausflug nach Deutschland im Winter erkundigen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg zur Ubahn-Station hatte ich dann mein zweites Erlebnis der rumänischen Kultur. Diesmal allerdings weniger erfreulich. Ganz im Gegenteil.Auf meinem Weg sah ich am Rand des Fußgängerwegs eine Frau liegen, die da auf dem Hinweg noch nicht gewesen war. Diese Frau (um die 40 schätz ich mal), wand sich scheinbar in Krämpfen auf dem matschigen Boden und jammerte vor Schmerzen. Aber alle Leute starrten sie nur an und gingen einfach weiter. Der Weg war sehr belebt und ich hab das schon von weitem sehen können. Ich hab nicht lange überlegt und obwohl ich ja eigentlich noch sogut wie kein rumänisch kann, hab ich die Frau angesprochen, ob ich ihr helfen kann. Sie sah mich gar nicht an, sondern schluchzte und weinte, sodass ihre ganze Schminke schon verwischt war und hielt sich den Bauch und den Kopf. Ich war etwas hilflos und sprach den nächsten vorbeikommenden Passanten an, ob er mir die nummer der Ambulanz geben könnte oder sie selbst anrufen könnte. Das hatte allerdings nicht viel Erfolg und alle Leute, die ich ansprach gingen einfach weiter. Ein paar Passanten später hatte ich aber Glück und eine ältere Frau rief einen Krankenwagen, ging dann aber auch weiter. Mittlerweile hatte sich die am Boden liegende Frau aufgesetzt und schien nicht mehr so große Schmerzen zu haben. Ich hatte mich zu ihr runter gekniet und sie zeigte mir weinend die wirklich enorm große Beule am Hinterkopf. Sie hörte gar nicht mehr auf zu weinen, griff meine Hand und drückte sie gegen ihre Wange. Ich versuchte sie zu beruhigen und als nach fünf Minuten immer noch keine Ambulanz in sicht war, sprach ich einen gerade vorbeikommenden Polizisten an, der sogar halbwegs englisch konnte. Dieser sprach kurz mit der Frau, die sich aber weigerte, ihm zu antworten und nur noch mehr weinte. Der Polizist meinte, er würde einen Krankenwagen rufen und ich könnte wieder meiner Wege gehen. Allerdings habe ich ihm nicht wirklich getraut und die Frau hat sich so verzweifelt an meine Hand geklammert, dass ich sie nicht einfach diesem unfreundlichen Polizisten überlassen konnte und so beschloss ich, bis zur Ankunft des Krankenwagens bei ihr zubleiben. Tatsächlich verschwand der Polizist dann auch kurz drauf wieder, weil er noch andere Dinge zu tun hatte und ich blieb allein bei der Frau, setzte mich neben sie und stützte sie ,weil sie immer wieder nach hinten umkippte. Sie redete immer noch unter Tränen auf Rumänisch und gebrochenem Englisch auf mich ein, dass ich aussähe wie ihre Tochter und so nett zu ihr sei und sie entschuldigte sich hundertmal. Nach Ewigkeiten kam dann endlich der Krankenwagen. Einige Leute stiegen aus (konnten alle kein englisch),  redeten kurz mit der Frau und ohne sie auch nur irgendwie näher zu untersuchen, stiegen die Leute wieder in den Wagen und wollten wegfahren. Das konnte ich nicht glauben. Wie konnten sie die Frau einfach hier im Matsch liegen lassen ohne sich ihre Verletzung anzuschaun. Es könnte ja durchaus was Ernstes sein. Fast schon panisch sprang ich auf zum Krankenwagen und redete auf die Sanitäter ein, die mich aber nicht weiter beachteten und einfach davon brausten. Ich war also wieder allein mit der Frau. Allein mit unzähligen vorbeilaufenden, gaffenden Passanten. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Doch nach einem kurzen Moment der Verzweiflung fing ich mich wieder. Ich wusste, dass mir jetzt niemand mehr helfen würde und dass ich jetzt selber was tun müsse. Und ich konnte nicht einfach weggehen, das hätte ich nicht fertig gebracht. Also fragte ich die Frau, ob sie aufstehen könne. Das klappte dann auch ganz gut, auch wenn sie etwas wackelig auf den Beinen war. Also fasste ich sie unterm Arm und fragte sie, wo sie wohnt, damit ich sie dorthin bringen konnte. Sie deutete in eine Richtung und zusammen machten wir uns auf denWweg.&lt;br /&gt;Unterwegs bekam ich dann einen anruf von meinem Kollegen Misha, der mir noch etwas geben wollte und fragte, wo ich sei. Ich erklärte ihm kurz die Situation und er war total geschockt, meinte ich könne in Gefahr sein und dass er sofort zu mir kommen würde. Auf dem Weg zum Treffpunkt hatte sich die Frau dann schon wieder gefangen, hatte aufgehört zu weinen und schien sich richtig wohl bei mir zu fühlen, erzählte mir von ihrer Tochter und sagte ständig, dass sie mich mag und ich so nett und hübsch sei. Von weitem sah ich dann auch schon Misha und Mikaela ankommen. Kaum waren die beiden in Rufweite, fing Misha an, die Frau anzuschreien, sie solle von mir weggehen und redete dann auch ziemlich aggressiv auf sie ein. Die Frau ging dann auch ziemlich schnell und setzte sich in der Nähe auf eine Bank. Ich war etwas verwirrt und Misha erklärte mir, dass die Frau eine betrunkene Obdachlose sei und ich mich nicht um sie kümmern dürfe, da sie oder ihre Bande mich ausrauben könne und sie bestimmt nur so getan hätte, als ob es ihr schlecht ging. Ich erklärte ihm nochmal die ganze Situation und dass ich sie unmöglich hätte einfach liegen lassen können, aber er wollte mir nicht wirklich zuhören und meinte, wenn sogar die Polizisten und die Leute vom Krankenhaus sich nicht drum kümmern, solle ich das auch nicht tun, da die Frau obdachlos und betrunken sei und daher selber schuld, wenn sie sich verletzt. Und niemand würde sich um die Obdachlosen scheren, auch das Krankenhaus nicht, da diese keine Versicherung haben und daher einfach nicht behandelt werden, auch wenn es ihnen noch so schlecht geht. Ich wusste da gar nicht, was ich sagen sollte. Misha redete so, als hätte ich eine riesige Dummheit begangen und er müsse mich wie ein kleines Kind belehren, weil ich ja die unwissende Ausländerin bin. Ich fühlte mich wirklich schlecht und als Misha und Mikaela dann wieder gegangen waren fühlte ich mich umso schlechter, da ich nicht begreifen konnte, wie sie so über diese Obdachlosen (betrunkenen) Menschen reden konnten. Als Misha nämlich meinte, es sei nur „a fucking homeless” und ich solle mich nicht drum kümmern, habe ich ziemlich energisch mit ihm diskutiert, dass Obdachlosigkeit doch kein Grund sei, jemandem nicht zu helfen. Aber er meinte, es seit ihre eigene Schuld ,wenn sie betrunken seien und sich selbst verletzten und ich lernen müsse, solche Dinge zu ignorieren.&lt;br /&gt;Das hat mich wahnsinnig traurig gemacht und sehr erschüttert.Nicht nur die Ignoranz der Menschen, die einfach vorbei gehen oder die Kaltblütigkeit der Polizisten und Sanitäter, sondern auch sowas zu hören von jemandem, der als Freiwilliger in ACTOR arbeitet. In ACTOR, einer Gruppe, deren „Vision” es ist, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie benachteiligten Menschen helfen. Gerade von so einem Freiwilligen hätte ich mehr erwartet also so einen Satz wie „she’s just a fucking drunken homeless. Don’t care about her”). Ich meine, wie kann man einerseits so wunderbare Dinge für kranke Kinder tun und dann auf der anderen Seite so menschenverachtend über Obdachlose urteilen? Das verstehe ich wirklich nicht. Dieses erlebnis hat mich dann noch Tage später beschäftigt und ich hab oft dran gedacht, wie es der Frau jetzt wohl geht. Ihre Verletzung hätte ja wirklich schwerwiegend sein können. Aber da sie keine Versicherung hat, kümmert sich keiner drum. Sie hätte da auf der Straße an inneren Blutungen sterben können und keinen hätts interessiert. Wie kann sowas sein? Im Moment bin ich da echt enttäuscht von der Einstellung der andren Freiwilligen. Sicher gibt es tausend gute Gründe, jemandem nicht zu helfen, wenn die eigene Sicherheit in gefahr ist. Aber das als Ausrede zu nehmen, in jedem Fall wegzusehen, finde ich wirklich beschämend und ich hätte mehr von den ACTOR-Leuten erwartet. Das kommt mir momentan alles so heuchlerisch vor in den Kindergärten. Überall schöne bunte Farben und lustige Tier-Figuren, Spiele und Süßigkeiten, die manchmal mehr der Unterhaltung der Freiwilligen dienen als der der Kinder...  aber vor den wirklich unangenehmen und schwierigen Dingen werden die augen geschlossen. Ich kann es gar nicht oft genug sagen.... ich bin einfach enttäuscht und erschüttert. Und fühle mich hilflos und klein angesichts des vielen Leids direkt vor meinen Augen.&lt;br /&gt;Aber vielleicht haben sie ja auch Recht und ich bin diejenige mit der falschen Ansicht, da ich sowas bisher einfach noch nicht erlebt habe... ich weiß es wirklich nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-8966412548830873?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/8966412548830873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=8966412548830873' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8966412548830873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8966412548830873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/soziales-engagement.html' title='soziales Engagement?'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3245963072652325998</id><published>2007-11-05T15:49:00.001+01:00</published><updated>2007-11-05T15:49:45.006+01:00</updated><title type='text'>Halloween *buuuh*</title><content type='html'>&lt;strong&gt;31.10.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch Morgen traf ich mich kurz vor 10 mit Andreea vor dem Militär-Kindergarten. Heute war dort ein besonderer Tag. Hoher Besuch von einer Sponsorin aus Amerika war angekündigt. Dafür war der ganze Kindergarten enorm herausgeputzt und für unseren Origami-Kurs mussten wir auch auf ein Startzeichen warten, damit wir ungefähr bei der Hälfte sind, wenn die Amerikanerin in unseren Raum kommt und sieht, was für tolle Dinge die Kinder hier gelernt bekommen ;-) Auch überall an den Wänden und im Treppenhaus waren Zeichnungen der Kinder aufgehängt. Die meisten hatten Militär als Thema und zeigten uniformierte Soldaten in Reih und Glied oder neben Panzern. Das fand ich allerdings etwas... merkwürdig... sowas von den Kindern malen zu lassen. Aber die Amerikanerin schien es zu mögen, schenkte jedem Kind ein Überraschungsei und war auch von unseren Origami-Sachen sehr angetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt mit Mikaela Goga, meiner Rumänisch-Lehrerin, für eine weitere Unterrichtsstunde im Fastfood-Restaurant. Der Unterricht lief auch sehr gut. Hinterher qualmte mir der Kopf. Ich lernte unzählige neue Vokabeln und Verben inklusive deren Konjugationen. Und (leider) wie im Französischen, alle sehr unterschiedlich, jedes zweite unregelmäßig und viele verschiedene Verbgruppen mit speziellen Endungen je Person... Schrecklich... Da bleibt mir nichts andres übrig, als auswendig lernen... *seufz* Aber mit Mikaela komm ich sehr gut zurecht. Sie hatte mir sogar was von ihrem Türkei-Ausflug mitgebracht und wir unterhielten uns auch nach dem Unterricht noch lange über alles mögliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag hatte ich dann wieder das Projekt im Krankenhaus, bis zu dem ich allerdings fast drei Stunden warten musste. Aber zurück zu Mihaela zu fahren hätte sich nicht gelohnt... Aber ich hatte ein Buch dabei und machte es mir auf einer Bank bequem. Ich hatte ein paar Gesichtsfarben dabei, mit denen wir dann den Kindern im Krankenhaus kleine Figuren auf Beine, Hände und Wangen malten. Meine Kollegin Nico hatte da wirklich talent für und die Kinder waren begeistert.&lt;br /&gt;Wir waren in der Abteilung für Verbrennungen und in dem Zimmer waren zwei Kinder mit wirklich schlimmen Verbrennungen im Gesicht und auf den Armen. Das war schon anfangs etwas hart für mich, da die Gesichter sehr verfremdet aussahen und ich mich fragte, ob die Kinder z.b. beim Luftballonaufblasen nicht Schmerzen hätten. Aber anscheinend konnten sie damit ganz normal umgehen und so war das dann für mich auch ok.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Krankenhaus wartete ich wieder knapp anderthalb Stunde, weil ich mich mit Mihaela im Zentrum verabredet hatte. Zusammen mit einigen Freunden wollten wir abends in eine Bar gehen. Der Abend war dann auch sehr schön und ich kam mit Mihaelas Freunden sehr gut zurecht. Wir hatten viel Spaß und die Jungs alberten herum und stellten mir ulkige Fragen. Die Stimmung war sehr ausgelassen und alle waren begeistert, endlich „the german girl“ kennenzulernen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3245963072652325998?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3245963072652325998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3245963072652325998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3245963072652325998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3245963072652325998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/halloween-buuuh.html' title='Halloween *buuuh*'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2310831996015783544</id><published>2007-11-05T15:48:00.000+01:00</published><updated>2007-11-05T15:49:11.501+01:00</updated><title type='text'>A day's wait</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;30.10.07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag hatte ich einen wirklich anstrengenden Tag. Am Samstag zuvor hatte ich beim ACTOR-Treffen mit Stefan (dem Neffen von Stefanizo) verabredet, ihn morgens mit zu seiner Uni zu begleiten, da ein Projekt an diesem Tag bei mir ausfiel. Stefan studiert Film (editing, sound, animation) im dritten Jahr und da ich das ja total interessant finde, wollte ich mir das mal anschauen. Allerdings war die von mir kalkulierte Zeit, die der Bus von Mihaelas Wohnung zum Treffpunkt brauchen würde, ziemlich falsch eingeschätzt. Ausgerechnet an diesem Tag war der Verkehr richtig übel und ich kam ne halbe Stunde zu spät. Man kann das vorher nie wirklich sagen, wie lange man braucht, das stört mich in Bukarest wirklich. Am nächsten Tag fuhr ich die gleiche Strecke in der Hälfte der Zeit.&lt;br /&gt;Außerdem hatte ich noch nen Anruf von Rheea bekommen, die ich zu einem Kindergarten-Projekt begleiten sollte. Es war ihr erster Tag in diesem Projekt und da wollte sie mich als Unterstützung. Daher hatte ich nicht wirklich viel Zeit in Stefans Uni und kaum waren wir dort angekommen, musste ich mich auch schon wieder auf den Weg zum Treffpunkt mit Rheea machen. Ganz schön anstrengend...&lt;br /&gt;Der Kindergarten mit Rheea war dann auch sehr ermüdend. Die Kinder waren noch sehr jung und eigentlich die ganze Zeit sehr unkonzentriert. Ich habe ja schon mal geschrieben, dass ich in diesem Alter Origami noch nicht für sinnvoll halte... Zum Glück ging das Projekt nur eine Stunde lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach machte ich mich wieder auf den Weg zu Stefans Uni, weil ich mir das restliche Programm anschauen wollte. Das war auch wirklich total interessant!&lt;br /&gt;Als ich ankam synchronisierte Stefans Kurs gerade einige Filme selbst nach. In dem Uni-eigenen „Tonstudio“ mit schalldichten Türen und Wänden. So richtig, wie man das aus den Making-ofs von Filmen her kennt. Durch eine dicke Glasscheibe konnte man in den Nachbarraum schauen, in dem einer aus der Gruppe mit Kopfhörern vor einem großen Mikrofon stand und über einen Monitor den gerade laufenden Film sehen konnte. Aus dem Aufnahmeraum wurden dann immer Kommandos und Verbesserungsvorschläge gegeben. War sehr interessant zu sehen, wie sowas läuft, mit drei großen Monitoren, einem Mischpult mit tausend Hebeln und Schaltern und andren technischen Geräten. Stefan selbst hatte auch einen Part zu synchronisieren und machte das echt gut :)&lt;br /&gt;Anschließend zeigte mir Stefan noch die anderen Uniräume, das 3D-Animation-Studio, den riesigen Schrank mit allen möglichen Requisiten zum Erstellen von Geräuschen, so z.B. einige Holzkisten mit unterschiedlichem Inhalt (Steine, Sand...) zum erzeugen von Schritt-Geräuschen. Richtig spannend :)&lt;br /&gt;Das stundenlange Stehen im Tonstudio und dann auch auf dem langen Heimweg im Bus hat mich aber schon arg geschlaucht. Unglaublich, wie lang man vom Stadtzentrum bis zu Mihaela braucht...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2310831996015783544?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2310831996015783544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2310831996015783544' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2310831996015783544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2310831996015783544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/days-wait.html' title='A day&apos;s wait'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-8583879643541944307</id><published>2007-11-05T15:47:00.000+01:00</published><updated>2007-11-05T15:48:16.185+01:00</updated><title type='text'>das neue Projekt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;29.10.07, Mihaelas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag machte ich mich mit Rheea zusammen auf den Weg nach Chitila, wo ich ja mein erstes eigenes Projekt hatte. Ich wusste noch gar nichts und war ziemlich gespannt, was mich dort erwarten würde. Die erste Schwierigkeit zeigte sich schon mal im finden der richtigen Bahn. Chitila ist ein kleines Dorf, das eigentlich schon fast zu Bukarest gehört. Die beiden sind im Nordwesten Bukarests miteinander verwachsen. Nach kurzem Suchen und Herumfragen fanden wir den richtigen Bus und vier Stationen weiter waren wir auch schon da. Das Gebäude selber befand sich versteckt in den verschlungenen kleinen Straßen, aber durch seine leuchtend violette Farbe, fiel es uns schon von weitem auf. Sah wie eine Schule aus. Beim Eingang mussten wir erstmal unsere Personalien angeben, damit wir überhaupt reingelassen wurden und ich war etwas erschlagen von den vielen Menschen, die rumliefen und den vielen Türen auf dem schmalen Gang, in dem wir standen. Zum Glück war Rheea dabei, die alles regelte (die Mitarbeiter dort konnten kein Englisch) und kurz drauf fanden wir dann auch die Managerin, mit der ich in der letzten Woche schon ein treffen gehabt hatte. Sie zeigte uns kurz unseren Arbeitsraum, in dem sich auch schon ein paar Kinder befanden, und verschwand dann wieder ohne weitere Erklärungen. Also begannen wir mit ein paar einfachen Origami-Figuren und die Kinder waren ganz begeistert davon. Am Anfang war es noch ziemlich chaotisch, da Rheea und ich ja noch kaum Erfahrung haben, aber mit der Zeit wurde es besser. Die anderen Erzieherinnen, die ab und zu mal vorbeischauten waren auch sehr kooperativ und halfen uns mit Materialien und den Kindern.&lt;br /&gt;Die Kinder, die in das Tagescenter nach Chitila kommen, haben meistens einen schwierigen familiären Hintergrund und kommen in das Center, um dort nach der Schule ihre Hausaufgaben zu machen und zu spielen. Die Kinder, mit denen wir zu tun hatten, waren so um die 8 Jahre alt und stellten sich als sehr geschickt beim Falten heraus, sodass ich zum Abschluss noch eine schwierigere Figur mit ihnen bastelte. Die fertigen und äußerst bunten Werke hängten wir dann im Raum auf und ich muss sagen, das haben sie wirklich sehr gut gemacht. Die Arbeit hat mir auch Spaß gemacht, da die Kinder sehr aufgeweckt waren und auch versuchten, mit mir zu kommunizieren. Zwei Jungs riefen ständig „Lisa, wait!“, weil sie das von Rheea aufgeschnappt hatten, ohne zuwissen, was es heißt. Nach ca zwei Stunden gingen wir dann wieder und auf dem Rückweg trafen wir im Bus eine der Mitarbeiter des Centers und unterhielten uns noch kurz mit ihr über die Einrichtung. Ich denke, das nächste Mal bin ich besser vorbereitet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-8583879643541944307?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/8583879643541944307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=8583879643541944307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8583879643541944307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8583879643541944307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/das-neue-projekt.html' title='das neue Projekt'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-8264284230749104832</id><published>2007-11-01T20:22:00.000+01:00</published><updated>2007-11-01T20:23:11.885+01:00</updated><title type='text'>On the move again</title><content type='html'>&lt;strong&gt;1.11.07, Mihaelas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hallo, nach einer Woche Pause meld ich mich wieder. Wie ihr neben dem Datum sehen könnt, wohn ich momentan wieder woanders. Aber der Reihe nach, es gibt einiges zu erzählen, ich hatte eine anstrengende Woche und war dauernd auf Achse, deshalb erst jetzt der Eintrag.&lt;br /&gt;Ich erzähl jetzt erstmal da weiter, wo ich letztens aufgehört habe.&lt;br /&gt;Am Freitag (26.10.) stand wieder das Kindergartenprojekt mit Misha an. Zwei Stunden lang bastelten wir mit zwei Gruppen Origami-Figuren für Helloween. Hexenhüte und Fledermäuse und die Kinder waren richtig aus dem Häusschen. Vor allem mit der ersten Gruppe macht es richtig Spaß, da in dieser die Kinder schon etwas älter sind und man nicht jeden einzelnen Schritt für sie machen oder verbessern muss. Die zweite Gruppe ist größer, die Kinder jünger und meistens sehr unkonzentriert, sodass ich nach der Stunde schon sehr erschöpft bin. Ich bin wirklich über die Engelsgeduld von Misha und den anderen bei den kleinen Kindern erstaunt. Ich glaube, ganz allein und über längere Zeit hätte ich mir so ein Projekt nicht ausgesucht. Ich arbeite lieber mit den etwas älteren. Die können wenigstens mit dem, was wir da machen, etwas anfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg von diesem Projekt bekam ich eine Nachricht von Andreea, dass sie bis Nachmittags mit ihrer Großmutter unterwegs sei und ich deshalb nicht in die Wohnung könnte. Also vertrieb ich mir die Zeit, in dem nochmal die deutsche Bücherei suchte. Das letzte Mal bin ich doch glatt dran vorbei gelaufen. Aber diesmal fand ich sie. Dazu musste ich aber erst mal in eine Sprachenuniversität reingehen und hatte da natürlich keine Ahnung, wo sich die Bücherei befindet. Also fragte ich einfach mal einen der vorbei eilenden Studenten und bekam geriet dann sogar an einen Studenten mit recht guten Deutschkenntnissen, der mir den Weg beschrieb. In der Bücherei selbst (nur zwei kleine Räume voll) fand gerade ein Deutschkurs statt und ich unterhielt mich auch kurz mit der Dozentin, die einwandfrei und fast ganz ohne Akzent deutsch sprach. Das war für mich sehr komisch, auf einmal mitten in Rumänien mit einer Rumänin deutsch zu sprechen, ohne darauf achten zu müssen, einfache Worte zu verwenden. Die Dozentin erklärte mir kurz wie es in der Bücherei abläuft mit Ausleihen etc. aber da momentan nach den Ferien erst noch alles nicht so ganz funktionierte, riet sie mir in ein oder zwei Wochen wiederzukommen. Aber immerhin hatte ich mich schon mal umgesehen und mich auch mit ein paar der sehr gut deutsch sprechenden Studenten unterhalten. Gut gelaunt machte ich mich auf den Weg zu Andreeas Wohnung, war noch kurz Essen einkaufen und machte es mir dann bei ihr gemütlich.&lt;br /&gt;Und es wurde noch besser. Gegen Abend bekam ich von meiner Kollegin Andreea (nicht die, bei der ich wohne, sondern das neue Mädel mit dem ich mich sehr gut verstehe. Wegen Verwechslungsgefahr nenn ich sie jetzt einfach mal Rheea) eine SMS, ob ich nicht Lust hätte mit ihr und noch ein paar Freunden von ihr etwas trinken zu gehen. Natürlich hatte ich Lust! Bisher hatte ich von den anderen Freiwilligen ja nur leere Versprechungen bekommen.&lt;br /&gt;Wir trafen uns an einer Ubahn-Station im Zentrum Bukarests, gingen kurz in den nahen McDonalds, weil die anderen etwas essen wollten und anschließend in eine sehr versteckte und unscheinbare Gasse, wo sich eine sehr gemütliche Kneipe befand. Dort verbrachten wir einen sehr lustigen Abend. Ich unterhielt mich lange mit Rheea über alles mögliche und wir verstanden uns sehr gut. Auch mit ihren Freunden kam ich gut klar und auf dem Heimweg fuhr ich eine Weile zusammen mit einer der Freundinnen, die mir dann auch versprach, in Kontakt zu bleiben. Nach dem Abend war ich äußerst gut gelaunt und sehr froh darüber, dass wir uns so gut verstanden hatten. Bisher hatte ich ja nur oberflächliche Kontakte mit den anderen Freiwilligen auf der Arbeit oder bei den Samstags-Treffen. Aber Rheea mochte ich wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag dann machte ich mich vormittags mit Andreea auf den Weg zum ACTOR-Treffen und holte vorher auch noch Rheea von der Ubahn-Station ab. Kurz nach uns kamen auch zwei Neue an, die sich kurz vorstellten und wir ihnen einiges über unsere verschiedenen Projekte erzählten. Bis dann alle anderen und Eugenia ankamen, dauerte es nochmal eine gute Stunde. Termine werden wirklich nicht so genau genommen... Aber es gab auch wie immer ganz viele Kekse (die für mich als EVS-Freiwilligen kostenlos sind *gg*), auf die ich mich in der Zwischenzeit stürzte. Wir lernten ein paar neue Origami-Figuren, die uns Andreea zeigte (sie organisiert die Treffen und hat da echt Ahnung) und besprachen die nächsten wichtigen Termine. Ich lernte auch Mihaela kennen, eine Freiwillige, die schon länger nicht mehr in ACTOR aktiv war, die mich aber bei sich aufnehmen wollte. Eugenia hatte sie zum Glück gefragt. Mit Mihaela vereinbarte ich dann eine Zeit, wann ich noch an diesem Tag zu ihr kommen wollte. Nach dem Treffen fuhr ich zurück zu Andreea, kaufte eine große Merci-Schokoladenpackung und Blumen für Andreeas Familie, die sich da auch sehr drüber freute und begann dann, meine Sachen zu packen. Erstaunlich, wie viel sich da doch anhäuft. Allein Essenszeug waren schon drei volle Tüten und ich hatte wirklich schwer zu schleppen. Gerade so schaffte ich alles zu tragen. So machte ich mich auf den Weg zur Ubahn-Station, fuhr sechs Stationen weit und wurde dort von Mihaela in Empfang genommen. Aber damit war die Tour noch nicht zuende. Ich war langsam am Ende meiner Kräfte, aber es war noch ein weites Stück mit Bus und Tram bis zu ihrer Wohnung, in der sie allein mit ihrer Mutter wohnt. Mihaela ist 17 und noch in ner privaten High School (vergleichbar mit unsrem Gymnasium). Sie wohnt im südwestlichen Randbezirk von Bukarest in einer großen Hochhaussiedlung. Bei ihr angekommen, servierte mir die Mutter erst mal einen saftigen Braten und redete die ganze Zeit auf mich ein (auf rumänisch...). Sie war total aufgedreht, dass ich da war und freute sich richtig, das fand ich sehr schön, nachdem ich bei Andreea zu Hause ja eher ignoriert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag wollte ich mir dann den Botanischen Garten ansehen, über den ich schon viel gehört hatte und der relativ in der Nähe von Mihaelas Wohnung ist. Mihaela und ihre Mutter wollten mich begleiten und so machten wir uns nachmittags auf den Weg. Der Botanische Garten ist wie ein riesiger Park angelegt mit schönen Wegen, aber auch versteckten und sumpfigen Pfaden und allen möglichen Pflanzen rechts und links der Wege. Es gibt auch ein paar große Gebäude, in denen exotische Pflanzen zu finden sind. Das Wetter war zwar nicht das beste, aber es ging und wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen, ich fühlte mich mit den beiden sehr wohl und Mihaela dolmetschte immer für mich, da ihre Mutter mich über alle möglichen Dinge ausfragte.&lt;br /&gt;Anschließend fuhr ich mit Mihaela weiter Richtung Stadtzentrum, da wir uns dort mit zwei ihrer Klassenkameraden treffen wollten, um zusammen ins Kino zu gehen. Der Film selbst hat mir nicht so gut gefallen (wir haben „Superbad“ angeschaut), aber ich fand es sehr schön, in Gesellschaft zu sein. Das hat mir richtig gefehlt. Ich war also rundum zufrieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-8264284230749104832?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/8264284230749104832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=8264284230749104832' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8264284230749104832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8264284230749104832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/11/on-move-again.html' title='On the move again'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6667434234639523303</id><published>2007-10-24T12:10:00.000+02:00</published><updated>2007-10-24T12:11:17.456+02:00</updated><title type='text'>ein neues Projekt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;23.10.2007, Andreeas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag fand wieder das ACTOR-Treffen statt. Wir waren ca 15 Freiwillige und Stefanizo. Es waren auch wieder drei neue Gesichter für mich dabei. So langsam lerne ich alle nach und nach kennen. Zuerst begannen wir mit einer kurzen Besprechung der Projekte der vergangenen Woche und dann forderte mich Stefanizo auf, von meinem Problem mit dem Diebstahl zu erzählen und fragte anschließend die anderen, was sie für Erfahrungen damit gemacht haben. Also so ne Art Gruppentherapie ;-) Und es ging noch weiter. Ich hatte vor ein paar Tagen mal Eugenia erzählt, dass ich nach der Arbeit nicht viel zu tun habe und gerne mehr mit den anderen unternehmen würde und nicht immer nur allein durch die Gegend ziehen will. Das sollte ich jetzt nochmal vor der Gruppe erzählen und anschließend fragte Stefanizo jeden, was er tun würde, wenn er neu in einem fremden Land ist und wie er sich fühlen würde. Die Antworten haben mir allerdings nicht sehr viel weiter geholfen. Die meisten meinten, sie würden versuchen, neue Freunde zu finden und Museen besichtigen. Die Frage für mich ist eben nur das Wie. Neue Freunde fallen ja nicht vom Himmel und ich will mich den andren auch nicht aufdrängen. Aber naja, es war ein Versuch. Wir machten auch ein mir bis dahin unbekanntes „Forum Theater“. In Zweiergruppen war jeweils die Hand des einen ein Spiegel und der andre musste den Bewegungen des Spiegels mit dem ganzen Körper folgen. Als besondere Schwierigkeit machten wir das dann auch noch zu dritt. War auf jeden Fall sehr lustig.&lt;br /&gt;Anschließend versuchten wir uns an ein paar neuen Origami-Figuren, zu denen Andreea die Vorlagen mitgebracht hatte. Bei mir klappte das noch nicht ganz so gut. Bei den Vorlagen weiß ich nie so genau, wie die Erklärungen und Abbildungen gemeint sind. Aber es sah zumindest halbwegs so aus, wie auf dem Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekam dann auch einen Anruf von der Leiterin einer Art Hort, die mich als Freiwilligen haben wollte. Der Hort befindet sich in Chitila, einem kleinen Dorf am Rande von Bukarest und ich sollte Montag Morgen dorthin kommen. Das weitere Wochenende verlief für mich ziemlich ruhig. Am Sonntag wartete ich die ganze Zeit darauf, dass Mikaela mich anrufen würde, da sie beim ACTOR-Treffen noch gesagt hatte, sie müsse mir noch etwas wichtiges geben, bevor sie für eine Woche in die Türkei fliegt und sie würde mich anrufen. Es kam allerdings kein Anruf. Und auch mit der Leiterin des Horts lief alles nicht ganz so, wie ich mir das gedacht hatte. Von Eugenia hatte sie meine Yahoo Messenger ID bekommen und schrieb mir Sonntag Nachmittag, dass ich am Montag um 10 in Chitila sein sollte. In der nächsten Nachricht schrieb sie allerdings, dass sie mich am Morgen oder am Nachmittag anrufen würde und wieder in der nächsten Nachricht schrieb sie, sie würde sich Morgens melden, um einen Tag zu finden, an dem wir uns treffen können. Etwas verwirrend und auf meine Nachfrage antwortete sie erst mal nicht.&lt;br /&gt;Montag Morgen bekam ich dann aber tatsächlich einen Anruf von ihr, in der wir uns für Dienstag gegen 11 in Chitila verabredeten. Ein paar Stunden später rief sie mich wieder an und meinte, sie wäre am Dienstag doch nicht in Chitila erreichbar, da sie in Bukarest eine Besprechung hatte. Also vereinbarte ich mit ihr, mich in Bukarest gegen 11 zu treffen. War für mich auch besser, da der Weg wesentlich kürzer ist. Allerdings finde ich diese ständigen Änderungen etwas nervig. Immerhin hatte ich schon Miki für unser Schulprojekt abgesagt, da ich nach vorheriger Planung zu der Zeit noch in Chitila gewesen wäre. Aber anscheinend bin ich die Einzige hier, die das stört...&lt;br /&gt;Das Treffen mit der Hortleiterin (namens Oana Roman) lief dann aber sehr gut. Ich fand gleich das vereinbarte Gebäude, in dem ihr Büro in Bukarest liegt und unterhielt mich knapp ne Stunde mit ihr über das Projekt, was mich erwartet, was meine Aufgaben und Möglichkeiten sind und über vieles andere, so z.B. auch über meine bisherigen Erlebnisse hier, über mein „Hometown“ Kulmbach, über das Leben in Bukarest (sie wohnt erst seit einem Jahr hier) uvm. Oana ist 27 und wir verstanden uns sehr gut. Nächste Woche Montag werde ich dann nach Chitila fahren und mir alles ansehen. Hoffentlich ist Oana dann auch dort, da das Personal und die Kinder kein Englisch sprechen und ich denke nicht, dass ich bis dahin soviel rumänisch gelernt habe ;-) aber ich kann ihnen ein paar Origami-Figuren zeigen, die ich mittlerweile kann und irgendwie wird das schon klappen. Ist ja erst mal hauptsächlich zur Info für mich, damit ich sehe, welche Möglichkeiten ich habe und wie die Kinder und Jugendlichen (im Alter von 7 bis 18) so sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Treffen hatte ich sogar noch Zeit, bevor das Schulprojekt mit Miki anfing und so lief ich noch eine Weile durch den nahen Herastrau-Park, den ich letztens schon mal besucht hatte. Diesmal war aber wesentlich besseres Wetter und ich fand sogar den großen See am Ende des Parkes, ein kleines Museum, einen Freizeitpark und ein paar wichtig aussehende Gebäude. Hat mir sehr gut gefallen. Die Sonne schien wunderbar, nachdem die letzten Tage scheußliches Wetter gewesen war mit Regen und Wind und Eiseskälte. Ich setzte mich auf eine Bank, aß meine mitgebrachten Brote und genoss die Sonnenstrahlen mit Blick auf den schönen See, umrahmt von herbstbunten Bäumen und Büschen.&lt;br /&gt;Perfectly on time kam ich dann bei der Schule an und wir hatten drei angenehme Stunden in den verschiedenen Gruppen. Selbst die von uns ungeliebten Viertklässer waren diesmal brav und aktiv bei der Sache. Miki hatte für die den schon recht komplizierten Fisch ausgesucht, da hatten sie gut mit zutun :-) Die zwei erste Klassen waren auch sehr angenehm. Die Kinder waren von uns und Origami begeistert wie die letzten Male und einige Kinder versuchten mit „Hello, my name is Andrei“ auf sich aufmerksam zu machen ;-) Sie sind ganz stolz, wenn ich dann auch auf Englisch antworte. Mittlerweile habe ich mich auch „hochgearbeitet“ und die Kinder kommen auch zu mir, wenn sie Hilfe brauchen, obwohl ich nicht wirklich viel mit ihnen reden kann. Aber ich verstehe, was sie wollen und kann ihnen dann helfen. Die erste Zeit war Miki die einzige Ansprechpartnerin. Sie übernimmt jetzt auch noch den Großteil der Arbeit, das Erklären und Reden mit den Kindern, aber bei mir läuft es langsam auch immer besser. Mit Miki selbst verstehe ich mich auch sehr gut. Wir arbeiten gut zusammen und können uns auch unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich allerdings langsam etwas beunruhigt ist, dass Alice mir noch nicht sagen konnte, wann die Arbeiter in unserem Zimmer fertig sind. Ich bin jetzt schon eine ganze Woche Gast bei Andreea und ihrer Familie. Und ich denke, dass sie langsam genug von mir haben. Ich kaufe und koche zwar mein eigenes Essen und habe sonst nicht viel mit ihnen zu tun, aber ich denke, dass einfach meine Anwesenheit schon etwas störend ist. Ich hoffe wirklich, die Arbeiter werden bald fertig.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6667434234639523303?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6667434234639523303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6667434234639523303' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6667434234639523303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6667434234639523303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/ein-neues-projekt.html' title='ein neues Projekt'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2859362639597285206</id><published>2007-10-24T12:09:00.000+02:00</published><updated>2007-10-24T12:10:25.347+02:00</updated><title type='text'>Ueberlebenstraining</title><content type='html'>&lt;strong&gt;22.10.07, Andreeas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;So, dann erzähl ich mal weiter von meiner letzten Woche&lt;br /&gt;Für den Mittwochabend hatte ich mir ein paar Cafes und Kneipen in der Nähe (15 min mit dem Bus und dann noch ein kurzes Stück zu Fuß) aus nem kleinen CityGuide-Heftchen, das ich entdeckt hatte (sehr praktisch!) rausgesucht, die ich erkunden wollte. Als erstes fand ich das Amsterdam Grand Cafe, wo man neben dem normalen Cafe-Angebot auch Antiquitäten, ausländische Secondhand-Bücher, holländischen Käse und andre Spezialitäten kaufen konnte. Das ganze Cafe war ich antikem Stil eingerichtet und alle Möbel, die zum Verkauf standen, befanden sich im Raum, was dem ganzen ein ganz eigenes, gemütliches Flair gab. Das Cafe war sehr groß und offen, aber auch mit kleinen Ecken und wirklich sehr gemütlich. Das Angebot ist auch sehr gut. Ich bestellte eine Heiße Schokolade, die günstig (ca 1,20 euro) und äußerst lecker war. Ich setzte mich an die Theke und beobachtete die Frau dahinter, wie sie die verschiedenen Bestellungen zubereitete. Säfte werden ganz frisch gepresst und das sogar zu günstigen Preisen, alles ist handgemacht und frisch. Gesamteindruck also sehr gut :) Ich schaute mich auch noch etwas in dem Cafe um und nach ner Stunde ging ich dann wieder hinaus in die Kälte der Nacht. Auf dem Heimweg kam ich noch an einem kleinen außergewöhnlichen Laden vorbei, wo ich mir noch ganz tolle Ohrringe kaufte, die jetzt mein ganzer Stolz sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg zu Andreea nach Hause führte mich an meinem Apartmentblock vorbei, also schaute ich mal kurz rein, um zu sehen, ob die Arbeiter in unsrem Zimmer schon angefangen hatten. Und da erwartete mich dann ein Schock. Ich hatte ja einige meiner Sachen in ne Umzugskiste gepackt, mit Klebeband zugeklebt und auf den Gang gestellt. Diese Kiste war nun aufgerissen, die Klamotten, die ich reingepackt hatte, lagen oben drauf und als ich dann reinschaute, merkte ich, dass einige Dinge fehlten. Meine Techniksachen, die ich darin hatte, waren verschwunden. Eigentlich wollte ich die ja mit zu Andreea nehmen, hatte sie dann aber in dem allgemeinen Chaos am Abend davor dann doch in diese Kiste gepackt. Das war echt ein Schock. Das ganze Zeug weg. Webcam und Headset, meine extere Festplatte inklusive aller Kabel, mein Akkuladegerät, meine SD-Speicherkarte... nur mein Handy und meine Digicam hatte ich noch, da ich das immer bei mir hab. Als erstes rief ich Alice an, so mit letzter Hoffnung, dass die Sachen vielleicht doch noch nicht entgültig weg seien. Die war aber eher genervt, weil sie noch in der Uni war und viel zu tun hatte (wie immer...) und meinte nur, dass ich selbst Schuld sei, wenn ich das Zeug auf dem Gang lasse und sonst gab es niemanden, an den ich mich wenden konnte. Da kam ich mir schon ziemlich verloren vor. Auch Andreea konnte mir keinen Tipp geben, was man da machen könnte.&lt;br /&gt;Ja, das war mein Mittwochabend-Schreck gewesen. Am Donnerstag hatte ich mich dann schon wieder etwas davon erholt und schrieb ein paar Mails an Eugenia, an meine Betreuerin in Deutschland, an meine Eltern, an eine andere Deutsche aus Bukarest, die schon länger hier lebt, und fragte, was ich denn da jetzt machen könnte. Am Nachmittag bekam ich dann nen Anruf von Stefanizo, der mir keine Hoffnungen machte, da ich nicht offiziell in dem Apartment wohne und daher nicht zur Polizei gehen kann. Aber er sagte, dass es möglich ist, von Zeit zu Zeit aus den ACTOR-Geldmitteln etwas für mich abzuzweigen, um einen Teil der Sachen zu ersetzen. Alice rief mich dann auch an und erzählte mir, dass sie mit der Verwalterin gesprochen habe, die sich mit mir gegen 4 treffen wollte. Eigentlich war ich zu der Zeit schon auf dem Weg zum Krankenhaus mit Misha, fuhr aber nochmal zurück zu meinem Block, um die Frau zu treffen. Allerdings war sie dann nicht da, sondern nur zwei Putzfrauen, die kein Wort Englisch konnten. Mit der Hilfe zweier Studenten, die für mich dolmetschten erklärte ich ihnen dann, dass ich mit der Verwalterin einen Termin habe und sie sprechen will. Aber da machten sie mir keine Hoffnungen und meinten, die würde erst am nächsten Morgen wieder kommen. Na danke.&lt;br /&gt;Also fuhr ich doch wieder zum Krankenhaus, wo ich mich mit drei anderen Freiwilligen traf und wir zusammen mit einer großen Gruppe jugendlicher Krebskranker eine gute Stunde lang spielten, redeten und bastelten. Die Arbeit in diesem Krankenhaus gefällt mir richtig gut. Da hab ich nicht mit Kleinkindern zutun, sondern mit Jugendlichen von der Pubertät bis 18, mit denen man richtig was anfangen kann und die teilweise auch englisch sprechen. Da hat das nicht mehr so was von Betreuen und Anleiten wie im Kindergarten, sondern eher wie in ner Gruppe von Freunden, viel lockerer und ohne ständig zu Ruhe und Ordnung mahnen zu müssen. Da nach tagelangem Regen endlich mal wieder die Sonne schien und es sehr warm draußen war, setzten wir uns auf den Spielplatz des Krankenhauses und hatten eine lustige Zeit zusammen. Misha und ich machten auch Teamwork. Ich zeigte, wie die Figuren gefaltet werden und Misha erklärte es dazu auf Rumänisch. Klappte ganz gut und ich hatte auch meinen Spaß dabei.&lt;br /&gt;Und was Sonja erfreuen wird, wenn sie mal wieder meinen Blog liest: aus der Gruppe habe ich jetzt zwei Verehrer. Der eine ist ca 15 und der andre 17. Die beiden haben die ganze Zeit getuschelt, in meine Richtung geschaut und sich dann gegenseitig angestoßen. So richtig offensichtlich ;-) Als wir dann gingen haben sie auch bestimmt 20 mal tschüss gesagt und der Jüngere der beiden wollte mir unbedingt noch beim Tragen meiner Tasche helfen. Ich glaub, ich mag das Projekt wirklich ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag dann ging ich mit Misha zum ersten Mal zusammen in seinen Kindergarten. Wir hatten zwei Gruppen, eine kleine und eine größere, mit denen wir eine Fantasie-Stadt aus Origami-Häusern bastelten. Mit der kleineren Gruppe machte das auch viel Spaß, da die Kleinen sehr aufgeweckt und kreativ waren. Ständig ging es „Domna Lisa! Asa?“. Domna ist die Anrede für „Frau“, z.B. in der Schule und „asa“ (sprich „ascha“) heißt „so“. Ich antworte dann meistens „Da! Asa! Foarte bine! (heißt: “ja, so! sehr gut!) und wenn es nicht ganz passt, verbessere ich es ihnen, worauf die Kleinen dann mit piepsiger Stimme „mutumesc!“ (heißt „danke“) sagen und ich mit „cu placere“ (heißt „bitte sehr“) antworte. Viel mehr kann ich noch nicht sagen ;-) Aber ich arbeite daran. Da Mikaela nicht soviel Zeit hat, mir Sprachunterricht zu geben, habe ich jetzt jeden Tag einige Seiten aus dem Sprachlernbuch durchgemacht und komme ganz gut voran. Zumindest theoretisch... Ob ichs dann auch anwenden kann ist die Frage. Verstehen tu ich schon recht viel und weiß eigentlich immer, worums etwa geht. Einzelne Worte krieg ich hin, nur selber Sätze bilden klappt noch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2859362639597285206?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2859362639597285206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2859362639597285206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2859362639597285206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2859362639597285206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/ueberlebenstraining.html' title='Ueberlebenstraining'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-740131099261053642</id><published>2007-10-24T12:07:00.000+02:00</published><updated>2007-10-24T12:09:33.043+02:00</updated><title type='text'>Enttaeuschungen und mehr</title><content type='html'>&lt;strong&gt;21.10.07, Bukarest, Andreeas Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hallo, da bin ich wieder :) Hatte ja jetzt ne Weile keine neuen Einträge mehr veröffentlicht. Aber ich nehm mir vor, jetzt wieder regelmäßig zu schreiben. Mal sehen, ob ich das durchhalte :) Ja, also... meine letzte Woche... ist viel passiert und wie ihr am Titel sehen könnt, wohne ich momentan auch woanders.&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach. Aus den ganzen Versprechungen vom letzten Wochenende (also dem vorherigen Eintrag hier) ist leider nix geworden. Hat sich dann doch keiner gemeldet. Anscheinend ist das hier immer so. Da kann man tausend Verabredungen haben, aber am Ende meldet sich dann doch keiner. Nicht nur an dem Wochenende, sondern auch heute war das so. Mikaela meinte gestern zu mir, sie würde mich heute anrufen, da sie mir noch was für unser Sprachtraining geben will. Tja... nichts ist passiert. Aber das ist anscheinend normal in Rumänien, so von der Mentalität her. Bisher hab ich noch niemanden kennen gelernt, der auch wirklich zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort war. Alles ist hier sehr spontan und unorganisiert irgendwie. Da komm ich mir schon manchmal sehr komisch vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ja die ganzen Verabredungen nichts geworden waren, bin ich dann am Sonntag allein losgezogen zum großen Herastrau Park. War auch wirklich sehr schön und groß, nur ziemlich überfüllt mit Menschen für meinen Geschmack und das Wetter war auch nicht so gut. Regnerisch, kalt und windig. Daher hab ichs nicht lange ausgehalten und bin bald wieder zurück ins Apartment. Langsam wirds draußen richtig ungemütlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag hatte ich dann frei, da sich das Kindergarten-Projekt auf einen anderen Tag verschoben hat. Also ging ich in die große Bukarester Bücherei und schaute mich dort etwas um. Allerdings hatten sie da nicht viel englische Bücher und wenn, dann nur theoretische Literatur für die Unis und nichts, was mich so interessiert hätte. Aber ich fand heraus, dass es ganz in der Nähe eine Bücherei nur für deutsche und slovakische Literatur gibt. Die hab ich nur nicht gefunden ;-) Auf dem Heimweg machte ich noch einen kurzen Umbogen auf den Markt und kaufte ein paar Champignons, die ich mir dann im Apartment mit Zwiebeln und Eiern brutzelte. Hmm... lecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte ich dann auch an dem Tag mein erstes Sprachtraining mit Mikaela haben. Da gabs nur irgendwie ein Missverständnis, wer wen anrufen sollte (also für mich nicht... ich war mir sicher, dass sie gesagt hatte, sie würde mich anrufen... aber naja... wie ich schon oben geschrieben hab, hier wird das nicht so eng gesehen mit Vereinbarungen), daher fiel es dann aus. Das fand ich sehr schade, da ich mich schon drauf gefreut hatte, endlich mit dem Sprachkurs anzufangen. Jetzt würde es erst am Mittwoch Morgen beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag hatte ich wieder mein Projekt mit Miki in der Grundschule. Die Kinder brechen immer in lautes Jubelgeschrei aus, wenn sie uns sehen. Vor allem die Erstklässer sind ganz begeistert und einige mutige Kinder geben sich auch Mühe, mit ein paar englischen Brocken mit mir zu kommunizieren. Das macht langsam richtig Spaß, da ich auch nicht mehr nur der Beobachter bin, sondern selber aktiv werden kann. Zwar noch nicht so hundertprozentig, aber doch schon ziemlich :)&lt;br /&gt;Die Viertklässer waren allerdings sehr anstrengend. Da sind ein paar sehr vorlaute Kinder dabei, die auch schon ziemlich viel Ahnung von Origami haben und ständig alles besser wissen und jeden Vorschlag, den wir bringen, totaaaal langweilig finden. *grrr*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend hatte ich ein Treffen mit Stefanizo, der mir mein Geld für den nächsten Monat geben wollte. Ich brachte ihm auch meine gesammelten Kassenzettel, die ich auch nochmal fein säuberlich auf nem Blockblatt zusammen geschrieben und numeriert hatte, damit auch ja alles seine Ordnung hat. Da war Stefanizo regelrecht von den Socken, als er das gesehen hat. Damit hatte er nicht gerechnet. Von den Freiwilligen vor mir hatte er immer nur ein paar einzelne ungeordnete Kassenzettel bekommen. Ich glaub, ich bestätige hier so einige Klischees über Deutsche ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am selben Tag bekam ich dann von Alice bzw. der Verwalterin des Studentenblocks die Info, dass am nächsten Tag die Fußbodenarbeiten in unsrem Zimmer beginnen würden. Ich weiß nicht, ob ich davon schon mal geschrieben hab... Falls nicht: jedes Zimmer bekommt einen neuen Holzfußboden und soweit ich weiß auch neue Fließen im Bad. Das ganze dauert eine Woche, in der wir nicht ins Apartment können. Und an dem Abend hatten wir also Zeit, alles vorzubereiten, unsre Sachen zu packen, den Teppich rauszuräumen etc. War ein ziemliches Chaos, da wir zu viert in dem kleinen Apartment waren. Aus einem andren Zimmer, das gerade renoviert wurde, hatten wir einen Kumpel von Alice (Unuz) als Schlafgast und auch die Freundin von Alice, Alexandra, die schon die letzten zwei Wochen bei uns mit im Zimmer war.&lt;br /&gt;Für die kommende Woche hatte mir meine Kollegin Andreea (mit der ich in den Kindergärten Bambi und Military und in einem Krankenhaus zusammen bin) angeboten, bei ihr zu wohnen. Mein Gepäck wollte ich dann am Mittwoch Morgen (also bevor die Arbeiten begannen) zu ihr bringen. Sie wohnt nur drei Busstationen von mir entfernt.&lt;br /&gt;Anschließend wollte ich mich mit Mikaela dann endlich zu unsrem ersten Sprachtraining in nem FastFood-Restaurant in der Nähe treffen. Das klappte dann sogar auch alles so. Mittwoch Morgen gegen neun kam ich mit meinen Sachen bei Andreea an, sie zeigte mir kurz die Wohnung und schon gings für mich weiter zum Treffen mit Mikaela. Wir lernten nur eine Stunde lang, da sie nicht so viel vorbereitet hatte bzw. wir schneller mit dem Stoff durchkamen, da ich das meiste schon wusste. Ich hab ja dieses Sprachlernbuch von Stefanizo und hatte mir das schon ein paar Seiten weit angeschaut, sodass der Stoff mit Mikaela eigentlich nur Wiederholung war. Lief aber trotzdem ganz gut, und wir kamen gut miteinander klar, obwohl wir doch sehr verschiedene Charaktertypen sind.&lt;br /&gt;Anschließend fuhr ich mit dem Bus gleich weiter zum Kindergartenprojekt (Bambi) mit Andreea. Zu den Kindern hier habe ich bisher irgendwie noch keinen Kontakt gefunden. Sie sind noch sehr klein und man muss eigentlich jeden Bastelschritt für sie ausführen. Meistens schauen sie mich nur mit großen Augen und offenen Mündern an, wenn ich ihre Falterei verbessere und vergessen im nächsten Moment, warum sie überhaupt am Tisch sitzen, springen auf und fangen an, mit den umliegenden Bauklötzen zu spielen. Ich weiß ja nicht, ob Origami in dem Alter das richtige ist. Es gibt natürlich auch ganz einfache Origami-Figuren, aber trotzdem finde ich diese Kinder einfach zu jung dafür, da sie ja nicht mal ein Blatt Papier mittig falten können. Aber gut, das habe ich nicht zu entscheiden.&lt;br /&gt;Nach dem Kindergarten gingen wir kurz zu Andreea nach Hause, aßen etwas und fuhren dann wieder mit dem Bus zum nächsten Projekt, dem Krankenhaus. Dort trafen wir uns mit zwei anderen Mädels und gingen dann in ein Zimmer mit drei Kindern, die gebrochene Arme und Beine hatten. In dem Projekt war ich dann aber nur Zuschauer, da die Origami-Figuren schon schwierig waren und ich sie noch gar nicht konnte. Daher hab ich nur versucht, die Figuren selbst zu lernen und beobachtet, wie die anderen mit den Kindern umgehen. War zwar für mich nicht so spannend, da ich ganz passiv war, aber schon ok. Wir hatten auch ein paar Luftballons dabei, mit denen die Kinder spielten und es war eine sehr ausgelassene Stimmung im Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achja, was ich noch erzählen muss, eh ichs wieder vergesse. Ist jetzt schon ne Weile her, aber trotzdem ein sehr einprägendes Erlebnis...&lt;br /&gt;Ich glaube, es war zwei, drei Tage bevor ich vorrübergehend zu Andreea zog. Die Toilette in Alices und meinem Apartment war mal wieder seit Tagen verstopft und der gerufene Klemptner ließ sich Zeit. Es stank fürchterlich und jeder ging nur mit angehaltenem Atem ins Bad. Endlich kam der Klemptner dann doch (der gleiche wie das letzt Mal) und werkelte ne Weile herum, entfernte das Ableitungsrohr und schüttete den ganzen stinkenden und halbvergammelten Inhalt auf den Badezimmerboden. Das Rohr stellte er daneben und ging wieder. Ich wusste nicht so wirklich, was ich machen sollte, da Alice nicht da war und der Klemptner kein Englisch konnte. Aber ich dachte mir, dass er vielleicht in ner Stunde nach ner ausgiebigen Rauchpause (wie das letzte Mal) wieder auftaucht. Aber nichts geschah. Am Nachmittag kam dann Alice ins Apartment und berichtete von ihrer Unterhaltung mit der Verwalterin des Wohnblocks. Wir sollten zuerst den „Dreck“ wegmachen, dann würde der Klemptner vielleicht am nächsten Tag wiederkommen. Solange hatten wir dann auch keine Toilette, da das Ableitungsrohr ja nicht mehr dran war. War schon sehr nervig, immer bei den Nachbarn und Freunden von Alice fragen zu müssen, ob man mal das Klo benutzen kann. Aber wir hatten ja keine Wahl. Die Entfernung des „Drecks“ war auch so ne Sache für sich. Da hätten wir echt ne Gasmaske und Sichtschutz gebraucht... Echt übel. Tapfer und uns in unser Schicksal fügend wickelten wir uns parfümierte Schals um Nase und Mund und machten uns mit Schaufel, Handbesen und ner großen Tüte ans Werk. Das war vielleicht ekelhaft! Zwischendurch mussten wir mehrmals Pause machen und uns ans Fenster stellen, da Alice schlecht wurde. Sie hatte den Job mit Schaufel und Besen. Ich war zum Glück nur der Tütenhalter. Aber schließlich hatten wir es geschafft und spritzten mit dem Duschkopf den Boden sauber. Was man hier nicht alles erlebt... Allerdings kam dann der Klemptner nicht am nächsten Tag, um die Toilette wieder in Gang zu bringen. Und auch nicht am Tag darauf. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile gemacht wurde, da ich seitdem bei Andreea bin, aber ich hoffe es einfach mal. Der Boden und die Wände im Bad werden ja auch neu gefliest. Es kann also nur besser werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-740131099261053642?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/740131099261053642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=740131099261053642' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/740131099261053642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/740131099261053642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/enttaeuschungen-und-mehr.html' title='Enttaeuschungen und mehr'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3633059978167286110</id><published>2007-10-13T19:16:00.000+02:00</published><updated>2007-10-13T19:18:38.585+02:00</updated><title type='text'>ankuendigung</title><content type='html'>vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich jetzt die eintraege der verschiedenen tage immer gesammelt online stelle. das internet funktioniert naemlich nicht so wirklich, deswegen brenne ich die geschriebenen artikel auf cd und geh damit an nen andren pc, um sie dort online zu stellen (an dem pc funktioniert kein usb-stick....).&lt;br /&gt;deswegen kann es sein, dass laenger mal kein neuer eintrag von mir kommt.&lt;br /&gt;ueber mails und kommentare freue ich mich aber trotzdem :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lg&lt;br /&gt;lisa&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3633059978167286110?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3633059978167286110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3633059978167286110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3633059978167286110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3633059978167286110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/ankuendigung_13.html' title='ankuendigung'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3340699850599992173</id><published>2007-10-13T19:13:00.002+02:00</published><updated>2007-10-13T19:14:19.776+02:00</updated><title type='text'>neue Moeglichkeiten</title><content type='html'>&lt;strong&gt;13.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach mehreren Tagen, an denen ich total müde war, da Alice und Alexandra immer bis in die Morgenstunden für eine Prüfung gelernt hatten und dann morgens auch zeitig rausmussten und ich da natürlich dann auch nicht schlafen konnte, hatte ich mich jetzt endlich mal wieder ausgeschlafen, da beide Mädels nicht da waren.&lt;br /&gt;Jeden Samstag ist mittags in einem Raum der Uni für Architektur das Treffen der aktiven ACTOR-Freiwilligen. Als ich ankam (pünktlich) waren nur Miki und Misha schon da. Der Rest tauchte ne halbe bis ganze Stunde später erst auf. Anscheinend nehmen die es mit den Zeiten wirklich nicht so genau. Ich traf auch wieder ein paar neue Leute und kam sofort ins Gespräch mit Robert, den ich zwar einmal schon kurz gesehen hatte, an den ich mich aber nicht mehr erinnern konnte. War dann etwas peinlich, als ich mich ihm vorstellte und er meinte „wir kennen uns schon". Aber mit ihm hab ich mich lange und gut unterhalten und als ich ihm erzählte, dass ich in meiner Freizeit hauptsächlich allein irgendwo durch die Gegend laufe oder mich im Apartment langweile, bot er mir an, bei Gelegenheit mich zu Treffen mit seinen Freunden mitzunehmen oder mir ein paar schöne Plätze in Bukarest zu zeigen. Das Angebot nahm ich sehr gern an. Alles ist besser, als das ständige Alleinsein und die Langeweile der letzten Wochen. Ein Mädchen namens Iunona, die ich bis dahin (wirklich) noch nicht gekannt hatte, war auch sehr nett und vielleicht gehe ich demnächst mit ihr und einer Freundin mal ins Kino. Ein andres Mädel lud mich auch ein, am nächsten Wochenende mit ihr und ein paar andren in die Disko zu gehen. Da bin ich mal gespannt, was die hier so für Musik spielen :)&lt;br /&gt;Außerdem redete ich mit Mikaela, eine Freiwillige, die mir ab Montag Sprachunterricht gibt. Sie meinte zwar, dass das allein nicht ganz reichen wird, und ich lieber noch nen richtigen Kurs machen sollte, aber mit ihr ist das erstmal besser als gar nichts, so für den Anfang. Ich war richtig begeistert, dass ich so schnell so viele neue Angebote und Möglichkeiten bekommen hatte.&lt;br /&gt;Einige Zeit später tauchte dann auch Eugenia mit ihren zwei Söhnen auf und erzählte den andren von der einwöchigen Tagung in England, auf der sie gewesen war.&lt;br /&gt;Sie diskutierten auch über die Verteilung der Freiwilligen auf die Krankenhäuser, da die meisten nicht in ein bestimmtes Krankenhaus gehen wollen, da es sehr weit entfernt ist und im Dunkeln die Gegend nicht sicher ist. Ich bekam nicht viel mit von der Diskussion, da ja alle rumänisch redeten, aber so grob konnte ich das Thema erahnen und ab und zu verstand ich auch ein paar Worte. Yeah!&lt;br /&gt;Anschließend bekam ich neues Geld von Eugenia und fuhr wieder zurück ins Apartment. Dort machte ich dann meine Abrechnung für die vergangenen Wochen, wieviel Geld ich für was ausgegeben hab. Das braucht Stefanizo, um bei der Nationalagentur Geld für mich zu beantragen. Echt ein bürokratischer Aufwand. Alle Kassenzettel für Essen und Trinken nummeriert, den jeweiligen Betrag auf nen großen Zettel geschrieben und zusammengerechnet, überprüft und verglichen und wieder gerechnet. Ich bin bisher sogar ganz gut mit meinem Geld hingekommen. Allerdings war ich ja auch fast ne Woche in Apold gewesen und hatte also in der Zeit keine Ausgaben für Essen. Daher soll ich jetzt von Stefanizo aus einen Brief an die Nationalagentur schreiben, in dem ich ihnen erkläre, dass ich immer die billigsten Produkte kaufe und das Geld einfach nicht reicht. Mal schaun, obs was bringt. Denn eigentlich ist der Geldsatz ja von der EU festgelegt und nicht von der Nationalagentur. Naja, we will see. Ich erwische mich schon immer öfter selbst dabei, wie ich diesen Satz sage. Eieiei... ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3340699850599992173?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3340699850599992173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3340699850599992173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3340699850599992173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3340699850599992173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/neue-moeglichkeiten.html' title='neue Moeglichkeiten'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-758236918548686244</id><published>2007-10-13T19:13:00.001+02:00</published><updated>2007-10-13T19:13:53.345+02:00</updated><title type='text'>kurze Uebersicht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;12.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute hatte ich nicht viel zu tun. Nur ein kurzes Projekt (2 Stunden) mit Andreea, die als Ersatz für Misha in dessen Kindergarten mit mir ging. Der Weg dorthin war fast länger als das ganze Projekt. Mit dem Bus dauerte es ca ne Stunde, dorthin zukommen, da es sich am nordwestlichen Ende Bukarests befand.&lt;br /&gt;In zwei verschiedenen Gruppen machten wir das, was Andreea und ich schon die ganze Woche über mit den Kindern aus den andren Kindergärten gemacht hatten: T-shirts falten und dann aus Servietten Hosen oder Kleider basteln. Die erste Gruppe war noch richtig gut, die Kiddies waren ruhig und gut bei der Sache, aber die zweite Gruppe war für mich echt nicht mehr schön. Die Gruppe war nämlich aus zwei andren zusammen gelegt worden und wir mussten uns mit 25 Kleinkindern rumschlagen, die alle nicht so richtig das machen wollten, was wir (oder besser Andreea) ihnen sagten. Und dann für 25 Kinder die ganze Falterei eigentlich selber zu machen, war dann doch sehr nervtötend für mich. Aber Andreea hatte eine unglaubliche Geduld und schien sich da überhaupt nicht dran zu stören. Naja, ich hatte es ja noch nie so wirklich mit kleinen Kindern...&lt;br /&gt;Ich denke, ich geb euch mal ne Übersicht, was ich so alles mache, in welchen verschiedenen Projekten ich bin. Ich kann mir vorstellen, dass es für euch schon etwas verwirrend ist mit den ganzen Namen etc. Außerdem denke ich, dass jetzt mittlerweile die Projekte eigentlich so relativ sicher sind und sich nicht mehr viel dran ändert. Bisher war ja alles noch ganz vage. Aber jetzt müsste es so fest stehen.&lt;br /&gt;Also: Montag und Dienstag bin ich mit Andreea im „Militär" Kindergarten in insgesamt 4 Gruppen, Dienstags außerdem noch mit Miki in einer Grundschule in drei Klassen und anschließend mit Cristina in einem andren Kindergarten mit zwei Gruppen, Mittwochs bin ich mit Andreea im „Bambi" Kindergarten mit einer Gruppe und anschließend mit einem der Freiwilligen (ändert sich immer) im Alexandru Krankenhaus, Donnerstags dann ist das andre Krankenhaus dran, in das ich (meistens) mit Miki und Misha gehe und Freitags steht dann der Kindergarten von Misha mit drei Gruppen an.&lt;br /&gt;Jede Gruppe dauert ca ne Stunde, ich arbeite momentan also ca 15-17 Stunden pro Woche. Eigentlich ist das ja zu wenig, da ich laut Vertrag ca 35 Stunden arbeiten soll. Aber vielleicht kommt ja noch was dazu. Oder vielleicht zählt ja die Zeit, um zu einem Projekt zu kommen, auch dazu. Das ist ja jedesmal fast ne Stunde einfache Fahrzeit. Und dann noch Vor- und Nachbereitung.&lt;br /&gt;Ich bin also in 4 Kindergärten, 2 Krankenhäusern und 1 Schule. Dienstag ist es schon sehr stressig, weil ich mich zwischen den Projekten richtig beeilen muss, aber die andren Tage sind eigentlich ziemlich entspannt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-758236918548686244?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/758236918548686244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=758236918548686244' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/758236918548686244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/758236918548686244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/kurze-uebersicht.html' title='kurze Uebersicht'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1777174375914440901</id><published>2007-10-13T19:12:00.002+02:00</published><updated>2007-10-13T19:13:07.460+02:00</updated><title type='text'>Exkurs Kultur</title><content type='html'>&lt;strong&gt;11.10.2007, Bukarest&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eigentlich hätte ich heute ein Krankenhaus-Projekt mit Miki am späten Nachmittag gehabt. Sie meinte dann allerdings kurz vorher, dass wir es ausfallen lassen, da wir nur zu zweit seien und die Gegend nicht sicher ist, wenn es dunkel wird. Es sollen sich dort viele aggressive Zigeuner rumtreiben, die einen in Gruppen von Kopf bis Fuß bestehlen. Ich hatte bisher damit noch keine eigenen Erfahrung gemacht, aber von den andren Freiwilligen oder auch vor allem von Eugenias größerem Sohn Mihai habe ich nichts Gutes gehört. Mihai hatte richtig beschwöhrend auf mich eingeredet, sofort die Straßenseite zu wechseln, sobald ich einen Zigeuner sehe und bloß keinen Kontakt zu ihnen zu haben, da sie sehr aggressiv sein sollen und einem alles abnehmen. Da hatte der Mann, der in Apold den Vortrag über die Roma gehalten hat, zwar ganz andere Ansichten, aber sicherlich kann man das – wie alles andere auch – nicht verallgemeinern.&lt;br /&gt;Ich hatte Alexandra nach einer Bücherei gefragt, da ich in meiner (momentan noch) vielen Freizeit mal was lesen wollte. Und heute an meinem freien Tag machte ich mich auf die Suche nach der größten Bibliothek Bukarests, die ich sogar auch auf Anhieb fand. Ich habe allerdings momentan kein Geld mehr, deswegen konnte ich mir den Jahresbeitrag noch nicht bezahlen. Aber ich bekam schon mal eine Führung auf Englisch und eine Erklärung, wie alles so funktioniert. Ganz schön kompliziert und ein enormer Aufwand. Naja, wird schon seinen Sinn haben. Ich denke, die ersten Male werde ich trotzdem immer nochmal fragen müssen.&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg ging ich nochmal im großen Supermarkt einkaufen und zurück im Apartment machte ich mich daran, mit Handbesen und Schaufel den Teppichboden zu kehren. Einen Staubsauger gibts hier nämlich nur bei den Jungs am Ende des Gangs und Alice meinte, wir könnten ihn uns nicht so oft ausleihen. Mit dem Besen war es wirklich ziemlich mühselig und nicht gerade sehr erfolgreich, den Teppich zu säubern, aber immerhin etwas.&lt;br /&gt;Da ich jetzt schon ein paar Mal gefragt wurde, was so typische kulturelle Eigenschaften oder Mentalitäten in Rumänien sind, will ich hier gleich mal ein paar Dinge aufzählen. Ist natürlich nicht alles, mehr kommt später. Das hier sind erst mal das, was mir als erstes aufgefallen ist.&lt;br /&gt;Das erste, was mir aufgefallen ist, als ich hier ankam, war die lebensmüde fahrweise der bukarester. Vorfahrtsregeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Ampeln werden prinzipiell überfahren und am Zebrastreifen muss man als Fußgänger einfach loslaufen und das beste hoffen, da sonst nie auch nur ein auto anhalten wird. Alle fahren wie die henker und wenn es mal nicht schnell genug geht, wird laut gehupt. Fahrspurmarkierungen sind bloß zur dekoration da und ich war jedesmal heilfroh, wenn ich aus dem auto aussteigen konnte. Ich glaub, hier trau ich mich nicht selbst zu fahren. Ein auto ohne dellen ist hier kein richtiges auto. Oftmals haben die karren nicht mal sicherheitsgurte, geschweige denn nen tüv. Überholen in engen, unübersichtlichen kurven, wer bremst, verliert. Ich würd sagen, das beschreibt die Fahrweise ganz gut. Als ich in der Türkei war, war das genauso. Scheint also hier in der Ecke Europas doch verbreitet zu sein.&lt;br /&gt;Was mir als nächstes auffiel, war der handkuss. Mittlerweile ist es wieder sehr üblich, vor allem unter jüngeren leuten, als zeichen besonderen danks oder zuneigung oder manchmal auch zur begrüßung, dass der junge dem mädchen einen handkuss gibt. Ich find das echt toll, das hat was. Als ich noch nichts von dem brauch wusste und mir dann ein handkuss gegeben wurde, war ich erst mal total überrascht, aber jetzt im nachhinein ist mir alles klar ;)&lt;br /&gt;Als nächstes ist es für mich wirklich erstaunlich, wieviele bettler es hier gibt. Vielleicht ist das auch nur in einer so großen stadt wie bukarest so, aber auf jeden fall ist es für mich sehr erschreckend. Vor allem viele Kinder oder alte Leute sitzen Tag für Tag an den Straßenrändern und halten die Hand auf. Es gibt auch viele sehr aufdringliche oder aggressive Bettler. Wenn man mit dem Auto an ner Ampel steht, kommen viele Bettler zu einem, klopfen an die Scheibe und erzählen etwas. Oder wenn man zu Fuß unterwegs ist, folgen einem kleine Kinder äußerst hartnäckig. Oder als ich in Sighisoara war, war dort am Bahnhof ne ganze Gruppe Jugendlicher mit einem Kleinkind und haben Essen oder Geld erbettelt. Selbst als sie dann was bekommen hatten, waren sie immer noch äußerst aufdringlich und wichen einem nicht von der Pelle.&lt;br /&gt;Begrüßungen unter Freunden sind immer sehr herzlich und es gibt auf jede Wange nen Schmatzer. Wenn man sich trifft, schallt einem schon von weitem ein lautes „tsche fatsch?" entgegen (das ist jetzt in Lautschrift geschrieben), was „wie gehts?" heißt. Die Standartantwort „bine" (= gut) wird meistens weggelassen. Das mag ich nicht so. Dieses „wie gehts" so als Floskel, auf die man gar nichts anderes als „gut" antworten kann. Das ist nicht so mein Fall.&lt;br /&gt;Und was Rumänen gar nicht mögen: Drakula und seine Vampirschar. Rumänen finden es alles andre als toll, dass ihr Land immer als erstes mit den Vampiren aus Transylvanien in Verbindung gebracht wird. Die Einzigen, die den Mythos noch schüren sind die Touristikverbände, die massig Kohle an lebensgroßen Drakulastatuen und andren Souveniers wie Tassen und dem üblichen Kram verdienen.&lt;br /&gt;Was mir auch aufgefallen ist: die enorme Vermüllung der Umwelt. Abfälle werden oftmals einfach aus dem Fenster geworfen. Egal ob Zuhause, im Auto oder unterwegs. Da kann der Mülleimer drei Meter weiter stehen, das Papier wird zusammengeknüllt auf den Boden geschmissen. Mülltrennung gibts hier gar nicht und allgemein das Bewusstsein für Müllentsorgung ist überhaupt nicht ausgeprägt. Keiner stört sich scheinbar an zugemüllten Straßenrändern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1777174375914440901?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1777174375914440901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1777174375914440901' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1777174375914440901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1777174375914440901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/exkurs-kultur.html' title='Exkurs Kultur'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6056543511794155388</id><published>2007-10-13T19:12:00.001+02:00</published><updated>2007-10-13T19:12:37.517+02:00</updated><title type='text'>Computerdoktor</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;10.10.2007, Bukarest&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Als erstes Projekt für heute stand der Bambi-Kindergarten eine Busstation von mir entfernt an. Eine Stunde lang bastelten wir (Andreea und ich) mit einer kleinen Gruppe Kinder verschiedene Figuren und ich versuchte mich so gut wie möglich zu integrieren. Ich denke, ich werde besser ;-) immerhin hören die Kinder schonmal auf mich, auch wenn ich noch nicht viel sagen kann.&lt;br /&gt;Anschließend gings zum Alexandru Krankenhause. Da wir dazwischen noch ne Menge Zeit hatten, zeigte mir Andreea den großen Markt am Piata Obor, der auf dem Weg lag. Ähnlich wie der, den ich vorher schon entdeckt hatte, gabs dort alles mögliche von Obst und Gemüse über frischen Fisch oder Käse, Pilze, Kleidung, Handys (eigentlich nur gestohlene), Uhren (auch gestohlene), Schmuck uvm. Andreea gab mir ein paar Tips, bei welchen Händlern man lieber nicht kauft oder worauf man achten muss bei dem Gewühl an unzähligen Menschen und Angeboten.&lt;br /&gt;Beim Krankenhaus trafen wir dann noch ein anderes Mädel (heißt auch Andreea, der Name ist in Rumänien sehr beliebt. Ungefähr so wie Lisa in Deutschland *g*), das völlig neu bei ACTOR war und dies ihr erstes Projekt sein würde. Wir erklärten ihr kurz, was wir im Krankenhaus machen, bereiteten einige Dinge vor und schon gings los. Das neue Mädel traute sich auch gleich zu, ganz allein in ein Zimmer zu gehen und so besuchte ich mit der „alten" Andreea ein ca 7 Jahre altes Mädchen mit seiner Mutter, das ziemlich schlimme Verbrennungen im Gesicht und an den Händen hatte. Mittlerweile waren sie schon wieder halbwegs gut verheilt, aber es waren doch sehr deutliche Narben auf der ganzen Haut zu sehen. Das Mädel war aber quicklebendig und interessierte sich auch nicht so für das Malbuch, das wir ihr mitgebracht hatten, sondern sprang die ganze Zeit zwischen unseren Beinen herum. Wir waren also eher zur Beschäftigung der Mutter da, der wir ein paar schöne Origami-Blumen zeigten. Zeitweise war ich auch alleine mit den Beiden und versuchte mich mit der Mutter zu unterhalten, was nicht so einfach war, da sie nur ganz wenig englisch konnte und mein rumänisch ja nicht über „Hallo" etc. rausgeht. Aber das Mädel war wirklich sehr aufgedreht und zeigte mir dann die Musik auf ihrem Mp3-Player. Da war „Manele" drauf, eine Musikrichtung die momentan in Rumänien ziemlich verbreitet ist. Manche hassen sie, manche lieben sie. Für mich ist das nichts und klingt eher so wie ne Mischung aus 0815-Pop und Folkloreschlagern. Naja, wems gefällt.&lt;br /&gt;Nach der Stunde verfassten wir dann noch einen kurzen Bericht über das heutige Projekt, der an Eugenia geschickt wird und ich machte mich auf den Heimweg.&lt;br /&gt;Im Apartment versuchte ich dann wie in den letzten Tagen Alices PC auf Vordermann zu bringen. Das Ding ist eigentlich gar nicht alt und könnte super laufen. Hat auch XP und alles. Aber da sind so viele Viren drauf und alles ist total versumpft, sodass schon allein das Öffnen eines Ordners fast fünf Minuten braucht (ohne Übertreibung) und zwei Programme gleichzeitig laufen zu lassen ist sowieso unmöglich. Ich bin da ja auch kein Experte, aber son bisschen hab ich schon Ahnung (an dieser Stelle Danke an Onkel Olaf) und versuche nun schon seit Tagen mit diversen TuneUp-Programmen, Registry-Cleanern und Virenscannern den Computer etwas flotter zu machen. Hat auch schon was gebracht, aber da gibts noch einiges zu tun. Alice hatte nichtmal ihre Firewall aktiviert und hat ihre kleine Festplatte bis obenhin mit Daten vollgestopft. Aber ich habe Hoffnung :) Alexandra, meine neue Quasi-Mitbewohnerin nennt mich jetzt schon den „Computer-Doctor" und Alice war ganz entzückt, dass sie plötzlich wieder Musik hören konnte, ohne dass der PC abstürzt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6056543511794155388?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6056543511794155388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6056543511794155388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6056543511794155388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6056543511794155388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/computerdoktor.html' title='Computerdoktor'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-5140194760275395526</id><published>2007-10-13T19:11:00.001+02:00</published><updated>2007-10-13T19:11:59.715+02:00</updated><title type='text'>Arbeitsstress und Alex</title><content type='html'>&lt;strong&gt;09.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mein erstes Projekt heute war wieder der Militär-Kindergarten mit Andreea zur gleichen Zeit wie gestern. Heute hatten wir zwei andere Gruppen von jeweils ca 10 Kindern. Die beiden Gruppen waren nicht so aufgedreht wie die gestrigen und wir konnten unsre Arbeit gut durchziehen. Fand ich allerdings etwas langweiliger ;-)&lt;br /&gt;Halb 11 waren wir dann fertig und als nächstes stand für mich ein Projekt in einer Schule zusammen mit Miki an. Da wir uns aber erst zwei Stunden später treffen wollten, hatte ich noch viel Zeit, um durch den nahegelegenen Park zu laufen und meine eingepackten Brote zu essen, die ich vorher aber noch gegen einen sehr aufdringlichen Bettler verteidigen musste. Auf dem Weg zur Ubahn-Station fand ich einen kleinen Laden mit ein paar ziemlich coolen Klamotten und da ich noch viel Zeit übrig hatte, schaute ich mich mal um. Einige Zeit später und um zwei schicke Kleidungsstücke reicher (zusammen für nur ca 12 Euro, da muss man doch zuschlagen!) machte ich mich wieder auf den Weg. Vom Treffpunkt aus fuhr ich dann mit Miki nochmal ne ganze Ecke mit der Ubahn bis ans nordwestliche Ende der Stadt (mit dreimal umsteigen, echt nervig!) und von dort aus nochmal kurz zu Fuß bis zum Schulgebäude. Wir hatten drei Schulklassen jeweils eine Stunde lang, mit denen wir Kleidungsstücke wie T-shirts, Krawatten, Hosen und Röcke aus Papier falteten und anschließend auf Plakate klebten. Das machte den Kindern ( 2te und 4te Klasse) schon sehr viel Spaß und sie waren mit vollem Eifer dabei. Diese Arbeit hat mir gut gefallen, da die Kinder selber sehr aktiv waren und ich auch mit wenigen einfachen Worten, die ich mittlerweile gelernt hatte, mich gut mit ihnen verständigen konnte. Allerdings musste ich dann schon etwas eher wieder weg, da ich eine SMS von Cristina bekommen hatte, die mich gegen 4 bei einem Kindergarten ganz in der Nähe von meinem Apartment erwartete und da braucht man schon ne Stunde hin. Zuerst besprachen wir noch kurz etwas mit der Leiterin und hatten dann die erste der zwei Gruppen (je ne halbe Stunde). Die Kinder waren noch sehr jung, vielleicht zwei oder drei Jahre alt) und sehr unbeholfen beim Falten, sodass Cristina und ich die Figuren der Kinder eigentlich alle vollständig selber bastelten. Mittlerweile war ich von der ganzen Rumrennerei schon sehr erledigt und stand die zwei Gruppen gerade so mit Mühe und Not durch. Einige der Kinder wollten sich auch gar nicht helfen lassen und fingen an zu Schreien, als ich ihnen eine Faltung korrigieren wollte. Danach war ich wirklich fertig, doch bevor ich mich auf mein Bett legen und ausruhen konnte, musste ich noch die acht Stockwerke hochlaufen, da der Fahrstuhl mal wieder (wie immer, wenn man ihn mal wirklich braucht) kaputt war. Dieses Ding ist sowieso etwas merkwürdig. Wenn er mal funktioniert und man damit fährt, muss man die Türen zuhalten, da erst sonst einfach zwischen den Stockwerken stehenbleibt. Ist mir schon mal passiert. Aber zum Glück hatte ich schon davon gehört und drückte einfach gegen die Türen, drückte nochmal den Knopf und schon gings weiter.&lt;br /&gt;Im Apartment waren dann auch Alice und Alexandra und nach der letzten Woche, in der ich eigentlich immer allein war, war ich richtig froh über Alexandras Gesellschaft. Sie übernachtete dann auch hier und wir unterhielten uns noch eine Weile.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-5140194760275395526?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/5140194760275395526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=5140194760275395526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5140194760275395526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5140194760275395526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/arbeitsstress-und-alex.html' title='Arbeitsstress und Alex'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1507799346324161942</id><published>2007-10-13T19:10:00.001+02:00</published><updated>2007-10-13T19:10:54.338+02:00</updated><title type='text'>der Militaer-Kindergarten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;08.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen klingelte mein Wecker kurz vor 7 und ich quälte mich aus dem warmen Bett. Bin ich überhaupt nicht mehr gewohnt, so früh aufzustehen. Aber heute hatte ich das Projekt im Militär-Kindergarten mit Andreea und brauche bis dort hin ungefähr ne dreiviertel Stunde mit Bus, Bahn und zu Fuß.&lt;br /&gt;Die Arbeit mit den Kindern war auch sehr gut. Ich war zwar noch etwas müde, aber die Kids hielten mich auf Trab. Sie waren auch schon etwas älter und wir hatten eine Gruppe erwischt, die sehr aufgedreht war. Aber es lief alles sehr gut und ich konnte mich auch gut in die Arbeit integrieren, auch ohne viel zu reden. Am Ende der Stunde waren einige der kleinen Mädchen so von Andreea und mir begeistert, dass sie sich zum Abschied an unsre Beine klammerten (viel größer waren sie ja nicht). Ein Mädel wollte gar nicht mehr loslassen. Das gleiche Programm machten wir dann noch in einer zweiten Gruppe, die auch sehr gut lief. Es waren immer ziemlich viele Kinder, so 15 bis 20, aber trotzdem hatten wir sie ganz gut im Griff.&lt;br /&gt;Gegen Mittag war ich dann wieder zurück im Apartment und erledigte ein paar „Haushalts"-Sachen. Am Nachmittag kam dann Alexandra vorbei, eine Freundin von Alice, die sich mit ihr hier verabredet hatte. Da Alice aber noch länger brauchte und ich sonst nichts weiter zu tun hatte, unterhielt ich mich mit Alex, die sehr gut Englisch kann und verstand mich auch sehr gut mit ihr. Sie erzählte mir von den Problemen mit ihren jetzigen Mitbewohnerinnen und fragte dann später, ob sie nicht vielleicht ab und zu mal hier bei Alice und mir bleiben könnte. Da ich sie wirklich sehr nett fand, sagte ich ihr zu und wir redeten noch über alles mögliche, bis Alice dann kam und sie zusammen weggingen. Die Wohnungen hier sind ja wirklich nicht sehr groß und eigentlich für vier Personen ausgelegt, die dann in zwei Doppelstockbetten schlafen. Und in Alexandras Zimmer waren schon insgesamt vier Mädels und zusätzlich noch ein Hund und eine Katze. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das gehen soll. Schon für mit zwei Personen ist das Apartment eigentlich zu voll. Für die Tiere ist das ja dann auch nicht so toll.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1507799346324161942?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1507799346324161942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1507799346324161942' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1507799346324161942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1507799346324161942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/der-militaer-kindergarten.html' title='der Militaer-Kindergarten'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-5311748256661761789</id><published>2007-10-12T13:50:00.000+02:00</published><updated>2007-10-13T19:10:04.792+02:00</updated><title type='text'>Aurel Vlaicu</title><content type='html'>&lt;strong&gt;07.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;An meinem fünften und letzten freien Tag wollte ich mal wieder ein Stück von Bukarest entdecken. Ich fuhr also vormittags los, mit dem Bus zum Piata Unirii, der großen Ubahn-Station, stieg in eine Bahn Richtung Norden und irgendwann, als ich mir dachte, hey, hier könnte es was anzuschaun geben, stieg ich aus. Ich war an der Station Aurel Vlaicu gelandet, der vorletzten bevor es aus Bukarest raus geht. Dementsprechend sah die ganze Umgebung auch aus wie ein typischer Vorort. Die Gebäude wesentlich kleiner, weniger Verkehr, weniger Menschen, schien fast ein bisschen ausgestorben im Vergleich zu der herrschenden Hektik und Menschenmassen im Zentrum Bukarests. Alles irgendwie nur grau in grau und nichts besonderes zu entdecken, das spontan meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Ich wollte schon zurück und zu ner andren Station fahren, aber dann dachte ich mir, was solls, schau ich hier eben mal kurz rum. Ich hatte ja genug Zeit und konnte jederzeit wieder umdrehen. Während der ersten Zeit wurde es auch nicht viel interessanter. Ein paar bunte Werbebanner erleuchteten die graue Gegend und verdeckten alte Barackenhäuser. Ab und zu ragte ein großer Glaskasten einer Firma in die Höhe, was so gar nicht ins Bild passte. Ich lief immer weiter und kam an manchen für mich ungewöhnlichen Dingen vorbei. Zwar nicht große Dinge, aber ein paar kleine Details. Autos, zentimeterdick von Staub bedeckt. Ein halb zerfallenes großes Gebäude neben einer kleinen schönen Kirche, die daneben optisch fast verschwindet und wiederum daneben ein neumodischer riesiger Glasklotz. Sobald wie möglich werde ich die Fotos dazu hochladen.&lt;br /&gt;Je weiter ich nördlich lief, umso mehr veränderte sich die Umgebung. Es wurde wieder belebter, mehr Verkehr, Geschäfte und ich fand sogar einen kleinen Markt. Dort kaufte ich mir für umgerechnet 3 Euro drei gute Küchenmesser, da Alice nur ein kleines Obstschneidemesser hat, das bei der kleinsten Belastung auseinanderzubrechen droht. Ich lief immer weiter und dann tauchte wie aus dem Nichts der kleinere der beiden Bukarester Flughäfen neben mir auf. Mittlerweile war ich schon ungefähr zwei Stunden zu Fuß unterwegs und wurde langsam hungrig. In der Ferne konnte ich das Schild zu nem großen Supermarkt erkennen, wo ich mir was zu Essen kaufen wollte. Die Strecke erwies sich dann doch als länger als gedacht, aber schließlich kämpfte ich mich in das brechend volle Einkaufszentrum und war einige Zeit später und um einige Quetschungen während der Rangeleien reicher (nur ein Scherz, keine Sorge! Aber es war wirklich enorm voll. Ich musste allein fast ne halbe Stunde an der Kasse warten. Und dabei waren über 20 Stück geöffnet) endlich wieder draußen.&lt;br /&gt;Zuvor hatte ich gesehen, dass vom Flughafen aus viele Busse Richtung Stadtzentrum fuhren, daher wollte ich dorthin laufen, da ich nicht die ganze Strecke bis zur Metro zurück gehen wollte. Der erste Bus, in den ich stieg, fuhr allerdings weiter stadtauswärts, daher musste ich an der nächsten Station raus und wieder zurück, was mich bei dem Wahnsinnsverkehr knapp ne halbe Stunde für eine Station kostete. Zwischendurch stieg ich nochmal aus dem Bus aus und kaufte auf dem Markt, auf dem ich zuvor schon die Messer gekauft hatte, nochmal ein Kilo Zwiebeln und fuhr mit dem nächsten Bus zu einer Ubahnstation im Zentrum. Von dort aus fuhr ich noch ein paar Stationen mit der Ubahn und dann ein paar Ecken mit dem Bus, bis ich dann schließlich erschöpft und zwei Stunden später als geplant, wieder im Apartment ankam. Alles in allem war es dann doch noch eine schöne Erkundungstour geworden, auch wenn es am Anfang überhaupt nicht danach aussah.&lt;br /&gt;Was ich noch erzählen muss: das mit meinem Sprachkurs zieht sich immer noch hin. Anfang letzter Woche hatte ich von Eugenia die Nummer einer Italienerin, die ebenfalls bei dem Sprachkurs an der Uni mitmachen wollte. Von ihr sollte ich die Infos wann und wo erhalten. Allerdings schien sie nicht so kooperativ zu sein, wie Eugenia gehofft hatte. Jeden Tag rief ich sie an oder schrieb ihr ne SMS, aber sie meinte immer nur, morgen würde sie mit dem Lehrer reden und erst dann wüsste sie was und sie würde sich dann bei mir melden. Tja, da kam aber nie was. Meistens hat sie dann auch meine Anrufe nicht beantwortet und wenn ich sie dann doch mal erwischte, hieß es wieder „morgen!". Mittlerweile hab ich es aufgegeben und Eugenia meinte nun, dass vielleicht eine der andren rumänischen Freiwilligen mir Unterricht geben könnte. Dass das so klappt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Dieses Mädel, das Eugenia vorschlug hat ja selber Uni und Projekte mit ACTOR und viel zu tun. Und wenn ich jetzt auf einmal jemanden deutsch beibringen sollte, wüsste ich ja auch nicht, wo ich anfangen sollte und es würde sicherlich nichts werden. Naja, we will see.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-5311748256661761789?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/5311748256661761789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=5311748256661761789' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5311748256661761789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5311748256661761789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/ankuendigung.html' title='Aurel Vlaicu'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-3829847584098029803</id><published>2007-10-09T18:59:00.000+02:00</published><updated>2007-10-09T19:00:21.788+02:00</updated><title type='text'>Langeweile</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;06.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Da ich heute mal wieder frei hatte und von Alice weit und breit keine Spur war, widmete ich mich heute mal der Hausarbeit, wusch Wäsche, ging nochmal auf den Markt einkaufen und kochte (diesmal sogar richtig erfolgreich) wieder was. Allgemein war mir aber schon ziemlich langweilig.&lt;br /&gt;Alice ist den ganzen Tag unterwegs und schläft dann bei ihrem Freund. Meistens sehe ich sie tagelang gar nicht. Und dann taucht sie auch nur kurz auf, um ein paar Sachen zusammen zu packen. Arbeit hab ich momentan ja fast gar keine. Letzte Woche hatte ich fünf Tage frei und anscheinend kümmert sich meine Betreuerin nicht wirklich drum, was ich mache. Alles muss ich allein irgendwie hinkriegen oder rausfinden. Keine Anleitung, gar nichts. Nichts, was ich in meiner Freizeit machen könnte. Ich kenn mich hier ja nicht aus, wo man hingehen könnte. Und selbst wenn, so ganz allein ist das ja nicht grad spannend.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-3829847584098029803?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/3829847584098029803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=3829847584098029803' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3829847584098029803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/3829847584098029803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/langeweile.html' title='Langeweile'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-529470340423198680</id><published>2007-10-09T18:58:00.000+02:00</published><updated>2007-10-09T18:59:46.379+02:00</updated><title type='text'>Maxitaxi nach Vidra</title><content type='html'>&lt;strong&gt;05.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Langsam nervt mich das ständige Freihaben. Ich kann hier ja noch nicht viel alleine machen und langweile mich dann eigentlich meistens.&lt;br /&gt;Heute hatte mich aber zum Glück Fabian eingeladen, mit zu seinem Projekt nach Vidra, einem kleinen Dorf in der Nähe von Bukarest zu kommen.&lt;br /&gt;Allerdings hätte mir fast der Klemptner einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alice hatte ihn wegen des ständig fast völlig verstopften Klos schon vor drei Wochen gerufen und ausgerechnet heute, kurz bevor ich loswollte, tauchte er auf. Ich wollte ihn ja auch nicht allein in dem Apartment lassen. Er fing auch gleich an, mit Bunsenbrenner und allem möglichen Gerät das Klo auseinander zunehmen. Das ganze Apartment stand unter Rauch. Der Klemptner konnte auch kein Englisch, daher war unsre Verständigung auf einfache Dinge mittels Händen und Füßen beschränkt. Aber dann kam zum Glück Alice von ihrer Uni zurück und ich konnte endlich los. Fast pünktlich kam ich dann auch beim Treffpunkt mit Markus an, der mich nach Vidra begleiten wollte. Da war ich auch ziemlich froh drüber, da ich das allein ja nie gefunden hätte. Zuerst warteten wir an einer scheinbar willkürlich ausgewählten Stelle auf das sagenumwobene Maxitaxi (oder auch Mikrobus genannt). Das ist einfach ein Kleinbus, der über verschiedene Strecken fährt. Ist sehr günstig, aber auch sehr unbequem. Was zum einen an den wenigen Sitzplätzen und der herrschenden Hitze im Inneren liegt und zum anderen an den mit Schlaglöchern übersäten Straßen sobald man aus Bukarest raus und aufs Land kommt.&lt;br /&gt;Ungefähr ne halbe Stunde Holperfahrt später kamen wir in Vidra an. Zwischenzeitlich hatte ich doch nen Sitzplatz ergattern können und konnte die Gegend beobachten. Was mir besonders auffiel: der Müll. Entlang der Straßen war alles zu finden, was mensch so wegwirft. Leere Flaschen, Windeln, Batterien, Pappkartons, Tüten usw. Wie auch schon in Apold war nur die Hauptstraße geteert. Alle andren Wege waren bloß fester Erdboden oder bestenfalls geschottert oder Kopfsteinpflasterstraßen, über die Pferdekarren ratterten. In einem Ort, durch den wir fuhren, standen einige alte „Zigeunerpaläste", wie Markus sie nannte. Große, nobel aussehende Häuser mit typischen Zinnen auf mehreren Türmen, die das Dach zieren. Das kann ich gar nicht so gut beschreiben. Sobald wie möglich, lad ich die Bilder dazu hoch.&lt;br /&gt;In Vidra stiegen wir an einer Kreuzung aus und liefen dann noch ein paar Minuten durch das Dorf, bis wir bei Fabians Arbeitsstelle, der Fundatia, ankamen. Diese Fundatia ist ein Heim für Kinder, die durch Hospitalismus mehr oder weniger schwere Behinderungen haben und nun dort betreut werden.&lt;br /&gt;Fabian selbst war noch gar nicht da. Dafür traf ich zwei deutsche Mädels wieder, die ich in Apold kennen gelernt hatte. Und noch den „alten Hasen" Sascha, der hier auch schon länger als Freiwilliger arbeitet. Der spielte gerade mit einem Mädchen Tischtennis und wir gesellten uns zu ihm. In dem Raum waren auch noch ein Junge und ein Mädchen, die ich so auf den ersten Blick auf 7 oder 8 Jahre geschätzt hätte. Zu meiner Überraschung erklärte mir Sascha später, dass beide schon 20 seien. Auch von ihrem Verhalten her hätte ich sie für Kinder gehalten. Vor allem der Junge schien von meiner hellen Haut und meinen blonden Haaren fasziniert gewesen zu sein und fasste mir ständig in die Haare oder kniff mich in die Wangen. Geredet haben beide nicht viel, was aber nicht weiter schlimm war, ich hätte sie eh nicht verstanden. Dann plötzlich hatte der Junge eine Idee, nahm meine Hand und wollte mir unbedingt etwas zeigen. Das Mädchen kam hinterher. Die beiden brachten mich in einen kleineren Raum mit mehreren Computern und begannen, alles mögliche aufzubauen. Mit Händen und Füßen machte der Junge mir begreiflich, was ich tun sollte und nach einer Weile und mehrmaligem Umstecken (er hatte andere Vorstellungen davon, wohin z.B. das Stromkabel des Monitors gehörte), lief dann der PC endlich und die beiden freuten sich wie die Schneekönige. Der Junge, der der eindeutig Aktivere der beiden war, versuchte dann mit mir zu kommunizieren, was gar nicht so einfach war. Und auch das Mädchen, obwohl es nicht redete, war sehr aufgeschlossen mir gegenüber.&lt;br /&gt;Kurze Zeit später erschien dann Fabian und ich lies die zwei mit dem PC alleine. Vorher schenkte ich ihnen aber noch jeweil einen meiner Armreife, da sie da schon die ganze Zeit scharf drauf waren und sich auch riesig drüber freuten.&lt;br /&gt;Fabian zeigte mir dann den etwas verkümmerten Garten und das ganze Gelände der Fundatia. So sah ich dann auch mal die Zimmer der Jugendlichen und auch einige Härtefälle. Ein Mädchen zum Beispiel saß mit einer Decke über dem Kopf in ihrem Bett und wippte die ganze Zeit nur mit dem Oberkörper hin und her. Andere können nicht sprechen oder selbstständig laufen. Andere sind aggressiv und unberechenbar. Und wieder andere sind eigentlich relativ „normal" und bekommen sogar Ausgang.&lt;br /&gt;Vorerst gab es in der Fundatia nichts zu tun , und so machte ich mich mit Fabian, Sascha und Markus wieder auf den Heimweg nach Bukarest.&lt;br /&gt;Am Piata Sudului stiegen Fabian und ich dann aus, da er mir dort einen großen Markt zeigen wollte. Und der war dann auch wirklich beeindruckend. Unzählige Buden drängten sich aneinander und boten alles erdenktlich mögliche an. Frisches Obst und Gemüse war ebenso in Massen verteten wie Kleidung, Schuhe, Töpfe &amp;amp; Pfannen, Wolle, Spielsachen, Blumen, Insektenvernichtungsmittel (hab mir gleich eins gekauft) und und und. Zwischen den Menschenmassen war es aber gar nicht so einfach, voranzukommen, aber das war ich ja mittlerweile schon fast gewohnt. Kurze Zeit später verabschiedete sich Fabian wieder und ich schlenderte nochmal in Ruhe über den Markt und ließ mich von dem Farbschwall beeindrucken und von dem Menschenstrom mitreißen.&lt;br /&gt;Anschließend fuhr ich um einige Einkäufe reicher wieder mit der Ubahn zurück zum Apartment. Das Obst und Gemüse ist auf dem Markt nicht nur sehr frisch, sondern auch noch extrem preiswert. Da hab ich doch gleich kiloweise zugeschlagen und mich dann später sogar ans Kochen gewagt. War dann auch mehr oder weniger genießbar ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-529470340423198680?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/529470340423198680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=529470340423198680' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/529470340423198680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/529470340423198680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/mit-dem-maxitaxi-nach-vidra.html' title='Maxitaxi nach Vidra'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6467990930624970214</id><published>2007-10-05T09:43:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T09:44:23.917+02:00</updated><title type='text'>Kampf den Floehen!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;04.10.2007, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute hatte ich mal wieder frei. Was mich schon etwas daran stört ist, dass ich eigentlich nicht wirklich weiß, ob ich frei habe oder nicht, oder ob ich nicht in der nächsten Stunde nen Anruf bekomme, um zu einem Treffen zu kommen. Mir sagt ja keiner was...&lt;br /&gt;Daher machte ich mir heute mal einen gemütlichen Tag, ging einkaufen und wusch Wäsche. Ich glaub, ich hab mir in Apold nen Floh geholt. Die ganzen Tiere dort, die überall auch im Haus rumliefen, hatten alle Flöhe und seit diesem Wochenende habe ich überall kleine furchtbar juckende Stiche. Um die 40 bestimmt. Auch von den andren Freiwilligen, die dort waren, haben einige ein paar der kleinen Blutsauger als Souveniere mitgebracht. Jetzt muss ich schaun, dass ich das Viech wieder loswerde, bevor es sich bei mir breit macht und neue Kolonien gründet...&lt;br /&gt;Am Abend dann bekam ich noch ne SMS von Markus, der mich zu nem Treffen mit Fabian (der letztens bei mir übernachtet hat) einlud. Da ich nichts weiter vorhatte, sagte ich zu und wir gingen nach einigem hin und her (Fabian wollte unbedingt in die Erotikbar *gg*) in das FastFood-Restaurant SpringTime und verbrachten dort einige lustige und gemütliche Zeit.&lt;br /&gt;Wieder zurück im Apartment traf ich auch seit zwei Tagen mal wieder auf Alice, die aber nicht so gut drauf war. In den letzten Tagen habe ich sie wirklich so gut wie nie gesehen, da sie auch immer bei ihrem Freund übernachtet. Ich wohne also quasi fast alleine ;-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6467990930624970214?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6467990930624970214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6467990930624970214' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6467990930624970214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6467990930624970214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/kampf-den-floehen_05.html' title='Kampf den Floehen!'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-405592392185671122</id><published>2007-10-05T09:39:00.000+02:00</published><updated>2007-10-09T18:58:15.339+02:00</updated><title type='text'>Nehmen und Geben</title><content type='html'>&lt;strong&gt;03.10.07, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jeder Tag stellt mich vor neue Herausforderungen. Heute sollte ich mich um 12 mit Eugenia vorm Bambi-Kindergarten, bei dem ich bisher immer mit Andreea war, treffen. Vorher rief sie mich an und sagte, ich solle doch meinen Ausweis, mein Flugticket und meinen Impfpass für sie kopieren. Als ich sie dann fragte, meinte sie, das wüsste sie auch nicht so genau, ich solle halt mal schaun, ob in der Nähe bei mir irgendwo ein Kopiergerät verfügbar ist. Sehr lustig, Eugenia.&lt;br /&gt;Also ging ich los und fragte den erstbesten Passanten, ob er wüsste, wo man hier was kopieren kann. Der verstand mich aber wohl nicht wirklich, zeigte auf eine Bank in der Nähe und ging kopfschüttelnd weiter. Da mir sonst nichts besseres einfiel ging ich eben in die Bank, wo auch gleich ein Sicherheitsbeamter auf mich zukam. Ihm erklärte ich nochmal meinen Wunsch, er konnte aber kein Englisch und rief nen Kollegen. Der konnte auch kein Englisch und zusammen schwiegen sie mich an, während sie ihre Zigaretten rauchten. Dann irgendwann fasste sich der eine wohl ein Herz und nahm mich mit in das Bürogebäude, ging mit mir zum bankeigenen Kopierer, lies mir meine zehn benötigten Kopien raus und wollte noch nicht mal Geld dafür. So kanns gehen.&lt;br /&gt;Aber das Abenteuer ging weiter. Ich ging zur Busstation und fuhr drei Stationen weiter, weil ich mir sicher war, dies sei die richtige Richtung. Nach dem Aussteigen ging ich auch zielstrebig in die nächste Straße, bis ich dann auf einmal vor Alices Universität stand und mir dämmerte, dass ich wohl den Weg verwechselt hatte.&lt;br /&gt;Ich hatte aber auch keine Ahnung, wo dann dieser verflixte Kindergarten war. In den letzten Wochen hatte ich so viele neue Wege nur einmal gesehen, dass ich sie doch durcheinander gebracht hatte. Also ging ich zurück zur Busstation, rief Eugenia an, erzählte ihr meine Lage und fünf Minuten später kam sie mit ihrer alten Dacia angebraust. So von der Richtung her war ich schon richtig gewesen, nur waren es nicht drei Stationen, sondern nur eine. Naja... schon doof, dass mir das passiert ist, nachdem ich mich schon so selbst gelobt hatte, als ich gestern den Weg zum Treffpunkt mit Miki gleich gefunden hatte.&lt;br /&gt;Der Kindergarten war dann auch recht entspannt, da Eugenia mit den Kindern bastelte und meine einzige Aufgabe darin bestand, ihren aufgedrehten Sohn Eugenio zu beschäftigen oder aufzupassen, dass er nicht ganz soviel Chaos anrichtete. Gegen 2 war ich dann wieder in meinem Apartment und hatte vorerst nichts weiter zu tun. Etwas später rief mich nochmal Eugenia an und erzählte mir von dem Termin, den sie für mich bei einer Allgemeinärztin gemacht hatte. Diese Ärztin ist nämlich nun für meinen ganzen Aufenthalt hier meine erste Ansprechpartnerin bei medizinischen Dingen und heute sollte ich ihr vorgestellt werden. Kurz nach 8 sollte ich mich mit Eugenia und ihrer ganzen Familie inklusiver der zwei Söhne an einer Ubahn-Station im Süden Bukarests treffen. Wie nicht anders zu erwarten, kamen sie natürlich ne halbe Stunde zu spät. War aber nicht weiter schlimm, da ganz in der Nähe des Treffpunktes eine Art Volksfest war, das ich mir mal anschaute. Wie ich später erfuhr, ist das dort das ganze Jahr über. Wirklich ziemlich groß und kaum was los.&lt;br /&gt;Bei der Ärztin mussten wir dann nochmal eine weitere Stunde warten, bis wir dran waren. Zuerst untersuchte die Ärztin kurz den älteren Sohn Mihai, bevor sie dann kurz mit mir redete und sich ein paar Dinge aus meinem Impfpass aufschrieb.&lt;br /&gt;Anschließend brachten sie mich wieder zur Ubahn-Station.&lt;br /&gt;Was ich aber unbedingt erzählen muss, ist der Brauch, bei einem Arztbesuch oder auf Ämtern, eine Packung Kaffe, Schokolade oder Geld mitzubringen und dies dem Arzt oder Beamten zu schenken. Sozusagen als Garantie, dass man gut behandelt wird. Das fand ich schon wirklich sehr erstaunlich, vor allem da auch eine richtige kleine Zeremonie daraus gemacht wird mit „ach nein, das wär doch nicht nötig gewesen" und „doch, das ist für Sie" und ganz vielen schauspielerischen Höchstleistungen, um sich eine bessere Behandlung zu erkaufen. Das ist anscheinend wirklich so üblich und Eugenia riet mir auch, das ebenfalls bei jedem Arztbesuch zu tun. Ich glaube ja nicht, dass ich das so hinkriege.&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich vorgehabt, mich nach dem Arztbesuch noch mit Markus, einem der deutschen Freiwilligen, die ich in Apold kennen gelernt hatte, zu treffen. Es war dann aber doch schon etwas spät (kurz nach 10) und ich war auch ziemlich geschafft, daher sagte ich ihm dann ab und fuhr zurück zum Apartment.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-405592392185671122?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/405592392185671122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=405592392185671122' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/405592392185671122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/405592392185671122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/kampf-den-floehen.html' title='Nehmen und Geben'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-8439441158262330940</id><published>2007-10-05T09:37:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T09:43:16.524+02:00</updated><title type='text'>Lisa allein unterwegs</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;02.10.07, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wie oder wo, aber ich hab mir ne Erkältung eingefangen. Dabei ist hier immer noch strahlender Sonnenschein bei 25 Grad. Naja, so schlimm ist es auch nicht. Ein bisschen Halsschmerzen und Schnupfen. Mitleid ist also nicht nötig ;-)&lt;br /&gt;Heute hatte ich wieder volles Programm. Halb 9 sollte ich mich mit Eugenia an nem Ort treffen, an dem ich bisher noch nicht war, aber Alice hatte mir die Strecke gut erklärt und ich war superpünklich dort. Allerdings bekam ich dann auch nen Anruf von Eugenia, dass der Verkehr so schlimm sei, dass sie es nicht rechtzeitg schaffen würde. Ich stellte mich also an die Straßenecke und wartete auf sie. Und wartete und wartete und wartete. Fast anderhalb Stunde lang, bis sie dann endlich auftauchte. Natürlich waren wir dann auch zu spät zu dem Kindergarten-Projekt, das für heute anstand. Wir fuhren zu einem Privatkindergarten der Armee und andren hohen Sicherheitsbeamten. Daher bewachte auch ein in Tarnfarben gekleideter Mann das Eingangtor. Dieser Kindergarten sollte ab nächster Woche mein eigenes Projekt sein. Daher bekam ich dann auch einen rosafarbenen Ausweis, der mich berechtigte, das Gelände zu betreten. Viel Aufwand für nen Kindergarten.&lt;br /&gt;Eugenia und ich gingen dann in eine Gruppe und stellten ihnen mit Powerpoint-Presentationen kurz Origami vor, da in diesem Kindergarten noch nie ein solches Projekt gestartet wurde und das erst alles organisiert werden sollte. Anschließend machten wir auch noch einige einfache Figuren mit den Kiddies und gingen dann zur nächsten Gruppe, bei der das gleiche Programm durchgezogen werden sollte. Allerdings musste ich dann schon eher gehen, da Miki mich angerufen hatte und den nächsten Treffpunkt am andren Ende der Stadt auf 12 Uhr gesetzt hatte. Daher bekam ich von Eugenia einen Beutel mit Origami-Papier für Miki in die Hand gedrückt und die Aufforderung, ich könne doch allein dort hin laufen. Jaaa klar. Einmal quer durch die ganze Stadt, ohne zu wissen, wo ich war, wohin ich gehen musste und wie lange das dauern würde. Aber Eugenia war schon wieder mit den Kindern beschäftigt, also schnappte ich meine Sachen und machte mich auf die Socken. Die Alternative zum Laufen wäre gewesen, dass ich den ganzen Weg zurück zur Ubahn-Station gegangen wär, von da aus dann zwei mal umgestiegen und nochmal vier oder fünf Stationen weiter nördlich fahren würde in total überfüllten, heißen Ubahnen. Und da ich noch fast ne Stunde Zeit hatte, dachte ich mir, könnte ich das mit dem Laufen ja mal versuchen. Zum Glück sah ich auf einem Schild den Wegweiser zum einem Park, in dem ich vor zwei Wochen schon mal mit Misha gewesen war und mich vage erinnern konnte, dass er in der Nähe vom Piata Universitatae ist, was wiederum entfernt in der Nähe von Piata Victoriei ist, wo ich hinmusste. Also lief ich einfach mal drauf los, fand dann auch nach ner Weile einige Gebäude und Straßen, die mir bekannt vorkamen. Schließlich fand ich dann auch die Calea Victoriei, von der ich hoffte, dass sie mich aufgrund der Namensähnlichkeit zum Piata Victoriei führen würde. Nur in welche Richtung war die Frage. Aber ich lief munter und kam nach einiger Zeit dann auch tatsächlich in der Nähe des Piata an. Von dort aus sah ich dann schon das Ubahn-Schild und war auf die Minute genau am Treffpunkt mit Miki. Yeah, da muss ich mich doch mal selbst loben.&lt;br /&gt;Zusammen mit Miki fuhr ich dann noch ein paar Stationen mit dem Bus und nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir dann bei einer Schule an, in der wir heute drei Gruppen haben würden. Die erste Gruppe lief auch ganz gut. Es waren Viertklässler, die teilweise schon Origami kannten. Wir bastelten zuerst ein paar ihnen bekannte Figuren und dann ein T-shirt, das sie dann bemalen konnten. In den anderen Gruppen machten wir dann nochmal das selbe und gegen halb 4 war das dann auch geschafft. Für mich gab es da nicht viel zu tun, da ich ja immer noch kein rumänisch kann und dann eigentlich wieder nur zuschaute.&lt;br /&gt;Nach einer Stunde Heimweg kam ich dann ziemlich erschöpft von der Hitze und den Menschenmassen im Apartment an. Schon erstaunlich, wie sehr einen die vielen Menschen, mit denen man im Bus oder in der Bahn eingequetscht ist, zu schaffen machen. Ich bin nach so einer Quetsch-Fahrt immer erledigt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-8439441158262330940?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/8439441158262330940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=8439441158262330940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8439441158262330940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/8439441158262330940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/nehmen-und-geben.html' title='Lisa allein unterwegs'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-4182672713226017311</id><published>2007-10-04T13:04:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T09:46:16.099+02:00</updated><title type='text'>Chill out, man!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;01.10.07, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute hatte ich nicht viel zu tun, da ich nen freien Tag hatte. Am Morgen brachte ich Fabian zur Bushaltestelle, von der aus er dann zu sich nach Hause fuhr. Ansonsten machte ich mir nen entspannten Tag und schlief mich erst mal so richtig aus, machte ein paar Einkäufe und ging auch mal zur Post, um Briefmarken zu kaufen. Dabei schloss ich Bekanntschaft mit einer McDonalds-Verkäuferin. Sie stand vor mir in der Schlange und half mir, die richtigen Marken zu bekommen, da die Schalterdame mein Englisch und mein zusammengestöpseltes Rumänisch nicht verstand. Aber endlich hatte es dann geklappt und wir unterhielten uns noch ein bisschen. Sollte ich mal in ihren McDonalds kommen, hat Vana (so hieß das Mädel) mir ne Gratis-Coke versprochen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;achja, mein internet funktioniert immer noch nicht gescheit. fotos von apold kommen spaeter und auch mails etc werden spaeter beantwortet. habt geduld :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-4182672713226017311?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/4182672713226017311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=4182672713226017311' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4182672713226017311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4182672713226017311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/chill-out-man.html' title='Chill out, man!'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-814477452701014998</id><published>2007-10-04T13:03:00.000+02:00</published><updated>2007-10-04T13:04:14.868+02:00</updated><title type='text'>Zurueck nach Bukarest</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;30.09.07, Apold&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen bekamen wir einen ganz besonderen Weckdienst. Der immer fitte und hartnäckige Max kam in unser Zimmer und spielte uns solange auf seiner Gitarre etwas vor und sang dazu ganz schrecklich schief, bis wir alle aus den Federn gekrochen waren. Nach dem Frühstück gings ans Aufräumen und Saubermachen und nach einer kurzen Entspannungspause füllten wir noch Zettel aus, wie uns das Treffen gefallen hatte, tauschten Adressen und Telefonnummern aus und dann ging es auch schon an die Heimreise. Es waren noch einige Lebensmittel übrig, die nicht aufgebraucht worden waren, die konnten wir uns mitnehmen, und so deckte ich mich natürlich mit allem möglichen ein.&lt;br /&gt;Von Apold aus fuhren wir in kleinen Gruppen per Taxi nach Sighisoara, da der Bus erst spät am Nachmittag fahren würde und Taxis hier in Rumänien gar nicht mal teuer sind. Zusammen mit sechs anderen stieg ich in den Zug Richtung Bukarest und lies knappe vier Tage voller toller Erlebnisse hinter mir.&lt;br /&gt;Nach und nach stiegen die anderen alle aus, bis ich nur noch mit Fabian im Abteil saß, der auch nach Bukarest musste und dem dann plötzlich einfiel, dass er keinen Wohnungsschlüssel hatte. Seine Mitbewohnerin (mit Schlüssel) und noch einige andere Leute aus Bukarest waren nämlich noch in Apold geblieben und würden erst später heimfahren. Also bot ich ihm an, solange noch mit zu mir ins Apartment zu kommen. Aber bis wir soweit waren, hatten wir erst noch einiges durchzustehen. Der Zug wurde völlig überfüllt, sodass wir noch zwei Stunden Fahrtzeit lang stehen mussten, dicht gedrängt an andere schwitzende Fahrgäste ohne Fluchtmöglichkeit. In Bukarest dann brauchten wir auch nochmal eine geschlagene Stunde bis zu meinem Apartment, da der Verkehr schlimm wie nie war und alle Ubahnen und Busse hoffnungslos überladen waren. Als wir dann endlich ankamen, erwartete uns noch eine weitere Überraschung: Alice hatte einige Freunde zum Monopoly-spielen eingeladen und unser kleines Zimmer war voller Leute. Aber nach einer (warmen!) Dusche und etwas zu essen, war ich wieder fit und Fabian und ich spielten mit, wenn auch nicht wirklich erfolgreich. Vor allem Dragosch stellte sich als großer Immobilienhai heraus. Nach einer spannenden Runde kamen wir dann aber doch irgendwann nachts endlich zum Schlafen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-814477452701014998?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/814477452701014998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=814477452701014998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/814477452701014998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/814477452701014998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/zurueck-nach-bukarest.html' title='Zurueck nach Bukarest'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-161053935564646235</id><published>2007-10-04T12:59:00.000+02:00</published><updated>2007-10-04T13:06:46.494+02:00</updated><title type='text'>Rollenspiele, kalte Dusche und Feuerspucker</title><content type='html'>&lt;strong&gt;29.09.07, Apold&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Heute Morgen fiel das Aufstehen richtig schwer. Selbst die Leute, die für die Frühstücksvorbereitungen eingeteilt waren, hatten verschlafen. Aber nach einem guten Frühstück und ein paar aufweckenden Spielen waren wir alle wieder mehr oder weniger fit für die nächste Etappe. Für den Vormittag war eine Inforunde zu Rumänien geplant, zu der wir alle erst mal Vorurteile und Erwartungen, die wir an das Land und die Leute haben, aufschrieben und dann Maßnahmen zum Umgang damit überlegten. Anschließend bekamen wir gruppenweise noch verschiedene Themen wie z.B. Rumänien und das Geld, Rumänien und Mann und Frau etc. die wir dann in Rollenspielen umsetzen sollten. Alle Gruppen waren dabei sehr kreativ gewesen und wir hatten ne Menge Spaß dabei.&lt;br /&gt;Ich hab mich heute auch getraut, mal die kalte Außendusche auszuprobieren. Ihr wisst ja, was ich für eine Memme bin, wenn es kaltes Wasser betrifft. Aber ich wollte es einfach mal probieren und fühlte mich auch einfach schon etwas ungewaschen. Daher schritt ich todesmutig in die Dusche, schäumte mich mit dem biologisch abbaubaren Duschgel ein und .... war dann doch überrascht WIE kalt das Wasser war. Aber es gab kein Zurück. Auch die Haare wurden gewaschen (natürlich biologisch abbaubares Schampoo), wobei da das kalte Wasser doch etwas weh tat am Kopf. Anschließend schlüpfte ich schnell in frische Klamotten und fühlte mich gleich wieder wunderbar.&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen hatten wir wieder viel Freizeit, während der einige eine Burgbesichtigung machten. Darauf hatte ich nicht so Lust und ging lieber mit drei andren aus der Gruppe eine Runde wandern. Das war wirklich toll. Zuerst liefen wir ein Stück durch das Dorf, sahen die typischen bunten Häuser, alte verhunzelte Frauen, die ihren Hühnern auf dem Hof hinterherjagten, einen Jungen, der von der Pumpe vor seinem Haus Wasser in Eimern wegschleppte, mit Schlaglöchern übersäte Straßen aus festgetretener Erde und ein paar Pferdekarren, beladen mit Sträuchern. Auf einer Wiese gleich hinter dem Dorf, die sowohl Pferdeweide als auch Bolzplatz in einem war, trafen wir drei kleine Jungs, die herumkickten und uns sofort zu einem Spiel herausforderten.&lt;br /&gt;Danach gings weiter den Hügel hinauf und durch den Wald, bis hin zum höchsten Punkt, von dem aus man eine gute Aussicht auf die ganze Gegend hatte.&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg ging es querfeldein den Berg hinunter über rutschigen Blätterboden, bei dem wir uns von Baum zu Baum hangelten.&lt;br /&gt;Zurück bei den anderen wartete auch schon der nächste Programmpunkt auf uns. Wir sollten etwas zu den Roma erfahren, da das ein ziemlich widersprüchliches Thema nicht nur in Rumänien ist. Dazu hatte eine der Organisatiorinnen einen Mann eingeladen, der selber Roma ist und ziemlich gut Englisch sprechen konnte. Allerdings war das Treffen nicht so informativ und erfolgreich, wie ich gehofft hatte. Als erstes forderte der Mann (dessen Namen ich vergessen habe) auf, Vorurteile gegenüber Roma und anderen Minderheiten aufzuschreiben. Als wir diese anschließend besprachen, war er richtig beleidigt und griff die Roma-Gruppe an, warum sie solche Dinge aufgeschrieben hätten. Vielleicht hatte er mit die Bedeutung des Wortes „prejudices“ nicht im Sinne von Vorurteilen übersetzt, sondern mit „Erfahrungen, eigene Meinungen“. Anschließend verantstaltete er ein etwas merkwürdiges Rollenspiel mit uns, was auch eigentlich gar nichts neues aussagte und stellte uns zum Abschluss noch eine Roma-Familie vor, die dann über ihr Leben berichtete. Der Familie konnten wir auch Fragen stellen, was eigentlich das einzig informative an dem ganzen Treffen war. Der Mann selbst hatte eigentlich nur die ganze Zeit davon geredet, wie sehr er diskriminiert wird und was es für böse Vorurteile gibt. Und irgendwie lauerte nur darauf, dass einer von uns etwas falsches sagte, um ihn sofort nieder zureden. Naja, die Idee zu dem Treffen war ja ganz gut gewesen.&lt;br /&gt;Nach dem Abendessen gings dann hoch zur Kirchenburg, wo wir ein Lagerfeuer errichteten und noch nen tollen Abend verbrachten. Als besonderen Höhepunkt zeigte uns Dominik seine Künste als Feuerspucker und haute uns mit seinen Tricks alle vom Hocker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-161053935564646235?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/161053935564646235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=161053935564646235' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/161053935564646235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/161053935564646235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/rollenspiele-kalte-dusche-und.html' title='Rollenspiele, kalte Dusche und Feuerspucker'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6431646760188904269</id><published>2007-10-03T09:37:00.000+02:00</published><updated>2007-10-04T12:58:46.728+02:00</updated><title type='text'>Long Hair Freaky People</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;28.09.07, Apold&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach einem tollen Frühstück suchten wir uns verschiedene Arbeitsbereiche, die uns Sarah (die „Hausherrin“) vorgab. Einige schnippelten Gemüse für das Abendessen, andere ernteten riesige Mengen an Mais, Kürbissen und Zuccini von den ans Haus angrenzenden Feldern, wieder andere brachten die Kirchenburg wieder auf Vordermann, indem sie mit Sensen dem hohen Gras auf die Pelle rückten oder ein neues Loch für das Plumsklo buddelten und wieder andere backten Brot aus selbstgemahlenem Mehl in einem alten Steinofen (endlich wieder Schwarzbrot!!!). Sinn der Arbeitseinsätze war zum einen die Möglichkeit, bei der gemeinsamen Arbeit sich zu unterhalten und besser kennen zulernen und zum anderen natürlich auch, das Essen für die ganze Truppe vorzubereiten. Es machte auch wirklich sehr viel Spaß, da wir in großen Gruppen arbeiteten und alles eher locker lief. Ich hatte zuerst die Aufgabe bei Kohlköpfen die Reste des harten Stiels zu entfernen und anschließend zu entblättern. Danach schnippelte ich noch mit den anderen ein paar Paprika, Möhren und Zwiebeln. Es war eine sehr lustige Runde und wir alberten viel rum, der Sinn der Arbeit war also schon mal erfüllt ;-)&lt;br /&gt;Als dann alle Aufgaben vorerst fertig waren und es mit dem Essen noch eine Weile dauerte, kam dann der entspannende Teil des Tages. Bei strahlendem Sonnenschein legten wir uns in kleineren Gruppen auf die große Wiese und genossen stundenlang die Sonne.&lt;br /&gt;Nach dem leckeren Mittagessen ging der Arbeitseinsatz weiter. Meine Gemüseschnippel-Gruppe hatte aber kaum mehr was zu tun und so zog ich mit ein paar Mädels hoch zur Kirchenburg, wo die Jungs noch immer versuchten, das Loch für das Klos zu graben. Dummerweise waren sie nämlich auf einen großen Stein gestoßen, der sich nicht so einfach entfernen ließ. Wir setzten uns auf einen kleinen Hang in sicherer Entfernung und feuerten die Jungs bei ihrer schweißtreibenden Arbeit kräftig an und schließlich schafften sie es sogar. Natürlich nur durch unsere Unterstützung. Es war ein sehr entspannter Tag mit vielen lustigen Spielen, interessanter neuer Arbeit und ganz viel Austausch über die verschiedenen Projekte der anderen Freiwilligen. Am Abend gab es dann, nach der Unterstützung beim Kochen durch ein paar ältere Dorffrauen, ein super leckeres Essen mit Gemüsesuppe und Krautwickeln. Und wieder war die Stimmung bis spät in die Nacht super und ich lernte auch ein neues Spiel: Werwolf. Vielleicht kennt es einer von euch ja auch. Macht richtig süchtig und ist sau lustig. Das hab ich dann die ganze Nacht lang mit ein paar andren gespielt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6431646760188904269?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6431646760188904269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6431646760188904269' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6431646760188904269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6431646760188904269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/da-bin-ich-wieder.html' title='Long Hair Freaky People'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2932845776856784397</id><published>2007-10-03T09:29:00.000+02:00</published><updated>2007-10-03T09:34:11.793+02:00</updated><title type='text'>Auf nach Apold!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;27.09.07, Apold&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Heute Morgen brachte mich Alice zum Bahnhof, wo ich mich dann mit drei andren deutschen Freiwilligen traf, die auch von Bukarest aus nach Apold fuhren.&lt;br /&gt;Die Zugfahrt dauerte fünf Stunden, ging durch endlose flache Landschaften, kleine Kuhdörfer, hohe Berge und Industriestädte. Gegen Mittag kamen wir dann in Sighisoara an, von wo aus wir mit dem Bus weiter nach Apold fahren wollten. In Sigisoara, dem Treffpunkt für das Treffen, warteten auch schon ein paar andere und nach und nach kamen immer mehr Neue dazu. Da der Bus erst in zwei Stunden fahren würde, beschlossen einige, ein bisschen Sighisoara zu erkunden, da es eine berühmte Touristenstadt ist und (wenn ich mich nicht irre) der Geburtsort von Vlad Tepes, dem „Begründer“ des Drakula-Mythos.&lt;br /&gt;In der Altstadt konnte man auch wirklich reisebusgroße Touristengruppen sehen, die von einem Souvenier-Stand zum nächsten walzten und sich mit einer lebensgroßen Figur von Vlad Tepes fotografieren liesen. Aber auch so an sich war das Städtchen sehr sehenswert. Sehr bunte, dicht gedrängte Häuser mit winzigen Gassen dazwischen, das hatte was Mittelalterliches und schien sehr idyllisch. Der neuere Teil der Stadt sieht ganz anders aus, aber für den hatten wir dann keine Zeit mehr.&lt;br /&gt;In einem vollgestopften Bus tuckerten wir ne halbe Stunde durch die ländliche Gegend und erreichten dann endlich Apold, ein kleines Dörfchen, wo das Haupttransportmittel noch der Pferdekarren ist, alte Frauen in Kopftuch und Kittelschürze zum Plausch auf der Bank vor ihrem Haus sitzen, das fließende Wasser aus der nächsten Pumpe kommt und außer der Hauptstraße alle Straßen aus festgetretener, staubiger Erde bestehen.&lt;br /&gt;Unser Quartier für die nächsten Tage war ein altes Pfarrhaus, das von drei ehemaligen Freiwilligen seit knapp zwei Jahren wieder bewohnbar gemacht wird und mit zwei großen Gästezimmern ausgestattet als Herberge genutzt wird. Es gab ein Plumsklo und ein hochmodernes Trennklo, eine eiskalte Außendusche und das Wasser musste von einem Wasserhahn außen am Haus mit Kanistern reingeschleppt werden, um es dort wiederum in andre Behälter umzufüllen, damit man drin dann auch „fließendes“ Wasser hatte. Für warmes Wasser hatten wir einen Wasserkocher. Das alles war auf den ersten Blick zwar etwas abschreckend, hatte dann im Gegenteil aber auch was für sich. Und bezüglich der Dusche waren wir uns fast alle einig, dass vier Tage stinken doch auch nicht so schlimm sei ;-)&lt;br /&gt;Den ersten restlichen Tag verbrachten wir damit, uns alle gegenseitig kennenzulernen. Gar nicht so einfach, bei 36 Leuten noch den Überblick zu behalten.&lt;br /&gt;Beim Abendessen war es dann auch etwas eng an den Tischen, aber sehr gemütlich und bis spät in die Nacht wurde viel gelacht und geredet.&lt;br /&gt;Einige der Leute mussten auf der nahegelegenen Kirchenburg in einem Haus schlafen, da in den Gästezimmern des alten Pfarrhauses nicht für alle Platz war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2932845776856784397?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2932845776856784397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2932845776856784397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2932845776856784397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2932845776856784397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/auf-nach-apold.html' title='Auf nach Apold!'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6726036414449165957</id><published>2007-09-26T08:30:00.001+02:00</published><updated>2007-10-03T09:32:53.219+02:00</updated><title type='text'>Volles Programm</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;strong&gt;26.09.7, Bukarest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heute war es sehr warm. Um die 26 Grad draußen und im Bus dampfende Hitze. Halb 12 traf ich mich mit Andreea (nicht die Psychotante ausm Zimmer, sondern die, mit der ich schon letzte Woche im Kindergarten war, eine von ACTOR) und wir gingen zusammen zum Bambi-Kindergarten. Allerdings hatten wir dann nur ne Gruppe von zwei Kindern, da die andren in einem Museum waren. Nichtsdestotrotz haben wir unser Programm durchgezogen und die zwei kleinen haben wirklich gut mitgemacht. Anschließend hetzte ich zurück zum Bus, damit ich rechtzeitig beim Treffpunkt mit Cristina war, mit der ich in ihre Schule gehen sollte. Dort war heute nämlich Tag der Fremdsprachen und jeder sollte was vorbereiten. Und Cristina hatte quasi mich als „Projekt“. Ich sollte mich, meine Arbeit hier und meine ersten Eindrücke von Bukarest kurz auf Englisch vorstellen. Was mich in der Schule erstaunte: überall hingen Werbeplakate herum. Cristina erklärte mir, dass das die Sponsoren der Schule seien, so z.B. ne Cornflakes-Firma. Echt ulkig. Meinen „Auftritt“ bekam ich dann auch ganz gut hin, da ich erstaunlicherweise gar nicht nervös war und die Schüler auch gespannt meinen Worten lauschten, was ich auch nicht so erwartet hätte.&lt;br /&gt;Anschließend hetzte ich weiter zum Alexandru-Hospital, wo ich mich wieder mit Andreea traf. Diesmal gings nicht auf die Station mit den gebrochen Beinen, wo ich ja letzte Woche gewesen war, sondern auf die Station für Verbrennungen. Wir gingen in ein Zimmer mit drei kleinen Kindern (ca 1 Jahr alt) und einem etwas älteren Mädchen (8 Jahre) und schenkten ihnen zur Begrüßung erstmal bunte Luftballons. Dann setzte sich Andreea zu dem älteren Mädchen aufs Bett und begann mit Knetmasse mit ihr verschiedene Figuren zu formen und damit zu spielen. Die kleineren Kinder malten Bilder oder spielten mit ihren Müttern mit der mitgebrachten Knete.&lt;br /&gt;Nach ner Stunde gingen wir dann wieder. Der Besuch hatte mir sehr gut gefallen, da die Kinder alle sehr aufgeweckt und begeistert von uns waren. Nur schade, dass ich nichts verstanden habe.&lt;br /&gt;Anschließend fuhr ich wieder ins Apartment zurück, wo ich meine Tasche packte und mich auf das viertägige Treffen der deutschen Freiwilligen in Apold vorbereitete. Später am Abend wurde ich dann noch von Alice und Dragosch ins Kino zusammen mit einigen ihrer Freunde eingeladen. Da ausländische Filme hier nicht rumänisch synchronisiert werden, sondern einfach nur mit rumänsichem Untertitel laufen, konnte ich den Film sogar verstehen, da es ne amerikanische Produktion war. Nach dem Kino fuhren Alice, Dragosch und ich zu Dragosch nach Hause, da er ziemlich nah am Hauptbahnhof wohnt und ich so am nächsten Morgen nicht so früh aufstehen musste, um rechtzeitig beim Zug nach Apold zu sein.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6726036414449165957?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6726036414449165957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6726036414449165957' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6726036414449165957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6726036414449165957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/ankndigung.html' title='Volles Programm'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6331601484651160313</id><published>2007-09-26T08:27:00.001+02:00</published><updated>2007-09-26T08:29:42.767+02:00</updated><title type='text'>Teil 2: Wohnungs-Chaos und Horrorfilm</title><content type='html'>&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;25.09.07, Bukarest&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Kaum war ich von meiner kurzen Tour zurück gekommen, klopfte es an der Tür. Ein Mädel stand davor und ich öffnete, sagte hallo. Sie schaute mich verdutzt an und nach einigen stummen Sekunden fragte ich sie, wer sie ist und sie meinte, sie würde hier wohnen. Ich meinte, ich auch. Wir waren beide total überrascht und da sie einiges an Gepäck dabei hatte und rein wollte, lies ich sie rein. Das Mädel stellte sich mit Andreea vor und meinte, das Bett, das ich bisher für Alices gehalten hatte, sei ihres und auch die ganzen Kosmetik-Sachen, die so rumstanden und die Klamotten im Kleiderschrank seien ihre. Sie hatte sogar nen Schlüssel für das Apartment. Gemeinsam waren wir dann ratlos, sie rief Alice an und die meinte, wir würen am Abend drüber reden, wenn sie zurück sei.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich konnte das gar nicht glauben. Alice hätte mir doch was gesagt, wenn da noch jemand kommen würde. ACTOR hat mir ja auch das Zimmer gegeben, da hier noch was frei war. Andreea war genauso ratlos und meinte, Alice sei ne gute Freundin von ihr und sie hätten schon letztes Jahr zusammen hier gewohnt und sie es auch nicht glauben könnte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich musste dann allerdings erst mal auf Arbeit, was aber auch gut war, da wir uns eh nicht viel mehr zu sagen hatten und ich abwarten wollte, bis ich mit Alice gesprochen hatte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich traf mich also mit Cristina und wir gingen in einen Kindergarten, der gleich bei mir um die Ecke ist. Das Projekt dauerte nicht lange, war aber echt toll. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die kleinen waren ganz begeistert von mir und wollten sich die ganze Zeit mit mir auf englisch unterhalten. Sie lernen in diesem Kindergarten nämlich ein paar einfache Wörter. Die Kiddies fanden es auch immer total toll, wenn ich was auf rumänisch gesagt habe, wie z.B. „multumesc“ (=danke) oder „cum placere“ (=bitte). Die Zeit ging schnell vorbei und die Kinder waren echt niedlich. Hat mir gut gefallen. Anschließend haben wir uns noch kurz mit der Kindergartenleiterin unterhalten, die wirklich sehr nett war und wir verabredeten ein neues Treffen für den nächsten Tag.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zurück in meinem Apartment bekam ich kurze Zeit später nen Anruf von Alice, ob ich Lust hätte mit ihr und Dragosch ein Video zu gucken und anschließend mit Freunden ne Runde Monopoly zu spielen. Und da ich ja eh noch mit ihr reden wollte und ja auch nicht zum allein-rumsitzen-im-Apartment hergekommen war, sagte ich zu. Wir schauten uns dann nen Horrorfilm an (meine armen Nerven....) und danach ging ich mit Alice ne Runde spazieren, da Dragosch noch was zu tun hatte. Wir haben uns gut über alles mögliche unterhalten und auch die Sache mit dem Apartment hatte sich geklärt. Alice meinte, Andreea hätte von der Verwaltung ein anderes Zimmer zugeteilt bekommen, würde es aber nicht einsehen wollen. Außerdem hätte Alice ihr von mir erzählt, dass ich hier wohnen werde. Alice hatte auch für den nächsten Tag einen Termin für sich und Andreea bei der Verwaltung gemacht, damit sie das klären könnten und sie sagte, ich solle nicht auf Andreea hören, da sie ziemlich viel Mist erzählt. Was ich gar nicht glauben konnte, da Andreea wirklich überzeugt schien, dies sei ihr Zimmer.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zum Monopoly spielen kamen wir dann doch nicht mehr, da es schon sehr spät war und ich fuhr zurück zum Apartment. Alice blieb bei Dragosch.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Andreea war auch im Zimmer und fragte mich, was Alice gesagt hätte. Ich erzählte ihr von dem Termin bei der Verwaltung und fragte sie, ob sie nicht die vielen Anrufe und Nachrichten von Alice bekommen hätte (ich hatte selbst gesehen, wie Dragosch ihr schrieb oder Alice sie versuchte, anzurufen). Andreea beharrte allerdings darauf, dass sie keinen Anruf bekommen hätte und als ich sie fragte, ob sie denn nicht wissen wolle, wann der Termin ist, meinte sie nur „that’s not my problem. &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;I want to sleep now.“ &lt;/span&gt;Alice rief sie dann nochmal an, aber Andreea legte nach ein paar kurzen Worten gleich wieder auf. Ich versuchte es dann nochmal, ihr zu erklären, dass sie doch auch an der Lösung des Problems interessiert sein sollte. Ihr war das aber egal und sie meinte nur, dies sei ihr Zimmer und sie würde hier bleiben. Was ich mache, sei ihr egal. Das war dann ihr letztes Wort und ich gab es auch auf, weiter mit ihr zu diskutieren. Ich wär ihr allerdings am liebsten an die Gurgel gesprungen!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;An Schlafen war aber auch nicht gleich zu denken, da noch eine Freundin von Andreea zu uns kam und sich ewig mit ihr unterhielt. Als sie dann endlich weg war, dröhnte laute Musik durchs Haus. Irgendwann bin ich dann wohl doch eingeschlafen, wurde aber gegen 5 wieder von unglaublichem Lärm von Simmen und lauter Musik auf dem Gang munter. Diese Studenten.... ;-)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6331601484651160313?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6331601484651160313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6331601484651160313' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6331601484651160313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6331601484651160313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/teil-2-wohnungs-chaos-und-horrorfilm.html' title='Teil 2: Wohnungs-Chaos und Horrorfilm'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-9079712523315514957</id><published>2007-09-25T11:33:00.000+02:00</published><updated>2007-09-26T08:27:59.557+02:00</updated><title type='text'>Teil 1: Entdeckungstour im Einkaufszentrum</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;25.09.2007, Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am heutigen Vormittag war Alice auch wieder mit ihrer Uni unterwegs, um das Musical zu proben. Bis zu meinem Kindergarten-Projekt am Nachmittag hatte ich also noch viel Zeit. Daher machte ich mich auf, um die nahegelegene Bucuresti Mall (ein großes Einkaufszentrum) zu erkunden. Letzte Woche hatte ich sie schon aus der Ferne gesehen und wusste daher ungefähr, wohin ich gehen musste. Allerdings hab ich sie doch nicht gleich wieder gefunden, bei dem Gewirr aus Straßen und kleinen Gassen. Tatsächlich bin ich sogar zweimal auf der Suche nach ihr dran vorbeigelaufen, bis ich dann endlich in großen Lettern „Bucuresti Mall“ über der Eingangsdrehtür entdeckt hatte. Für mich ist hier einfach alles noch etwas unübersichtlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Mall besteht aus vier Stockwerken, die alle ziemlich verwinkelt sind, sodass ich ne Weile brauchte, bis ich mich überall umgesehen hatte. Zum Glück war noch nicht viel los und kaum ein Mensch unterwegs. Ab Mittags ist die Mall überfüllt mit Leuten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In der obersten Etage gab es alles, was der Magen begehrte. Schicke Restaurants, nen Chinesen und nen Italiener, Eisdielen, sechs FastFood-Schuppen nebeneinander (vom Mc über KFC, Spring Time etc.), Cafés. Aber auch ne Bowlingbahn, ein Spielcasino und ein großes Kino.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In den zwei mittleren Stockwerken tummelten sich teure Designer-Klamottenläden, kleine Boutiquen, Drogerien, Accessoires-Läden mit Ketten, Armreifen, Bändern und Taschen in allen Formen und Farben, Schuhläden. In der untersten Etage konnte man dann teuren Schmuck kaufen, Babykleidung oder Blumen erstehen oder im Elektronikmarkt aufrüsten. Außerdem gabs hier nen großen Supermarkt und einen Bücherladen, der sowohl rumänische als auch englische Literatur verkaufte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber das, weswegen ich eigentlich hergekommen war, hab ich nicht gefunden: den Waschsalon. Laut Stefanizo soll es in der Mall einen geben, für den Fall dass der Typ, bei dem ich hier im Apartment waschen könnte, mal nicht da ist oder so.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dafür hatte ich auf dem Heimweg noch ein kleines Erfolgserlebnis. Ich hab ein Postamt gefunden. Ihr glaubt ja gar nicht, wie schwierig es ist, Briefmarken oder ne Postkarte zu kaufen! Nirgendswo in Bukarest gibt es sowas. In jedem Sektor von Bukarest (es gibt 19) gibts nur ein Postamt und nur vor diesem Postamt steht auch ein Briefkasten. Zum Glück ist das relativ in der Nähe von meinem Apartment. Danach hatte ich schon lange gesucht. Aber das Kaufen der Briefmarken ist nicht so einfach. Denn nachzuschaun, wie viel eine Briefmarke nach Deutschland kostet, stellt offensichtlich schon eine große Herausforderung für die Postamt-Leute dar. Und dann auch noch fragen, ob per Zug oder per Flugzeug verschickt werden soll. Und alles auf Englisch. Das ist schon fast zuviel verlangt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn ich hier durch die Straßen gehe, werde ich schon oft angestarrt, weil ich wirklich nicht sehr rumänisch aussehe mit meinen hellen haaren und vor allem mit meiner hellen Haut. Dazu hab ich heute ne lustige Situation erlebt. Ich war auf dem Rückweg von der Mall und mir kam ein Rumäne entgegen, er starrte mich an, schaute mir nach und stolperte über einen großen Sandhaufen, der auf dem Fußweg lag. Da musste ich mir schon ein Lachen verkneifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/TourZurMall"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.de/KruemelmonsterLisa/RvjaL52iPxE/AAAAAAAAAZE/eHeI4le6Pz8/s160-c/TourZurMall.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/TourZurMall" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Tour zur Mall&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-9079712523315514957?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/9079712523315514957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=9079712523315514957' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/9079712523315514957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/9079712523315514957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/entdeckungstour-im-einkaufszentrum.html' title='Teil 1: Entdeckungstour im Einkaufszentrum'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-402284451567256897</id><published>2007-09-24T20:35:00.000+02:00</published><updated>2007-09-24T20:36:38.767+02:00</updated><title type='text'>Musical und Bahn-Chaos</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;24. 09.2007, Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hallöle, da bin ich wieder :-) Heute hab ich nicht so viel unternommen, aber dafür einige Erfolge zu verbuchen auf meinem Weg zum Zurechtkommen in Bukarest.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute morgen schrieb mir Alice eine SMS, dass Dragosch die Pakete für mich abholen würde und sie dann später bei mir vorbei bringt. Also hatte ich eigentlich nichts zu tun. Heute hatte ich nämlich wieder frei, da die ganzen Projekte noch nicht richtig laufen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Kurze Zeit später schrieb mir Alice nochmal, ob ich Lust hätte, zu ihrer Uni zu kommen. Da ich nichts andres zu tun hatte, sagte ich zu und gegen halb 11 holte mich Iana, eine Freundin von Alice, ab. Iana geht auch an die gleiche Uni und zusammen fuhren wir mit dem Bus dorthin. Heute probte ein Teil der Theaterstudenten (ca 20 Leute) für ein Musical. Ich blieb fast zwei Stunden da und hörte mir die Lieder an. Sie waren auf Französisch, aber die Rumänen sprechen das Französisch ganz komisch aus (mit stark rollendem „r“), sodass ich eigentlich nichts vom Text verstand. Die Melodien und unterschiedlichen Stimmen (es waren auch ein paar Jungs dabei) klangen aber sehr schön. Das Musical war vom Leiter der Musicalgruppe selbst komponiert worden und handelte – soweit ich verstanden hab – von einer Gruppe, die auf der Suche nach einem Schatz ist. Nach den Gesangsübungen kam dann der Choreografie-Teil, aber ich hatte dann keine Lust mehr, zuzusehen und fuhr wieder mit dem Bus (sogar mit dem richtigen!!) zurück zum Apartment, wo ich auf Dragosch mit meinen Paketen wartete. Er war dann auch sogar fast pünktlich ;-)&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Anschließend wollte ich zum Hauptbahnhof (Gara de Nord) fahren, um mir ein Zugticket zu kaufen. Am Donnerstag werde ich nämlich für vier Tage nach Apold (im Norden Rumäniens) zu einem Treffen deutscher Freiwilliger in Rumänien fahren. Und da ich bisher noch nicht wusste, wo dieser Bahnhof ist, wollte ich es vorher mal ausprobieren, auch um zu sehen, wie lang man dorthin braucht. Zuerst fuhr ich mit dem Bus, der fast direkt vor meiner Haustür abfährt, zur nächsten U-Bahn Station. Zu Fuß wären das 20 Minuten. Und heute war der Verkehr so schlimm auf den Straßen, dass der Bus über eine Viertelstunde brauchte. Zu Fuß wäre ich also fast genauso schnell gewesen und hätte mich nicht so einquetschen müssen. Die Busse sind nämlich immer total überfüllt. Schwitzende Menschen, dicht an dicht gedrängt... es ist wirklich unglaublich heiß in diesen Bussen. Ich will gar nicht wissen, wie es im Sommer ist, wenn draußen 40 Grad sind.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Von der U-Bahn Station aus fuhr ich drei Stationen weiter, stieg dann dort in eine andere Linie um (war gar nicht so einfach zu finden, bei den vielen Menschen, unverständlichen Hinweisschildern, tausend Gängen und Treppen. Aber ich hab es geschafft und war dann eine Station weiter schon da. Von der U-Bahn Station aus konnte ich auch schon den Hauptbahnhof sehen und suchte einen Ticketschalter. Davon gab es auch unzählige. Ich versuchte mein Glück beim Ersten. Doch die Dame auf der andren Seite der Glasscheibe konnte kein Englisch. Doch ich hatte vorgesorgt und hatte mir Ortsname, Datum und Uhrzeit aufgeschrieben und gab diesen Zettel der Frau. Sie tippte ne Weile auf ihrem PC rum und schüttelte dann den Kopf. „No train“ sagte sie und schrieb mir die Nummer eines anderen Schalters auf. Also ging ich dort hin. Die dortige Frau konnte schon etwas mehr Englisch, wollte aber irgendwie nicht verstehen, dass ich ein Zugticket brauchte und schickte mich wieder zu dem Schalter, bei dem ich zuerst war. Zu meinem Glück stand hinter mir ein freundlicher Rumäne mittleren Alters, der ganz gut Englisch konnte und mich als Touristin in Not sofort erkannte. Er fragte mich was ich bräuchte und erklärte es anschließend auf rumänisch der Dame hinter der Glasscheibe. Auf einmal schien ihr einzufallen, was ein Zugticket war und sie schickte uns ein Gebäude weiter. Der hilfsbereite Rumäne ging auch schnurstracks zum nächsten Schalter, erklärte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;meinen Wunsch und ratz fatz hatte ich mein Ticket. Ich war sehr erstaunt, wie billig hier Zugreisen sind. Das Ticket kostet 40 Lei (ca 12 Euro) und die Strecke beträgt 300 Kilometer, also fünf Stunden Fahrt mit dem Schnellzug.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Anschließend unterhielt ich mich noch mit dem Rumänen über meinen Aufenthalt und meine Arbeit in Bukarest und er gab mir noch ein paar gute Tipps im Umgang mit Ämtern und Co. Dann verabschiedeten wir uns und ich fuhr wieder zurück ins Apartment. Die ganze Aktion hatte anderthalb Stunde gedauert, wobei allein die Hinfahrt schon ne dreiviertel Stunde betrug, da der Verkehr auf den Straßen so brechend voll war und ich auch auf die U-Bahnen hatte warten müssen. Aber der Rückweg ging erstaunlich schnell und ich war nach ner halben Stunde schon wieder in meinem Apartment. Ich bin echt stolz auf mich selbst, dass ich das mit den Bussen und den Bahnen so ohne Probleme hingekriegt hab. Ist wirklich gar nicht einfach, da ich ja auch nicht genau wusste, wo ich dann am Ende lande. War ja auch ganz allein und die Strecke war neu für mich. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Kurze Zeit später kam auch Alice zurück. Mal schaun, ob wir heute Abend noch irgendwas machen. Momentan macht sie ulkige Gymnastik-Übungen und schreibt im Yahoo-Messenger ihren tausend Freunden und Bekannten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das wars von mir, bis denne!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-402284451567256897?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/402284451567256897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=402284451567256897' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/402284451567256897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/402284451567256897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/musical-und-bahn-chaos.html' title='Musical und Bahn-Chaos'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-1517805486149415928</id><published>2007-09-24T13:15:00.001+02:00</published><updated>2007-09-24T13:25:31.218+02:00</updated><title type='text'>Essen und Anselmo</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-family:times new roman;" &gt;23.09.2007, Bukarest&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Hab ich schon erwähnt, dass ich Muskelkater in den Oberschenkeln hab? Der Fahrstuhl ist immer noch (bzw. schon wieder) kaputt und ich muss die 8 Stockwerke zu Fuß hoch. Ganz schön anstrengend. Nachts ist es auch manchmal schwierig, den richtigen Stock zu finden, da im Treppenhaus und in den Fluren fast alle Lampen kaputt sind und ich so nicht erkennen kann, ich welchem Stock ich schon bin. Aber bisher hab ichs dann doch immer irgendwann geschafft ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Heute hab ich meine nächste Putzaktion gestartet. Der Kühlschrank musste ja abgetaut werden und Alice hatte es am Abend zuvor nicht mehr geschafft, den Kühlschrank wieder fit zu machen, da noch überall dickes Eis war. Heute Morgen war der Kühlschrank dann aber vollständig abgetaut und die Küche stand unter Wasser, da Alice nur ein paar Handtücher auf den Boden gelegt hatte. Alice hatte zwar gesagt, sie würde gegen 11 vorbeikommen, um alles wieder sauber zu machen, aber als sie dann um 12 immer noch nicht da war und ich mir um Wurst &amp;amp; Käse Sorgen machte, hab ich es kurzerhand einfach selbst gemacht. Jetzt ist alles wieder sauber und kühlt munter vor sich hin. Als Alice dann später kam, meinte sie, dass sie es schon gemacht hätte, nur halt etwas später und dass ich sowas in Zukunft nicht machen brauche, wenn sie sagt, dass sie es tun würde. Naja.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Heute war ich ja auch zum Mittagessen mit Stefanizo und Eugenia verabredet, die eigentlich gegen 1 mich abholen wollten, dann aber doch erst um 3 hier auftauchten. Mittlerweile war ich schon halb am Verhungern. Wir gingen dann in ein sehr gutes Restaurant und da ich rumänisches Essen probieren wollte, bestellten Stefanizo und Eugenia für mich. Zu trinken gabs Traubenmost und Lemonensaft (&lt;- äußerst lecker!) und als Vorspeise bekam ich so ne Art Bohnenbrei mit Tomaten und Zwiebeln. War etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem der Brei. Ich hatte auch noch ein zweites Brei-Gericht: gebratenes &amp;amp; gewürztes Auberginen-Püree. Dazu gabs Brot. Und ich war dann auch eigentlich schon von der Vorspeise satt. Als Hauptgericht hatte ich Fleischröllchen, die mit Kräutern umwickelt waren und dazu Mamaliga, also ein zäher Brei aus Maiskörnern. Zum Nachtisch gabs Papanasch, so eine Art Krapfen mit viel Soße.  Nach dem Essen dachte ich, würde ich die nächsten drei Wochen nichts mehr essen brauchen.  Gleich nach dem Essen fuhr ich mit der U-Bahn zum Piata Vicotirei, wo ich mich mit Miki und Mischa traf. Zusammen wollten wir in ein Laientheater gehen. Ich hatte die Einladung dazu von einem Mädel names Smaranda bekommen. Sie spielt bei dem Theater mit und ist auch eine Freiwillige von ACTOR.  Das Theater sollte um 7 anfangen und wir hatten noch etwas Zeit, also zeigen mir Miki und Mischa den angrenzenden Park, der auch sehr schön und groß war. Zurück beim Theater stellten die beiden dann fest, dass sie bezahlen müssten, um reinzukommen, da sie keine Einladung hatten. Da sie das nicht wollten (dabei war es gar nicht mal so viel. Ca. 1,70 Euro pro Person), gingen sie wieder heim und ich setzte mich allein ins Theater. Hab natürlich kein Wort verstanden. Aber da es eine Komödie war und die Gesten schon sehr ausdrucksvoll waren, konnte ich erahnen, worum es ging. Die Kostüme waren sehr schön und ich fand, die Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht. Nur schade, dass ich vom Text nichts mitbekam.  Während der Vorführung bekam ich dauernd Anrufe auf mein Handy von unbekannten Nummern. An diesem Abend sollten die Pakete, die mir meine Eltern nachgeschickt hatten, ankommen, daher nahm ich an, dass das Busunternehmen mich anrief. Als ich dann kurz drauf zurückrief, war es auch tatsächlich die Busfirma und am anderen Ende der Leitung erzählte mir ein Mann etwas auf Rumänisch. Ich versuchte ihm dann begreiflich zu machen, dass ich kein Rumänisch kann und er doch vielleicht auf Englisch mit mir reden könnte, aber er meinte nur „no english!“. Auch dass ich immer wiederholte, dass ich ihn nicht verstehe, schien ihn überhaupt nicht zu stören, stattdessen brabbelte er weiter auf Rumänisch bis ich dann irgendwann sagte, dass ein rumänischsprechender Freund von mir ihn später nochmal anruft. Das hat er dann wohl auf einmal verstanden, denn er sagte „da!“ (bedeutet „ja“) und legte auf. Also rief ich Alice an und gab ihr die Nummer von dem Typen, damit sie rausfindet, was denn los ist. Mich rief dann kurze Zeit später auch noch mal die Busfirma an, diesmal allerdings eine englischsprechende Rumänin, die mir sagte, dass meine Pakete erst am nächsten Tag ankommen würden. Die Frage nach der Urzeit war dann aber ein echtes Problem, da sie ständig „one“ sagte und auf meine Frage „so, it’s one o’clock?“ mit „no! Ten!“ antwortete. Das ging dann ein paar mal so hin und her, bis sie dann meinte, sie würde meine Nummer an ihren Kollegen in Bukarest weitergeben, der mich dann nochmal anruft. Allerdings kam dann kein Anruf mehr. Aber zum Glück hatte Alice wenigstens etwas rausfinden können, nämlich dass die Pakete gegen 11 abgeholt werden können. So ein Chaos!   Wenigstens hab ich dann auf dem Heimweg keine Probleme mehr gehabt, da ich mittlerweile mit der U-Bahn gut auskenne. Wenigstens etwas.    Hier hab ich ein paar Bilder vom Park und auch vom Theater. Da sieht man leider nicht so viel, da das ohne Blitz nicht so gut funktioniert hat. &lt;/span&gt;&lt;table style="width: 194px; font-family: times new roman;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/Anselmo"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.de/KruemelmonsterLisa/RveZiZ2iPpE/AAAAAAAAAXk/vXva4niUyX0/s160-c/Anselmo.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/Anselmo" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Anselmo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Und hier ist noch ein kurzer Film (ca. 1 Minute) zum Anselmo-Theaterstück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LOP8bdIn7Mc"&gt;  &lt;embed src="http://www.youtube.com/v/LOP8bdIn7Mc" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;  &lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-1517805486149415928?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/1517805486149415928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=1517805486149415928' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1517805486149415928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/1517805486149415928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/essen-und-anselmo.html' title='Essen und Anselmo'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-801807042929198390</id><published>2007-09-22T23:22:00.001+02:00</published><updated>2007-09-23T10:37:14.269+02:00</updated><title type='text'>Bukarest feiert Geburtstag</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;22.09.2007, 23:50 Uhr, in meinem Apartment in Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute hatte ich auch wieder einen freien Tag. Zusammen mit Alice und Dragosch ging ich dann erst mal nen Großeinkauf machen. Wirklich unglaublich, wie voll ein Supermarkt sein kann... Und das, obwohl knapp 20 Kassen zur Verfügung standen. Ich war auch wirklich erstaunt über die doch ziemlich hohen Preise für Saft, Wurst und Käse. Auch Milch und eigentlich alles was über Wasser und Brot hinausgeht, war ziemlich teuer.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und was ich langsam auch merke: alles dauert ewig, wenn man erstmal das Haus verlassen hat. Die Straßen sind so mit Autos vollgestopft, dass es fast schneller ist, zu Fuß zu gehen. Doch selbst laufen dauert länger als „normal“, da man sich ständig an anderen Passanten vorbei schlängeln muss, wenn man schneller laufen will. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am Nachmittag wollten Alice und ich dann mit einer Freundin von ihr, die auch hier im Block wohnt, zum Basketballspielen gehen. Allerdings fiel Alice dann ein, dass sie den Kühlschrank mal abtauen müsste (war wirklich sehr stark zugeeist...) Deshalb blieben wir hier und machten etwas Ordnung. Das war auch ganz gut, denn kaum ne halbe Stunde später rief mich Stefanizo an und lud mich zu einem ACTOR-Treffen um 4 vorm National-Theater ein. Und bis wir von unsrem Apartment dort ankommen würden, dauert es schon ungefähr ne dreiviertel Stunde. Dabei ist das gar nicht mal so weit weg.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Treffen war dann auch sehr gut. Diesmal waren auch noch sehr viele andere Freiwillie dabei, die ich noch nicht kannte. Wir setzten uns in eine Künstler-Kneipe und quatschten und alberten herum. Es war eine sehr ausgelassene Stimmung. Innerhalb der Gruppe scheinen sich alle gut zu verstehen. Ich lernte jetzt auch Stefan, Stefanizos Neffen kennen, der in Bukarest Film studiert (vom Drehbuch über die Regie bis zum Bearbeiten), was ich ja total interessant finde. Stefan ist auch einige Zeit lang in Deutschland zur Schule gegangen und konnte recht gut Deutsch sprechen. Ich hab mich aber trotzdem lieber auf Englisch mit ihm unterhalten. Es war einfach sehr komisch, die ganze Zeit Englisch zu reden und dann auf einmal wieder auf Deutsch umzuschalten. Ich hab selber die Worte ganz komisch ausgesprochen. Auch da ich nicht wusste, welche Wörter er vielleicht doch nicht kennt oder wie schnell ich sprechen kann, wars mir auf Englisch lieber, da wir da alle ungefähr das gleiche Niveau haben. Auch mit den andren Freiwilligen, die ich nun neu kennen lernte, verstand ich mich gut und wurde gleich in dutzende Projekte mit ihnen eingeteilt. Ich glaub, langsam geht die Arbeit los ;-) Mit Stefanizo und Eugenia verabredete ich mich für Sonntag zum Mittagessen, da sie einiges mit mir besprechen wollten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gegen 6 endete dann das Treffen, aber ein Großteil der Gruppe blieb noch zusammen, da heute die Nacht der Museen in Bukarest stattfand. Das heißt, man kann in der Nacht von Samstag auf Sonntag umsonst in alle Museen gehen. Alice wollte nicht mitkommen, da sie sich nicht so wohl fühlte, aber die anderen wollten gleich los. Das haben wir dann auch gemacht. Zwar nicht in alle Museen (da gibt es in Bukarest mehrere Dutzend), sondern als erstes in das Geschichtsmuseum, in dem an diesem Tag eine Ausstellung über den Kommunismus in Rumänien und die Zeit nach dem Kalten Krieg bis jetzt stattfand. Außerdem waren der Staatsschatz ausgestellt. Quasi die rumänische Version der Crown Jewels in England. Das war schon sehr beeindruckend und interessant, auch wenn ich mir nur die Bilder anschauen konnte, da die Erklärungen nur auf Rumänisch waren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Anschließend liefen wir zum Parlaments-Vorplatz, auf dem eine große Bühne aufgebaut war, einige Hüpfburgen für die Kinder und gerade einige bunte Figuren zu fetziger Musik auf der Bühne tanzten. Denn neben der Nacht der Museen war an diesem Tag auch noch etwas anderes Besonderes in Bukarest: Das 548jährige Bestehen der Stadt wurde gefeiert.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem wir eine Weile der Show zugesehen hatten, wollten die anderen noch zu einer Vorführung eines sehr berühmten rumänischen Schauspielers. Als wir dort ankamen, stand schon eine lange Schlange an der Eingangstür und als wir nur noch 10 Meter entfernt waren, wurde verkündet, dass alle Plätze belegt seien.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es war jetzt halb 11 und die anderen wollten nach Hause gehen. Also rief ich Alice an, ob sie im Apartment sei, da wir momentan noch nur einen Schlüssel haben und ich ja sonst nicht reinkäme, wenn sie nicht da ist. Und tatsächlich war sie auch nicht da, sondern bei Freunden ein ganzes Stück weiter außerhalb von Bukarest. Aber sie sagte, sie würde bald zurück kommen und ich hatte ja sowieso noch 40 Minuten Heimweg vor mir. Einen Teil der Strecke fuhr ich aber mit der U-Bahn da meine Beine langsam vom vielen Laufen ziemlich schmerzten und ich einfach zu faul war, den ganzen Weg zu laufen ;-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dadurch erwischte ich dann zufällig eine große Parade, die die Hauptstraße entlang zog. Das war wirklich sehr beeindruckend. Auf einem riesigen Insekt spielten drei Musiker in tollen Kostümen zu lauten Beats Bass und Schlagzeug. Vor dem Insekt, das sich langsam durch die Straße bewegte, sprangen und rannten Kostümierte auf Stelzen hin und her. Ein besonders toll kostümiertes Wesen mit Zepter warf ab und zu glitzernde Konfetti-Streifen in das staunende Publikum. Ab und zu entzündeten die Kostümierten auch Leuchtfeuer oder Feuerwerke, die alles in bunten Nebel tauchten. Das sah alles wirklich total super aus. Auf einem größeren Platz versuchten sich einige der Kostümierten im Seilspringen, wobei vom Seil auch bunte Feuerwerksfunken durch die Gegend flogen. &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Eine tolle Show!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Daher verging die Wartezeit, bis Alice am Treffpunkt vor dem großen Unirae-Einkaufszentrum auftauchte, auch recht schnell. Sie übergab mir den Schlüssel und fragte, ob ich noch mit zu ihren Freunden kommen wollte. Da das Auto aber schon voll war und ich mit dem Taxi hätte fahren müssen und da ich auch mal etwas Ruhe wollte, nachdem ich den ganzen Tag in einer großen Grupper unterwegs war, lehnte ich ab und ging zum Apartment zurück.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hier habe ich ein paar Bilder von den großen Gebäuden in der Altstadt Bukarests und auch von der Show am Abend. Einfach auf das Bild klicken :-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;table style="width:194px;"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td align="center" style="height:194px;background:url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat left"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/BukarestBirthdayParty"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.de/KruemelmonsterLisa/RvV9Sp2iPZE/AAAAAAAAAU0/MOVtQ1s1kPE/s160-c/BukarestBirthdayParty.jpg" width="160" height="160" style="margin:1px 0 0 4px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align:center;font-family:arial,sans-serif;font-size:11px"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/BukarestBirthdayParty" style="color:#4D4D4D;font-weight:bold;text-decoration:none;"&gt;Bukarest Birthday Party&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;und hier habe ich noch ein ca 5minütiges Video zu der Show am Abend. Zuerst die tanzenden bunten Wesen auf der Bühne vorm Paralament und gleich danach die Show mit dem Rieseninsekt und den Kostümierten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;object width="425" height="350"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h7UMzLZKWMU"&gt; &lt;/param&gt; &lt;embed src="http://www.youtube.com/v/h7UMzLZKWMU" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"&gt;&lt;/embed&gt;  &lt;/object&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-801807042929198390?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/801807042929198390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=801807042929198390' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/801807042929198390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/801807042929198390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/bukarest-feiert-geburtstag.html' title='Bukarest feiert Geburtstag'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2580209197865856772</id><published>2007-09-21T21:18:00.000+02:00</published><updated>2007-09-22T08:35:03.226+02:00</updated><title type='text'>Sitcoms, Schnappi und klassische Musik</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;21.09.2007, 21:50 Uhr, in meinem Apartment in Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Puh, heute war ganz schön viel los. Von Tag zu Tag komm ich hier besser in den Alltag rein und komme auch mehr rum. Heute war ja mein freier Tag, aber gleich morgens halb 10 fuhr ich mit Alice und Dragosch zum Romanian National TV-Komplex. Alice spielt nämlich in einer neuen Sitcom die Freundin des Protagonisten und heute war Drehtag. Das fand ich schon sehr spannend, da ich sowas noch nie live gesehen hatte. Zuerst gings in die Maske, wo Alice fast ne halbe Stunde lang mit Puder und Farbeimer gestylt wurde ;-) Die Make-up-Frau hatte es mit der Farbe wirklich etwas zu gut gemeint und Alice war nicht sehr zufrieden. Ich fands aber trotzdem sehr interessant, mal zu sehen, wie das alles funktioniert. Überall hektische Leute mit dem Arm voller Notizzettel und viele wichtig aussehende Menschen, die Anweisungen geben. Da es eine low-buget-Serie war, musste Alice auch ihre Kleidung für die Sendung selbst mitbringen. Und jetzt hieß es erst mal warten, bis Alices Szene dran war. Das dauerte gut zwei Stunden, da jede Szene wieder und wieder neu gespielt wurde, bis die Regisseurin endlich zufrieden war.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Alice spielt eine ziemlich hysterische, aufgedrehte und oberflächliche junge Frau, die sich mehr um die Farbe ihrer Nägel als um ihren Freund kümmert. In der heutigen Szene traf „Gina“ (so heißt Alices Rolle) auf einen alten Freund aus der Grundschule, machte ein Heidengeschrei vor Freude und ließ ihren Freund im Auto sitzen. Bis diese kurze Szene endlich im Kasten war, dauerte es auch ziemlich lange, da ständig Massen an Autos wild hupend vorbeifuhren, ein Bagger die Straße aufriss und dabei das Fenster eines parkenden Autos zertrümmerte, ständig streunende Hunde in der Szene hin und her liefen und allgemein der Verkehr in dieser kleinen Straße so überfüllt war, dass es ewig dauerte, bis man einen neuen Start der Szene drehen konnte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber dann gegen 14 Uhr war es dann endlich geschafft und Alice und ich fuhren mit der U-Bahn wieder weiter in Richtung Innenstadt, wo wir uns mit Mischa und Miki trafen. Da Alice noch einiges erledigen musste, lief ich mit Mischa und Miki eine Weile in der Gegend herum, da dort viele berühmte und bedeutende Gebäude Bukarests standen, die sie mir zeigten. Zum Beispiel ein großes Opernhaus, verschiedene Denkmäler, ein Schauspielhaus, ein großes Museum, ein riesiges Hotel (das Intercontinental, das teuerste und beste Hotel Bukarests, so als Tipp, falls mich jemand besuchen will *g*). Ganz in der Nähe war auch ein sehr schöner Park, der sich über eine wirklich große Fläche erstreckte und auch sehr dicht bewachsen war, sodass man gar nicht mehr dachte, man sei in einer Großstadt. In diesem Park gab es einige Denkmäler für berühmte rumänische Schriftsteller und Dichter (z.B. einer, der zuerst Geschichten für Kinder geschrieben hatte, sich dann aber später doch eher auf den Bereich Pornografie festlegte), einen Bereich in dem -laut Mischa- ständig betrunkene ältere Herren Schach spielen (ich hab sie dann auch tatsächlich gesehen!) und auch einen großen Teich mit ein paar Schwänen. Der Park war sehr idyllisch und gar nicht mal so überfüllt wie der Rest der Stadt. &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Mischa sagte, „the old people come here to relax and the young ones come to kiss“, was es eigentlich ziemlich gut beschreibt :-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir unterhielten uns auch lange über Musik, wobei ich feststellte, dass man hier in Bukarest sogar vom Schnappi-Song und dem Eisbären Knut gehört hatte. Es gibt momentan hier sogar eine rumänische Version des Schnappi-Songs. Ein dreijähriges Mädel singt über die Farbe ihres Bettes. Außerdem klärte mich Mischa über die Bedeutung des letztjährigen Sommerhits in Deutschland von der Gruppe O-Zone oder dem Song „Dragostea din tei“ (falls ihr euch erinnert...) auf. Hauptsache es reimt sich, aber das war dann auch schon alles...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann gegen 18 Uhr gingen wir zu dem Platz vor dem Opernhaus. Dort sollte dann nämlich ein Konzert zu Ehren George Enescus (dem berühmtesten rumänischen Komponisten) stattfinden. Den ganzen Monat über waren hier jeden Abend kostenlose Konzerte mit klassicher Musik von unterschiedlichen Komponisten aus aller Welt zu bewundern, vorgetragen von Orchestern, Studenten der Musikuniversität uvm. Allerdings hielten wir es heute nicht lange aus, da es schnell kalt wurde und uns ein starker Wind um die Ohren blies. Daher gingen wir eine knappe Stunde später wieder und ich machte mich auf den Heimweg. Diesmal hab ich nach kurzem Suchen sogar allein die U-Bahn-Station gefunden und bin dann auch bei der richtigen Station wieder ausgestiegen ;-) Das U-Bahn-System hab ich langsam raus. Nur die Busse und S-Bahnen hab ich noch nicht durchschaut.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich war auch noch kurz im Supermarkt um die Ecke einkaufen. Viele Geschäfte haben rund um die Uhr geöffnet. Dieser Supermarkt hier von 9-24 Uhr. Ich wollte nur schnell Wasser und einen Saft kaufen. Allerdings war ein Liter Saft (~ 2 Euro) fast dreimal so teuer wie zwei Liter Wasser (~ 0,7 Euro), daher hab ich dann doch nur das Wasser genommen. So Grundnahrungssachen wie Brot und Wasser sind sehr billig. Wenn man aber mal etwas andres will wie nen Orangensaft kann man gleich wesentlich mehr Geld los werden. Wurst und Käse kosten etwa so viel wie in Deutschland, sind also vergleichsweise schon teuer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ja, und jetzt sitze ich im Apartment und bin ziemlich erschöpft von dem vielen Rumgelaufe den ganzen Tag. Alice wird erst später ins Apartment kommen, da sie noch in einem Museum Magazine an die Besucher verteilt. Vielleicht gehen wir später noch zusammen mit ein paar ihrer Freunde weg. &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;We will see :-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Morgen Abend ist Museumsnacht in Bukarest. Sechs Stunden lang kann man da kostenlos in alle Museen gehen, in die man will. Und für Sonntag wurde ich von einem mir bislang unbekannten Mädel names Samanta (auch eine Freiwillige von ACTOR) zu einer Theatervorführung eingeladen. Mischa hat mir schon davon erzählt. Auch wenn ich noch kaum ein Wort verstehe, werd ich mir das mal anschaun :-)&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2580209197865856772?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2580209197865856772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2580209197865856772' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2580209197865856772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2580209197865856772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/sitcoms-schnappi-und-klassische-musik.html' title='Sitcoms, Schnappi und klassische Musik'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2535181906679810898</id><published>2007-09-20T22:45:00.000+02:00</published><updated>2007-09-20T22:46:03.581+02:00</updated><title type='text'>der zweite Arbeitstag</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;20.09.2007, 22:50 Uhr, in meinem Apartment in Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute war ein etwas kühlerer Tag. Nachts hatte es stark geregnet und die Luft roch angenehm klar.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mein heutiges Projekt begann erst nachmittags, daher nutzte ich die Zeit am Morgen und begann meine große Putzaktion. Jetzt hinterher sieht es zwar noch fast genauso schmutzig aus, wie vorher, da z.B. manche Flecken richtig in den Oberflächen drin sind, aber zumindest waren sämtliche Bakterien und Co weg und ich fühlte mich gleich viel wohler. Jetzt ist es wenigstens mein eigener Dreck ;-) In der Küche eliminierte ich einige Käferfamilien im Waschbecken und die sich ausbreitenden Schimmelkulturen auf dem Obst. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als ich fertig war, war es dann auch schon Zeit zu gehen. Gegen 15 Uhr traf ich mich mit Mischa, Miki und Mikalea vor einem großen Einkaufszentrum ca. 20 Minuten zu Fuß entfernt von meiner Wohnung. Mischa hatte auch noch einen japanischen Jungen namens Takuri dabei, der uns ins Krankenhaus (ein anderes, als das, in dem ich gestern war) begleiten wollte, um für ein Projekt Fotos von den Kindern zu machen. Nach einer dreiviertel Stunde in vollgestopften Bussen und Bahnen kamen wir in einem ärmeren Viertel Buakrests an. An den Straßenrändern lag viel Müll und die Gehwege waren meist nur fester, staubiger Erdboden, der an vielen Stellen große Löcher hatte. Allgemein gibt es in Bukarest viele Baustellen am Rand der Straßen. Und natürlich überall die Straßenhunde. Was mir auch aufgefallen ist: immer, wenn sie an einer Kirche vorbei kommen, bekreuzigen sich viele Rumänen mehrmals. Miki erklärte mir, dass das so Tradition ist, um Schutz von Gott zu erbitten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Von außen hätte ich das Krankenhaus nie als solches erkannt. Beim nächsten Mal, mach ich ein Foto, da man das gar nicht so beschreiben kann. Es sah aus, wie eine alte, verlassene Fabrik mit großen, weißen heruntergekommenen Gittertoren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vom Handyverbot in Krankenhäusern hat hier übrigens noch nie jemand was gehört. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Eingangsraum holte Mischa aus einem Schrank einige Süßigkeiten, Spielsachen und Origami-Blätter. Wir bereiteten ein kleines Origami-Memoryspiel für die Kinder vor. Mittlerweile hab ich mir sogar eine Figur gemerkt. Die Wasserlilie. Schaut kompliziert und wirklich toll aus, ist aber ganz einfach.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eine große Gruppe von Kindern und Jugendlichen (ca 20 Leute) erwartete uns bereits sehnsüchtig. Diese Kinder waren wegen Aids, Krebs oder Tuberkulose hier im Krankenhaus. Sie waren aber alle in Behandlung, daher waren sie sehr aktiv und froh über die Ablenkung. Wir waren in einem größeren Aufenthaltsraum und Mischa stellte den Japaner Takuri und mich vor, da wir ja beide kein Rumänisch konnten. Die Kinder waren aber trotzdem sehr herzlich und nett zu uns und versuchten, sich mit Händen und Füßen mit uns zu unterhalten. Wir begannen dann mit dem Memory-Spiel. Die Kinder teilten sich in Gruppen auf und versuchten nacheinander, möglichst viele gleiche Origami-Figuren unter den weißen Papieren zu entdecken. Der Gewinner bekam dann am Schluss eine kleinen Plastikfußball, gefüllt mit Süßigkeiten, von mir überreicht und war mächtig stolz drauf. Danach bastelten wir alle zusammen Origami-Schmetterlinge, die dann hinterher noch bemalt wurden und die vier schönsten auch nochmal eine besondere Auszeichnung bekamen (Tom&amp;amp;Jerry-Karten, auf denen jeweils eine Zahl von 1-4 stand). Alle Kinder konnten sich dann noch Süßigkeiten aussuchen. Allerdings tauchte dann eine Stationsschwester auf, die sehr vehement darauf bestand, dass die Kinder zum Essen kommen sollten. Mischa erzählte mir hinterher, dass viele der Stationshelfer oder Schwestern die Projekte der Freiwilligen gar nicht gut finden, und sich da eher quer stellen, da es mehr Arbeit auch für sie bedeutet.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Danach fuhren wir wieder zurück in die Mitte Bukarests. Vor dem großen Einkaufszentrum, dass schon am Nachmittag der Treffpunkt gewesen war, sollte ich mich mit Alice treffen. Allerdings war heute ein Feiertag in Bukarest und eine riesige Biker-Staffel brauste durch die Straßen (während der Hauptverkehrszeit) und blockierte alles. Daher verzögerte sich alles nochmal. Sah aber sehr cool aus. Die Massen an Motorrädern, bei denen jeder versuchte den anderen in Lautstärke, PS und Aussehen zu übertrumpfen. Sehr laut war auch das Hupkonzert der dahinter wartenden Autos, die endlich weiter fahren wollten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Schließlich fand ich Alice dann aber doch im Gewirr der vielen Menschen, verabschiedete mich von den andern und fuhr mit Alice und Dragosch zum Apartment. Nach kurzem Aufenthalt dort gingen wir zusammen Abendessen in der großen Bucuresti Mall, einem riesigen Einkaufszentrum, dass rund um die Uhr geöffnet ist. Unglaublich, was da für Menschenmassen unterwegs waren. Ein FastFood-Restaurant am anderen und regelrechte Kämpfe um freie Sitzplätze an den Tischen. (Wobei FastFood dann auch der falsche Name ist, wenn man erst ne halbe Stunde anstehen muss, bis man sein Essen kriegt *g*) &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Anschließend brachten die beiden mich wieder zum Apartment und fuhren dann weiter zu Dragoschs Wohnung. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das war heute schon mal ein viel besserer Tag. Ich glaub, langsam wirds. Die Arbeit hat mir viel mehr Spaß gemacht, da man in einer Gruppe war, die viel aktiver sich beteiligen konnte und man nicht einzeln speparat an den Kinderbetten sitzt. Auch da ich länger Zeit mit den anderen Freiwilligen verbracht habe, war sehr schön. Mit Alice verstehe ich mich auch richtig gut. Beim Essen und auch vorher haben wir uns lange unterhalten und ich mag sie wirklich. Sie ist sehr herzlich und offen. Dass ich die Wohnung sauber gemacht hatte, hat sie auch nicht schlecht aufgenommen. Sie meinte, dass sie die letzten Wochen kaum im Apartment gewesen war. Das erklärt dann die vergammelten Äpfel ;-) Wir vereinbarten auch, in der nächsten Woche, in der sie noch Ferien von der Uni hatte, viel zusammen zu unternehmen, damit ich mich hier besser einlebe. Morgen treffe ich mich Vormittags mit ihr und begleite sie zu einem Casting für eine Sitcom, bei dem sie sich beworben hat. Am Nachmittag treffe ich mich mit Miki und Mischa in einem Cafe. Und Abends gehe ich dann mit den anderen auf ein Konzert des berühmten rumänischen Komponisten Enescu, der diese Woche umsonst jeden Abend auf einem großen Platz in der Nähe mit seinem Orchester auftritt. Vielleicht kommt da auch der Japaner mit. Der war ganz nett, auch wenn ich Probleme hatte, sein Englisch zu verstehen. Aber er kennt hier auch noch niemanden, da er selbst auch neu ist. Ja, ich denke, so langsam komme ich zurecht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich hoffe nur, dass dann nächste Woche, wenn die Uni wieder anfängt, die Studenten hier im Block auch nicht mehr so lange aufbleiben. Denn wenn nachts halb 2 immer noch laute Musik durchs ganze Haus dröhnt, ist an Schlafen (zumindest für mich) nicht zu denken. Naja, wie würde Stefanizo sagen? &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;„We will see!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2535181906679810898?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2535181906679810898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2535181906679810898' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2535181906679810898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2535181906679810898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/der-zweite-arbeitstag.html' title='der zweite Arbeitstag'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-5473296099995460826</id><published>2007-09-19T20:36:00.001+02:00</published><updated>2007-09-19T21:21:35.410+02:00</updated><title type='text'>der erste Arbeitstag</title><content type='html'>&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;19.09.2007, 19:50 Uhr, Apartment in Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Heute war es etwas kühler als gestern, aber immer noch strahlende Sonne bei ca 20 Grad. Ab und zu nieselte es ein bisschen, aber sonst war bestes Sommerwetter. Bevor ich mich um 11 mit Andrea bei einem bekannten Gebäude (das Zepter-Building) in der Nähe meines Apartments traf, lief ich noch ein bisschen in der Umgebung herum und entdeckte ein riesiges Einkaufszentrum ganz in der Nähe. Soll aber sehr teuer da sein. Viele streunende Hunde waren auch zu sehen. Die lagen faul auf den Gehsteigen rum und beachteten niemanden. Mir fiel auf, dass die meisten an einem Ohr markiert waren.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Andrea war erstaunlicherweise sogar überpünktlich und wir fuhren einige Stationen mit dem Bus und der U-Bahn zum Bambi-Kindergarten, der in einem ärmeren Viertel lag. Der Kindergarten selbst war aber privat und daher ziemlich teuer. Für die vielen Kids wurde auch einiges angeboten. Während wir unseren Origami-Kurs machten, war nebenan eine Akido-Meisterin am Werk. In unserer Gruppe waren 7 Kinder. Diese Art Kurse sind auf freiwilliger Basis, sodass die Anzahl von Mal zu Mal unterschiedlich ist. Mit unseren Kindern bastelten wir einfache Origami-Häuser, die die Kinder anschließend auf ein großes Papier klebten und dieses noch bemalten, sodass eine Fantasiestadt entstand. Allgemein war es sehr laut, was aber wohl normal ist im Kindergarten ;-) Andrea hatte die Kinder gut im Griff und als Belohnung gabs hinterher bunte Stempel in Sternform auf die Hand. Ich war die ganze Zeit nur Beobachter, da ich ja noch kaum was auf Rumänisch verstehe. Die erste Zeit werde ich also immer die andren in ihre Projekte begleiten, um alles mal kennen zu lernen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Nach dem Kindergarten gings wieder mit Bahn und Bus weiter zu einem Kinderkrankenhaus. Dort sollten wir uns mit Stefanizo und noch ein paar andren Freiwilligen treffen. Während der Wartezeit zeigte mir Andrea einige Origami-Figuren, die ich sogar halbwegs gut hinbekam :-)&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Zusammen mit den anderen gingen wir dann in den Kellerraum einer kleinen Kirche auf dem Klinikgelände und kurz darauf kamen dann auch drei Leute von der Organisation „Oneway“, die im Jahr 2007 einiges Geld an A.C.T.O.R. (meine Organisation) gespendet haben. Nun wollten sie sehen, was aus dem Geld geworden ist und überlegen, ob sie ein weiteres Jahr sponsern. Daher war das Treffen sehr wichtig. Nach einer langen Besprechung, die für mich sehr langweilig war, da ich ja kein Wort verstand, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und gingen in verschiedene Abteilungen des Krankenhauses. Ich ging zusammen mit Mischa (der schon beim Workshop in Sinaia dabei war), Christina und Mikaela (zwei andere Freiwillige, die ich jetzt neu kennenlernte) in ein Zimmer von Kindern mit gebrochenen Armen, Beinen, Füßen usw. Die drei setzten sich auf die Betten der Kinder und begannen, mit ihnen oder für sie Origami-Figuren zu basteln und erzählten dabei Geschichten. Den Kindern schien das wirklich gut zu gefallen. Die Figuren und die Geschichten dazu waren sehr fantasievoll. Von den Gesprächen hab ich natürlich auch wieder nichts mitgekriegt, weshalb das alles nicht so wirklich spannend für mich war. Aber zumindest bekam ich einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Nach ungefähr einer Stunde verabschiedeten sich dann die Oneway-Leute und auch die Freiwilligen verließen das Krankenhaus wieder. Zusammen mit Andrea fuhr ich zurück bis in mein Viertel. Sie kaufte dann noch eine Monatskarte für mich, damit ich nach Herzenslust in Bukarest rumfahren kann. Die letzten Stationen fuhr ich dann allein weiter (und stieg sogar an der richtigen Stelle aus *g*). In dem Laden um die Ecke kaufte ich noch ein bisschen Essen und Obst ein und machte es mir dann wieder in meiner Wohnung bequem.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Momentan fühle ich mich noch ziemlich fremd hier. Ich kenne mich in der Gegend noch nicht wirklich aus und kenne außer dem andren Freiwilligen keinen. Und die andren haben ja nicht immer Zeit. Die meiste Zeit muss ich allein zurecht kommen und mich hier einleben. Das ist schon sehr ungewohnt und ich hatte eigentlich ein bisschen mehr Anleitung durch meine Organisationsleiter erwartet. Aber ok, es wird schon werden. Morgen kommt Alice zurück, dann kann ich sie mit meinen Fragen nerven :-)&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Ich hab hier auch noch ein paar Bilder von den Origami-Figuren, die ich heute zustande gebracht habe :-) Einfach auf das Bild klicken!&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/ErsteOrigamiVersuche"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.de/KruemelmonsterLisa/RvFrFQBUvFE/AAAAAAAAARI/QQOlVekN4R4/s160-c/ErsteOrigamiVersuche.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/ErsteOrigamiVersuche" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Erste Origami-Ve&lt;wbr&gt;rsuche&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-5473296099995460826?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/5473296099995460826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=5473296099995460826' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5473296099995460826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/5473296099995460826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/der-erste-arbeitstag.html' title='der erste Arbeitstag'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-7696454507274716734</id><published>2007-09-18T21:44:00.001+02:00</published><updated>2007-09-18T22:11:21.994+02:00</updated><title type='text'>Kurze Tour durch Bukarest</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;18.09.2007, 21: 30 Uhr, Apartment in Bukarest&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hallöle!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Heute gibt es nicht so viel zu berichten, da ich hauptsächlich im Apartment war und meine Sachen in die Schränke eingeräumt habe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Treffen mit Dragosch lief auch etwas anders als erwartet.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gegen 1 schrieb ich ihm ne SMS, wann er mich denn abholen würde. Kurz drauf kam ne Antwort, dass er gegen 2 hier sein würde. Er hatte Vormittags nämlich sein Examen an der Uni geschrieben und der Professor war zwei Stunden zuspät gekommen. Daher hatte sich alles verzögert. Die Zeiten scheint hier wirklich keiner so genau zu nehmen. Durch die Verspätung hatte Dragosch dann aber auch keine Zeit mehr, mir ein bisschen von Bukarest zu zeigen. Wir gingen nur schnell zum nächsten FastFood-Restaurant und ich kaufte mir einen Döner. Erstaunlich, aber sie schmecken hier ganz anders. Danach kaufte ich in einem Laden um die Ecke noch ein Brot, Käse und Wurst für meine Erstversorgung, da ich mich nicht nur von Chips und Keksen ernähren wollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dragosch musste dann gleich wieder weg und auf die Arbeit. Ja... da war ich nun also wieder in meinem Apartment, hatte noch den ganzen Tag Zeit und eigentlich nichts zu tun. Also schnappte ich mir die Karte von Bukarest, die mir Stefanizo besorgt hatte und erkundete auf eigene Faust zwei Stunden lang die Umgebung. Dabei traf ich auf einen sehr gesprächigen älteren Rumänen, der mir gleich anbot, die Stadt zu zeigen. Allerdings hat er mir dann auch noch so einiges anderes angeboten, sodass ich dann lieber wieder allein weiter ging, auch wenn es wirklich ziemlich schwierig war, ihn wieder los zuwerden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich hab das Parlamentsgebäude gesehen und auch einige große Gebäude der Bankkonzerne und des Gerichts. Ab und zu waren streunende Hunde zu sehen, die aber die Passanten ignoriert haben und einfach nur vor sich hin liefen oder im Schatten unter den Bäumen lagen. Es waren sehr viele Menschen und Autos unterwegs und ziemlich laut. Die Sonne schien aus Leibeskräften und ich schwitzte bei ungefähr 25 Grad im Schatten. Die Mädels, die mir entgegen kamen, sahen alle sehr schick und modisch aus. Allgemein sah alles ziemlich staubig aus, obwohl immer wieder kleinere, gepflegte Parks mit Springbrunnen das Stadtbild grüner machten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Von dieser kleinen Tour hab ich auch nochmal ein paar Bilder online gestellt. Einfach aufs Bild klicken:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/KurztourBukarest"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.de/KruemelmonsterLisa/RvABU5itYEE/AAAAAAAAAII/1gAO_hKfu8Y/s160-c/KurztourBukarest.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/KurztourBukarest" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Kurztour Bukarest&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-7696454507274716734?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/7696454507274716734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=7696454507274716734' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7696454507274716734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/7696454507274716734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/kurze-tour-durch-bukarest.html' title='Kurze Tour durch Bukarest'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-6928682506122963962</id><published>2007-09-18T11:42:00.000+02:00</published><updated>2007-09-18T11:57:43.777+02:00</updated><title type='text'>Warten auf Dragosch</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; font-family: verdana;"&gt;18.09.2007, 12:50 Uhr, Apartment in Bukarest&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Guten Morgen, liebe Leute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Momentan warte ich drauf, dass Dragosch mich abholt und mir ein paar gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe zeigt. Langsam krieg ich nämlich Hunger. Von Stefanizo hab ich drei Packungen Chips und einige Kekse bekommen, sodass ich wohl nicht den Hungertod sterben werde. Aber so als wirkliche Mahlzeit taugt das nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Dragosch hatte gestern mit mir vereinbart, dass er so gegen 11 oder 12 oder so mich abholt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Tja, jetzt ist es gleich eins und noch niemand in Sicht. Das ist schon typisch für Rumänien. Alles nach dem Motto "Schau mer mal!" und Zeiten, Regeln, Abmachungen werden nicht so wirklich ernsthaft eingehalten. Daher warte ich mal noch ne Weile und ruf ihn dann an, wenn er noch nicht aufgetaucht ist. Immerhin hab ich seine Nummer und vergessen wird er mich nicht haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Heute Morgen wurde ich durch strahlenden Sonnenschein geweckt, der durch das Fenster schien. Es ist wirklich super Wetter hier. Keine Wolke am Himmel und angenehm warm, sodass ich im Top rumlaufen kann. Allerdings muss ich wegen meiner empfindlichen Haut bei der Sonne aufpassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich hab auch mal ein paar Fotos von meinem Apartment gemacht, die ihr euch hier anschaun könnt. Einfach auf das Bild klicken!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/MeinApartmentInBukarest"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.de/KruemelmonsterLisa/Ru-cD5itX8E/AAAAAAAAAGE/_s_CsIoskcM/s160-c/MeinApartmentInBukarest.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/MeinApartmentInBukarest" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;mein Apartment in Bukarest&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-6928682506122963962?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/6928682506122963962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=6928682506122963962' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6928682506122963962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/6928682506122963962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/warten-auf-dragosch.html' title='Warten auf Dragosch'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-4294785441192570762</id><published>2007-09-18T00:24:00.000+02:00</published><updated>2007-09-18T11:59:32.746+02:00</updated><title type='text'>Auf nach Bukarest!</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;17.09.2007, 23:50 Uhr, Bukarest, Alices (und mein neues) Zuhause&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Heute Morgen sah die Welt schon viel besser aus. Ich hatte gut geschlafen, war frisch und munter und hatte noch keine Ahnung, was mich heute erwarten würde. Das ist hier in Rumänien scheinbar das Beste. Alle leben nach dem Motto „Schau mer mal!“.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Nach dem Frühstück mit Stefanizo und seinen Söhnen packte ich meine Taschen zusammen, spielte mit dem älteren Sohn Mihai Badminton und Karten und spielte Babysitter für Eugenio, während Stefanizo mit dem Chef des Hotels die Rechnungen klären wollte. &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Mit dem Chef des Hotels schien es Probleme zu geben und so bestach ihn Stefanizo mit einem Tshirt mit dem Logo unserer Organisation. Achja, ich muss von einem großen persönlichen Erfolg berichten: meine Essensbestellungen habe ich versucht, auf Rumänisch aufzugeben. War nicht so einfach aber immerhin habe ich dann auch das bekommen, was ich wollte :-)&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Nach dem Mittagessen fuhren wir ein Stück weiter in die Berge, da Stefanizo mir noch ein bisschen mehr von der Landschaft zeigen wollte. War wirklich sehr schön. Anschließend ging es dann endlich nach Bukarest. Es war schon dunkel, als wir ankamen, sodass ich nicht viel erkennen konnte. Aber einige bekannte Namen sah ich. Zum Beispiel Ikea, Kaufland, ein Ramada Hotel und natürlich die unvermeidlichen FastFood-Ketten McDonald’s und Pizza Hut. In der Stadt trafen wir uns mit Dragosch, dem Freund von Alice, da sie selbst die Woche über nicht in Bukarest sein würde. Ich verabschiedete mich von Stefanizo und den Jungs und fuhr mit Dragosch zu Alices Apartment, das nun auch mein neues Zuhause werden sollte. &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Die Wohnung war im achten Stock in einem großen Studentenwohnheim in der Nähe des Stadtzentrums. Dummerweise war der Lift kaputt, sodass Dragosch ganz gentlemanlike mein schweres Gepäck die acht Stockwerke hochschleppen musste. Ich hatte auch noch einiges an Knabbereien und Ausstattung von Stefanizo mitbekommen und aus den Bergen habe ich mir zwei Flaschen frisches Quellwasser mitgenommen. &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Oben angekommen, war ich dann doch über die Winzigkeit der Wohnung überrascht. Sie besteht aus einem wirklich winzigen Bad, das Dusche, Waschbecken und Toilette in einem ist, einer winzigen Küche und einem etwas größeren Schlaf-, Ess- &amp;amp; Wohnraum mit Matratzen auf dem Boden, einem Fernseher und Alices Computer. Dragosch war auch so nett und legte mir Alices Internetzugang über ihre PC-IP auf meinen Laptop. Ich bin also wieder erreichbar, ich bin gerettet! :-)&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Auf den ersten Blick sah alles im Zimmer recht nett und sauber aus. Im größeren Zimmer wurde erst kürzlich frisch gestrichen. Als ich dann allerdings das Bad bei Licht anschaute, war es alles andere als sauber. Genauere Beschreibung spar ich mir jetzt. Die Küche hab ich noch nicht so genau angeschaut und im Hauptzimmer liefen sehr viele kleine Käfer in den Ecken (bei den Betten...) hin und her. Einige habe ich schon eliminiert. Solange es keine Spinnen sind, gehts noch. Ja, so wirklich begeistert bin ich nicht von dem Apartment, da es auch keinerlei Rückzugsmöglichkeiten gibt und sich das ganze Innenleben in einem kleinen Raum abspielt. Aber da will ich jetzt mal nicht zu pessimistisch sein und hoffe einfach mal, dass das schon irgendwie geht. Allerdings ist das Bad wirklich ein Problem. Ich hab mich gar nicht getraut, irgendwas anzufassen, da einen der Dreck quasi schon angesprungen hat. Da werd ich wohl was tun müssen. An den Lärm im Haus werd ich mich auch irgendwann gewöhnen. Es ist sehr hellhörig und es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und oft hört man laute Musik aus den Nachbarzimmern. Nicht ideal beim Schlafen, aber das wird schon irgendwie gehen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;Das werde ich jetzt dann auch mal versuchen. Gute Nacht!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-4294785441192570762?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/4294785441192570762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=4294785441192570762' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4294785441192570762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4294785441192570762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/auf-nach-bukarest.html' title='Auf nach Bukarest!'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-630444697451113413</id><published>2007-09-17T23:24:00.000+02:00</published><updated>2007-09-19T08:48:35.568+02:00</updated><title type='text'>Bilder vom Workshop in Sinaia</title><content type='html'>hier habe ich ein paar Bilder von den ersten Tagen in Rumänien gesammelt. Von der Gruppe, der Landschaft und einigen Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;Einfach auf das Bild klicken, dann kommt ihr zum Fotoalbum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: 194px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="center"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/WorkshopInSinaia"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.de/KruemelmonsterLisa/Ru7pcZitXtE/AAAAAAAAAEE/2EVNZN2zYUE/s160-c/WorkshopInSinaia.jpg" style="margin: 1px 0pt 0pt 4px;" height="160" width="160" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.de/KruemelmonsterLisa/WorkshopInSinaia" style="color: rgb(77, 77, 77); font-weight: bold; text-decoration: none;"&gt;Workshop in Sinaia&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-630444697451113413?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/630444697451113413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=630444697451113413' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/630444697451113413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/630444697451113413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/bilder-vom-workshop-in-sinaia.html' title='Bilder vom Workshop in Sinaia'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-2408470672744458446</id><published>2007-09-17T20:34:00.000+02:00</published><updated>2007-09-17T20:35:24.181+02:00</updated><title type='text'>der zweite Tag im fremden Land</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;16.09.2007, 22 Uhr, auf meinem Bett im Hotel in den Bergen Sinaias&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gestern Abend nach meinem getippten Erlebnisbericht wurden Alice und ich noch ins Nachbarzimmer zu den andren eingeladen. Bei Dosenbier (Becks!) und Nektarinen quatschten wir noch ein paar Stunden lang über alles mögliche, über unsre Heimatstädte (die andren kamen alle aus Bukarest), über typisch deutsche oder rumänische Verhaltensweisen und und und. Es war sehr lustig und vor allem mit Mischa und seiner Freundin Miki verstand ich mich gut. Die beiden können sehr gut Englisch, sogar fast ohne jeden rumänischen Akzent. Sie erzählten mir einiges über ihre Arbeit in den verschieden Projekten und es Atmosphäre war auch sehr gemütlich. Sie sind alle sehr aufgeschlossen und versuchen mir, so gut wie möglich zu helfen, mich hier zurecht zufinden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am Sonntag morgen dann ging es zeitig raus aus den Federn. Ich war noch ziemlich müde, da ich nicht gescheit hatte schlafen können und Nachts um 4 dachte, es sei schon Zeit zum Aufstehen ;-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach dem Frühstück gings zum Sightseeing. Dabei konnte ich auch feststellen, dass nicht alle Autos solche alten Kisten sind, wie Stefanizos „Tanza“. Sebastien, ein Junge aus unserer Gruppe fuhr mit seinem Auto zur ersten Sehenswürdigkeit. Das Auto war der ganze Gegensatz zu „Tanza“ und verfügte über funktionierende Sicherheitsgurte und während der Fahrt automatisch verschließende Türen. Sah auch ziemlich edel aus. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zuerst sahen wir uns eine große christlich-orthodoxe Kirche in der Nähe an und anschließend das Grab eines berühmten Politikers (Teka Enesco). In der Kirche war gerade Gottesdienst und es war ganz anders als in deutschen Kirchen. Es gab keine Bänke und die Leute standen einfach im Raum dicht gedrängt. Vorn bei einer Art Altar war der Priester und gemeinsam sangen alle verschiedene Gebete und Texte. Mischa erklärte mir aber, dass es in rumänischen katholischen Kirchen auch so geordnet zugeht wie in deutschen ;-) &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Hier in den Bergen gibt es ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert, das der erste König Rumäniens (Carol I) als Sommerresidenz nutzte. Von außen hatte es ziemlich starke deutsche Einflüsse aus der Zeit. Es sah aus, wie ein Fachwerkhaus. Es waren Massen von Turisten auf dem Schlossgelände und da die andren alle schon dutzende Male in dem Schloss drin waren, kamen nur Mischa, Miki und Alice mit mir hinein. Wir machten eine Führung mit und obwohl ich sonst nicht so für solche Touren zu begeistern bin, war es wirklich sehr interessant und beeindruckend. Sehr viel Prunk und tolle, fantasievolle Details. Anschließend gings wieder zurück zum Hotel, wo ich zum Mittag ein typisch rumänisches Gericht, Mamaliga (so eine Art Kloß aus Mais) aß. Miki bastelte aus einer Serviette eine Origami-Rose, die sie mir dann schenkte. Mein eigener Versuch sah wesentlich kläglicher aus, aber ich hab sicher noch genug Gelegenheit, das zu perfektionieren :-) &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Danach machten wir noch ein paar lustige Fotoaktionen in der Gruppe. Ich hoffe, dass ich davon bald die Bilder bekomme. Und bald darauf fuhren die andren Jugendlichen nach Bukarest zurück. Nur Stefanizo, Eugenia, ihre zwei Söhne (Mihai 12 Jahre und Eugenio 1,5 Jahre) und ich blieben noch da. Mihai kann auch sehr gut Englisch sprechen und Eugenio scheint mich auch schon zu seinem neuen Liebling erklärt zu haben. Sobald er mich sieht, ruft er „Nana!“ und streckt mir mit leuchtenden Augen die Zunge heraus.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eugenia erklärte mir dann noch ziemlich viele formelle Details über meinen EFD.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und jetzt sitze ich ganz allein auf meinem Bett in meinem Hotelzimmer und ehrlich gesagt, fühle ich mich schon ziemlich einsam. Alles, was bisher meine Welt ausmachte, habe ich zurück gelassen und bin hier nun in völlig fremder Umgebung. Die Leute sind zwar alle sehr nett zu mir, aber ich komme mir trotzdem ziemlich allein vor. Während der letzten Tage habe ich mir manchmal gewünscht, allein zu sein, weil so eine große Gruppe, die die ganze Zeit aufeinander hockt, doch sehr anstrengend ist. Aber jetzt, da ich allein bin, ist das doch wieder nicht das Richtige und ich zweifele daran, ob es die richtige Entscheidung war, hierher zu kommen. So weit weg von allem, was mir vertraut ist, von den Menschen, die mir viel bedeuten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Um die furchtbare Stille zu töten, habe ich meine Musik laut aufgedreht und versuche, optimistisch zu denken. Sicherlich werde ich mich hier bald eingelebt haben und dann fühle ich mich auch nicht mehr so fehl am Platz.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Am Montag werd ich mich mit Stefanizo ein bisschen in Bukarest umsehen und auch endlich in das Apartment, das ich mit Alice teile, kommen. Sie ist selbst nicht da. Daher wird sich am Dienstag ihr Freund um mich kümmern und mir einige gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe zeigen. Am Mittwoch gehe ich mit Andrea ins Kinderkrankenhaus und anschließend in einen der Kindergärten. Am Donnerstag gehe ich mit Mischa oder Miki in einen ihrer Projekte im Kindergarten und anschließend werden sie auch mit mir die Stadt erkunden. Am Freitag dann gehts zum Origami-Kurs. Meinen Sprachkurs fang ich im Oktober an. Da beginnt die Uni nämlich wieder und ich werde mit andren Studenten aus aller Welt, die in Rumänien studieren wollen, einen Sprachkurs belegen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Soweit die Pläne bisher :-) Ich werd euch auf dem laufenden halten. Jetzt brauch ich nur noch Internet, um meine geistigen Ergüsse der Weltöffentlichkeit präsentieren zu können :-) Ich hoffe das klappt alles in Alices Apartment, auch wenn sie nicht da ist.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-2408470672744458446?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/2408470672744458446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=2408470672744458446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2408470672744458446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/2408470672744458446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/der-zweite-tag-im-fremden-land.html' title='der zweite Tag im fremden Land'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7291981731352286716.post-4077635824828979298</id><published>2007-09-17T20:22:00.000+02:00</published><updated>2007-09-17T20:23:02.459+02:00</updated><title type='text'>der Anfang (vom Ende...?)</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;15.09.2007, 11. 30 Uhr, am Flughafen München&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bis mein Flug nach Bukarest geht, dauert es noch einige Zeit, da der Anschlussflug erst ca drei Stunden später geht. Daher nutze ich die Zeit und hau ein bisschen in die Tasten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, jetzt sitz ich hier am Flughafen und frage mich, was mich wohl in Bukarest erwartet. Ich hab keine Ahnung, von wem ich abgeholt werde, ob überhaupt jemand von meiner Ankunft weiß, wie die Wohnung ist, ob ich mich mit Alice (die lesbische Psychopatin, mit der ich mein Apartment teile) verstehe, wann die Arbeit losgeht, wie die andren Leute so sind, wann ich wieder was zu Essen bekomme... ;-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich versuche die ganze Zeit, meine Unsicherheiten, was mich wohl in wenigen Stunden erwartet, zu verdrängen. Sonst wäre ich wohl längst ein nervöses Nervenbündel. Eigentlich hab ich ja von nix ne Ahnung....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So ganz kann ich es mir immer noch nicht vorstellen, dass ich jetzt für so lange Zeit ganz allein irgendwo in ner Riesenstadt rumlauf... Oh mann...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;15.09.2007, 15.10 Uhr, mit der Lufthansa hoch über den Wolken&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hab nen Sitzplatz im Flugzeug am Fenster bekommen. Neben mir zwei Holländer und wenn ich aus dem Fenster schaue, seh ich ein dichtes Meer aus Wolken. Die sehen so flauschig aus, richtig einladend, sich mal drauf zu legen. Je nach Sonneneinstrahlung wie Zuckerwatte oder Badewannenschaum unter strahlend blauem Himmel. Oder als wäre ich in der tiefsten Antarktis und würde bis zum Horizont hin nur strahlend weißes Eis sehen. Ein fantastischer Anblick.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;15.09.2007, 22.30 Uhr, irgendwo in nem Hotel in den Bergen Rumäniens (Sinaia)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Alles ist wie ein Orkan über mich herein gebrochen. Ich bin umgeben von neuen Dingen, neuen Menschen, neuen Einflüssen. Ich kanns gar nicht glauben, dass ich tatsächlich hier bin und jetzt für ein Jahr in diesem seltsamen Land bleiben werde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber das wichtigste zuerst. Mir gehts gut. Ich bin satt (very important!) und bin umgeben von netten Rumänen, die sich alle um mich kümmern, weil ich ja die deutsche Attraktion bin. Die rumänische Jugendgruppe hat sogar einiges für meine Ankunft vorbereitet und mir nen herzlichen Empfang gegeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber eins nach dem anderen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am Flughafen in Bukarest wurde ich von Stefanizo abgeholt, dem Ehemann der Leiterin meiner Host-Organisation. Stefanizo eröffnete mir gleich, dass er mich nun sofort in die Berge zum On-Arrival-Training fahren würde, da das schon angefangen hatte und alle quasi nur auf mich warten. Es hatte vorher schon ein Missverständnis gegeben, sodass ich schon drei Tage vor meinem Flugtag nen Anruf aus Rumänien bekam, wo ich denn bleibe....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, jedenfalls fuhren wir dann ca 2 Stunden lang in Stefanizos Heiligtum von Auto (namens „Tanza“) bis in die Berge. Tanza war für deutsche Verhältnisse ein alter Schrottkarren, der durch keinen TÜV kommen würde. Als ich Stefanizo danach fragte, meinte er nur was von „ein bisschen mehr Geld an die richtigen Stellen...“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dass die Sicherheitsgurte nur zur Deko für die vielen kontrollierenden Polizisten am Straßenrand waren und es permanent im Auto nach Benzin roch, war noch das geringste Übel. Die Straßen waren wirklich nicht die Besten und typischerweise nehmen es die Fahrer mit den Verkehrsregeln nicht so genau. Wozu in zwei Spuren fahren, wenn auf dem Standstreifen und auf dem Mittelstreifen auch noch Platz ist? Unterwegs hielten wir an einer Tankstelle, um etwas zu trinken zu kaufen. Um eine Toilette zu benutzen mussten wir allerdings noch ein paar Kilometer weiter nördlich fahren, da bei dieser Tankstelle gerade Wasserausfall war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kaum waren wir aus Bukarest raus, erstreckte sich eine scheinbar endlose, flache Landschaft aus Feldern, kleinen Dörfern und entlang der Straße kleinen Gärten, vor denen verhunzelte ältere Frauen saßen und Zwiebeln, Rüben und Honig zum Verkauf anboten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Unterwegs erzählte mir Stefanizo tausend Gruselgeschichten über Rumänien, die schlechte Wirtschaftslage und dass ich wohl verhungern werde. Aber er ist sehr nett und lustig. Pünktlich kamen wir dann gegen 19 Uhr bei einem Motel in den Bergen in Sinaia an, vor dem schon eine Jugendgruppe zusammen mit Eugenia, der Leiterin der Organisation auf mich wartete. Ich bekam eine stürmische Begrüßung mit Applaus, als ich aus dem Auto stieg. :-) &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es waren sieben rumänische Jugendliche etwa in meinem Alter und die zwei Kinder von Eugenia und zusammen mit ihnen aßen wir in der Gaststätte des Motels zu Abend. Die meisten von ihnen konnten sehr gut Englisch und es gab kaum Verständnisprobleme. Nach dem Essen machten wir einige seltsame und lustige Kennenlernspiele. Die andren Freiwilligen waren alle sehr nett und ich werde mit einzelnen später noch in verschiedenen Projekten zusammen arbeiten. Sie meinten, sie machen diese Freiwilligendienste im Kindergarten, im Krankenhaus oder bei verschiedenen Aktivitäten in ihrer Freizeit und es würde ihnen einfach sehr viel Spaß machen. Da bin ich mal gespannt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Achja, wegen Alice kann ich auch Entwarnung geben. Entgegen aller Erwartungen ist sie keine lesbische Psychopatin, sondern eine dauernd am Handy hängende, sehr liebe Theaterstudentin mit Freund. Aber das mit dem Handy scheint allgemein verbreitet zu sein. Wenn ich mit den andren unterwegs war oder wir beim Essen saßen, ging alle fünf Minuten irgendein Handy. Scheinen alle sehr beschäftigt zu sein ;-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman;"&gt;Hier im Motel teile ich mir mit Alice auch ein Zimmer und ich finde sie wirklich sehr nett, so auf den ersten Blick. Ich denke, wir kommen gut miteinander zurecht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7291981731352286716-4077635824828979298?l=lisainbukarest.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/feeds/4077635824828979298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7291981731352286716&amp;postID=4077635824828979298' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4077635824828979298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7291981731352286716/posts/default/4077635824828979298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/09/der-anfang-vom-ende.html' title='der Anfang (vom Ende...?)'/><author><name>Lisa</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
